Corona-Car

Liebe Reisende.

Corona nimmt uns wieder in den Würgegriff. Und mein Plan, einen B2-Kurs Spanisch auf den Kanaren zu machen, hat sich wohl endgültig in Luft aufgelöst. Mein fünfwöchiger Urlaub über den gesamten Dezember ist genehmigt und ich sehe mich schon bei Schneeregen und „Last Christmas“-Klängen in meiner Bude versauern. Es ist ja völlig unklar, was ich ab dem 28. November tun darf oder nicht.

Auch in „erlaubte“ Länder will ich nicht mit dem Flieger reisen, weil mir das Schutzkonzept ein sehr löchriges zu sein scheint. Jeder Platz besetzt und zum Essen und Trinken alle fröhlich die Maske ab und schmatzen und rülpsen. Echt…. muss das sein?

Ich fing vor geraumer Zeit schon an, an einem Plan B zu schmieden. Autoreisen durch Europa. Im Winter in den Süden, vielleicht Balkan, im Sommer nächstes Jahr durch Skandinavien. Dafür musste ein Auto her. Zuerst dachte ich an einen Minicamper, dann an einen Geländewagen. Irgendwann war ich so von dem mannigfaltigen Angebot überfordert (und von meiner Unkenntnis, was ich eigentlich wollte), dass das Angebot meines Bruders, mir seinen Toyota zu verkaufen, wie gerufen kam. Der Wagen ist seit seiner Zulassung in Familienbesitz und ich bekam einen Familienpreis.

Ich habe noch keinen Namen. Bis zum Tag der Ummeldung muss ich mir etwas ausdenken.

Jetzt muss ich noch ein bisschen an dem Wagen machen lassen; da er so groß ist, will ich eine Einparkhilfe und, da er für Reisen dienen soll, ein Kühlfach im Kofferraum. Ich fühle mich plötzlich flexibler, was Urlaube angeht. Wenn es denn nicht dazu kommt, dass Köln Sperrgebiet wird. Aber dann kann ich wenigstens z.B. mal um den Fühlinger See kreuzen.

Den Wagen habe ich schon, wegen Corona musste ich aber ewig auf einen Zulassungstermin warten. Immerhin habe ich einen Ende Oktober und auch schon Wunschkennzeichen und Nummernschilder. Die Versicherung ist auch gebucht und nach Aussage von Menschen, die sich auskennen, sehr günstig.

Noch nicht angemeldet und schon Trophäen an der Wand….

Routen werde ich ab Mitte November überlegen. Vielleicht ans schwarze Meer oder nach Kalabrien. Wer weiß. Ich hoffe, da geht irgendetwas und ich hoffe auch auf Eure virtuelle Begleitung, wenn es so weit ist.

Viele Grüße von Eurem

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