Hamburg 2018

HAMBURG TAG 2: DIE BILDER 

Planten un Blomen mit Tele-Michel

Landungsbrücken

St. Pauli vom Wasser aus

Fischmarkt

Das Boot

Fischauktionshalle Altona

Speicherstadt

Speicherstadt

Vor der Kaffeerösterei

Alter Schwarz-Weiß-Seher

Kaffeerösterei

St. Katharinen

Im Gewürzladen

Elbphilharmonie

Noch jemand eine Karte für die Plaza?

Mississippifeeling

Rathaus Altona

Altonaer Brunnen

St. Nikolai

Im Innenhof von St. Nikolai

Der Michel

Colonnaden

Regenbogen auf der Binnenalster

HAMBURG TAG 2

Menschenmassen!
Menschenmassen!!
Menschenmassen!!!

Aber von vorne: 5 Uhr früh habe ich natürlich nicht geschafft, aber immerhin konnte ich mich kurz nach 7 aus der Kiste quälen, um dann nur mit Katzenwäsche versehen Richtung Fischmarkt zu eilen. Ich wollte mit dem Bus der Linie 112 fahren, die quasi mein Hotel mit dem Fischmarkt verbindet. Als ich an der Haltestelle ankam, sollte ich nach Fahrplan noch 10 Minuten warten müssen. In dieser kurzen Zeit sammelte sich ein unglaublich großer Pulk von Leuten an dieser Haltestelle, dass ich schon dachte, dass es äußerst kuschelig im Bus werden würde. Hustepiepen! Der Bus rauschte ohne Halt an uns vorbei. An die Scheiben gepresste Grimassen und Fratzen zeugen davon, dass er völlig überladen war. Und der nächste sollte 20 Minuten später kommen und würde möglicherweise auch nicht leer sein.

Also Plan B: mit der U-Bahn zum Jungfernstieg, dort in die S-Bahn zu den Landungsbrücken und von dort mit der Hafenfähre 62 zum Fischmarkt. Das klappte dann super, wenn es auch mit etwas Wartezeit an den Umsteigestationen einherging. Und wie froh sollte ich später sein, das der Bus nicht hielt…

An der Fischauktionshalle und den Plätzen drumherum: Massen an Menschen, viele mit Bier bewaffnet, Liveband-Musik aus der Halle, die sehr voll war, zwischen den Ständen der marktschreierischen Verkäufer tatsächlich die 70.000 Besucher, die angeblich jeden Sonntag kommen. Ich versuchte, etwas zu „flanieren“, aber es war unmöglich und unerträglich – nach ein paar Minuten bekam ich Panikattacken. Ich glaube, dass der Fischmarkt am Sonntag eine absolute Attraktion darstellt. Aber wenn man so gestrickt ist wie ich… Puh!

Ich fuhr dann den gleichen Weg wieder zurück (ohne Aal, Obsttüten und Blumenkästen), um im Hotel zu frühstücken, zu duschen und auf Stephan zu warten, mit dem ich Sightseeing machen wollte. Das Frühstück im Alster-Hof ist übrigens super (viel frisches Obst, Joghurt, Eier, leckerer Kaffee, alles da) und die Servicekräfte ein Traum (wie überall hier, da können sich die Kölner Frohsinnsmuffelköppe mal ’ne Scheibe abschneiden (bis auf die unten erwähnte Ausnahme natürlich!)).

Um kurz nach 10 Uhr war Stephan dann hier und wir brachen zu unserer ersten Etappe auf. Unser Plan war, mit den HVV-Linien 111 zu Land und der Linie 62 zu Wasser Hamburg zu erkunden. An der Endhaltestelle Hafen City stiegen wir in den Bus ein und waren die einzigen Fahrgäste. In der Nähe der Speicherstadt wollten wir dann das erste Mal off-hoppen, aber der Busfahrer war ein kleines Träumerle und ignorierte unseren Haltewunsch. Auf unser „He da“ machte er fast eine Vollbremsung entschuldigte sich wortreich und ließ uns mitten auf der Strecke raus.

Die Speicherstadt ist schon toll. Zumindest die alte Substanz. Einige der neu dazwischen gebauten Häuser wären gelinde gesagt besser im wörtlichen Sinne daneben gewesen. Wir besuchten eine Kaffeerösterei, tranken dort einen Orang-Utan-Kaffee und anschließend gingen wir in einen Gewürzladen, wo wir zwei identische koreanische Buddhastatuen erstanden, da diese gerade… äh… nunja, warum drumrumreden… verramscht wurden.

