Aloo Paratha

Aloo Paratha bedeutet ungefähr „Kartoffel-Brot“. Es ist ein beliebtes Frühstücksessen, aber wir konnten uns das auch am Abend einverleiben. Ich sag mal, es ist eine Art gefüllte Pizza, zu der Wahaj eine sehr leckere grüne Sauce zubereitete. Wir füllten neben den obligatorischen Kartoffeln auch mit Huhn.

Die Mengen, die wir verwendet haben, waren zu viel für die Sauce und für die Füllung, aber aus der Füllung lassen sich am nächsten Tag prima Aloo Tikki zubereiten und die grüne Sauce schmeckt auch zu anderen Gerichten oder einfach nur zum Dippen.

Am wichtigsten ist der Teig. Man mengt 5 Tassen Mehl mit einem gehäuften Teelöffel Salz und fügt peu à peu soviel lauwarmes Wasser zu (zirka anderthalb Tassen), bis ein stabiler und trotzdem geschmeidiger Teig entsteht. Diesen lässt man ruhen.

Für die grüne Sauce püriert man viel Minze, viel Petersilie, eine kleine grüne Chili und eine große rote Bergchili mit einem Esslöffel Wasser und gibt Salz, Chaad Masala (eine Gewürzmischung, bei Mangel auch gerne eine andere selbst komponierte) hinzu und verrührt davon 2 bis 3 Esslöffel mit soviel Joghurt, bis es einem geschmacklich gefällt. Wenig Joghurt -> schaaaarf, viel Joghurt -> Joghurt. Wir haben vom Püree nicht alles benutzt, weil es sonst zu viel Sauce geworden wäre.

Dann schält man Kartoffeln, wir nahmen 5 große, und kocht sie in Salzwasser, bis sie leicht zu stampfen sind.

Eine große Hühnerbrust wird mit einem scharfen Messer zu Gehacktem verarbeitet. Dieses brät man mit ein bisschen Salz und Pfeffer an, bis es durch ist.

Die abgegossenen Kartoffeln und das Hühnerhack vermengt man und stampft ein Püree daraus. Dieses wird gewürzt mit je einem gehäuften Teelöffel gemahlener Koriandersaat, gemahlenem Kreuzkümmel, Garam Masala sowie Salz. Wir haben noch ca. 50 Gramm gemahlene Mandeln sowie einen Löffel Ajwain-Samen (auch Königskümmel genannt) dazugegeben. Eine Handvoll Petersilie schadet auch nicht.

Der Teig wird nun auf einer mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche zu einem dickeren Fladen ausgerollt. Darauf kommen drei bis vier Esslöffel der Füllung sowie etwas geriebener Käse. Dann faltet man den Fladen um die Füllung und rollt dieses Konstrukt vorsichtig zur Pizzagröße aus. Hier mal ein paar How-to-Bilder:

Das Paratha wird nun in Ghee oder anderem Fett (was gerade da ist, wenn der Yak Urlaub hat – nein, Scherz, wir hatten Kuh-Ghee) in einer großen Pfanne gebacken, bis es von beiden Seiten gebräunt mit dunklen Flecken ist.

Und dann: Essen und schmatzen. 🙂

Guten Appetit!

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