Von der Speicherstadt aus liefen wir zur Elbphilharmonie auf dem Kaiserkai. Was ich nicht wusste: die ganze Pracht kann eigentlich nur von der anderen Uferseite oder halt vom Wasser aus bestaunt werden. Auf dem Kai selber ist das alles nur Teilansicht. Einen Besuch der sogenannten Plaza schenkten wir uns aufgrund der 23.937 Menschen, die wegen eines Tickets anstanden.

Nun wollten wir zu den Landungsbrücken, um dort mit den Hafenfähren herumzugondeln und Hamburg vom Wasser aus zu bestaunen. Räusper*
Dat war nix! Schon der Weg dahin war eher das Mitströmen in einer großen, trägen Masse, die sich zwar langsam, aber trotzdem lawinengleich am Wasser entlangschob. Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal so viele Menschen in so geballter Form gesehen hatte. Vielleicht beim Waldbühnenkonzert vor ein paar Jahren.

Mit seeeehr viel Optimismus stellten wir uns dann auf Brücke 3 für die Fähre an, aber es wurde schnell klar, dass wir nur mit Waffengewalt auf eine der nächsten 4 oder 5 Fähren gekommen wären. Nun war ich froh, dass ich am frühen Morgen wegen des Busses schon schippern musste. 🙂

Wir nahmen dann den Weg zur nächsten Bushaltestelle, um mit der 111 nach Altona zu fahren, wo ich ja geboren wurde. Herrjeh. Irgendwie dachte ich, dass sei ein „kieziger“ und uriger Stadtteil, wo man ein bisschen schlendern kann und draußen in der Sonne gemütlich ein Bierchen schlabbern… Weit gefehlt! Außer dem Rathaus gibt es nichts Sehenswertes oder Charmantes oder Schönes. Wir nahmen unser Bier dann am Bahnhof und fuhren mit der S-Bahn wieder zurück in die City.

Dort trennten wir uns für eine Erholungspause, wobei ich auf dem Weg nach Hause noch die Kirchen St. Michaelis und St. Nikolai mitnahm. An St. Nikolai wollte ich eigentlich den Aufzug zur Aussichtplattform nehmen, da es dort so schön leer war, aber als ich von einem kleinen Rundgang um das Gemäuer wieder dort eintraf, schienen zwischenzeitlich 13 Reisebusse angekommen zu sein, gefüllt mit kulturbeflissenen Menschen, die auch alle dorthin wollten. Also Abflug. Auf dem Weg ins Hotel bin ich noch kurz über einen Flohmarkt in den Colonnaden geschlendert.

Um 18 Uhr trafen wir uns im Hotel wieder zum Aperitif. Den nahmen wir aber nicht dort, sondern im Alsterpavillion, wo es ein bisschen was zu gucken und zu lästern gab. Das Abendessen wiederum führte uns ins India House am Kaiserkai.

Es war, freundlich ausgedrückt, eine Katastrophe. Wir bestellten Weißwein und die Hausplatte. Der Wein kam und war warm. Wir bestellten Eiswürfel. Jeder bekam anderthalb Stück, die in Nanosekunden weggeschmolzen waren. Dann wurde uns von Mitarbeiter 1 gesagt, es gäbe kein Lamm mehr, ob wir stattdessen ein anderes Huhngericht nähmen. Chicken Tikka vielleicht. Ja, ok. Mitarbeiter 2 kam, was wir wünschten… Der Kollege weiß Bescheid. Aha. Mitarbeiter 3 kam und erklärte uns, es gäbe kein Lamm. Ja, das hätten wir schon… wir nähmen das Chicken Tikka.

Es kamen zwei Scheiben Papadam mit 3 Saucen. Alles ok. Es folgte eine dünne, aber genießbare Currysuppe. Auch OK. Es folgte ein Teller mit allerhand drauf. Pinkfarbenes Huhn, durchaus essbar, ein Häufchen bunter Reis, Brokkoli mit irgendwas und zwei kalte Fleischbrocken, die wohl das Tikka sein sollten. Wann das zubereitet worden sein sollte, entzog sich unserer Kenntnis. War vielleicht übriggeblieben. Abgesehen davon, dass zwei bunte Teller von uns eher mit Weihnachten assoziiert werden als mit dem Begriff Platte: das Bhatura fehlte, die Salatbeilage war ein Esslöffel Mischtütenware, alles war lieblos auf das Porzellan geklatscht. Dann waren wir alleine auf der Terrasse (die man uns zu Beginn angeboten hatte!). Durch wildes Fuchteln wurde man auf uns aufmerksam, kam und wir reklamieren das fehlende Bhatura-Brot. Zudem bestellte ich noch einen Wein. Man sendete einen anderen Mitarbeiter, um uns zu berichten, das Brot käme dann wohl gleich. Es kam. Der Wein nicht. Wir waren wieder alleine. Wohlgemerkt: 4 Mitarbeiter und 8 Gäste. Zwei davon draußen…

Wir saßen. Und saßen. Und – Überraschung! – saßen. Wir fuchtelten wild. Was denn sei? Ach ja, der Nachtisch. Der würde jetzt zubereitet. Auf die Anmerkung hin, wir würden uns nicht als Gäste fühlen, wurde uns erklärt, man hätte viel zu tun gehabt. Sorry, da bin ich dann (da wir immer durch das Fenster einen Blick auf das unglaublich anstrengende Herumstehen des Personals hatten) ausgeflippt und war nicht sehr höflich. Wir schenkten die Nachspeise dem Haus, haben auf Heller und Pfennig bezahlt und haben fluchtartig das wohl schlechteste Restaurantpersonal Hamburgs verlassen, damit den anderen 6 Gästen möglicherweise ein Quäntchen mehr Aufmerksamkeit zuteil werden konnte. Es ist schade, dass ausgerechnet dieser Part einen so großen Teil des Berichtes über einen sonst wunderbaren, sonnigen Tag einnehmen muss. Aber daran sieht man vielleicht, wie aufgeregt ich war…. Und das bin ich ja sonst nieeee 🙂

Vom Inder…. äh…. dem Gasthaus…. äh…. dem Ding wo wir essen… ach neee. Also, von vorne: Vom Kaiserkai aus fuhren wir nach St. Georg, wo wir unseren Absacker in einer netten Kneipe nahmen. Zwar war der Wein dort auch warm, aber wir bekamen dort umstandslos jeder eine halbe Schaufel Eis inklusive einem „Sorry dafür“nachgeliefert.

Es war ein sehr schöner Kurzurlaub, ich kann Hamburg nur jedem empfehlen. Auch das Wetter heute war auf unserer Seite. Es war zwar voll, aber wir waren ja Teil dieser Fülle, daher ist eine wirkliche Beschwerde eher lachhaft. Manche Erwartungen wurden nicht erfüllt, mache Dinge haben ungemein positiv überrascht. Mais je ne regrette rien.

Salut, Euer Gerald

HAMBURG TAG 1: DIE BILDER

Binnenalster

Binnenalster

Alsterarkaden

Rathaus

Alsterpavillon

Gnosa

Petrikirche

Der Autor im Hofbräuhaus

Sierichstraße 172

St. Pauli

Hans Albers

Schmidts Tivoli

Das Herz von St. Pauli

HAMBURG TAG 1

Nach einer kurzen Nacht (die Flugparanoia!!!) packte ich meine Siebensachen in einen Handgepäckskoffer, denn – wie ich am Abend vorher bei einem Chat mit einer freundlichen Dame bei Eurowings herausfand – ich hatte kein Freigepäck auf meinem Rouletteflug. Blöderweise hatte ich keinen Beutel für die Flüssigkeiten, die man ja nun transparent und nur in begrenzten Mengen im Handgepäck durch die Sicherheitskontrolle mitführen darf. Am Flughafen gab es aber dann Automaten, wo man diese ziehen konnte und nach ein bisschen umpacken war ich dann gut gerüstet. Nur das Brotmesser und der Korkenzieher mussten zuhause bleiben.

Am Flughafen war dann die Hölle los! So voll habe ich den selten gesehen. Im Flieger ganz viele Familien mit Pfingsturlaubsabsichten. Das Boarding war gelinde gesagt ein Desaster, da viele junge Väter zwar ihren Boardingpass auf dem schmucken Handy hatten, aber den der Bagage nicht. Naja, mit ein bisschen Verspätung ging es dann los. Das Aussteigen war dann auch wieder sehr unkoordiniert, was einige der hinten Sitzenden mit Anschlussflügen zu aggressiven Unmutsbezeugungen verleitet. So muss Urlaub sein!

Der Flughafen Fuhlsbüttel ist gar ich so klein, wie ich dachte (übrigens nach Helmut Schmidt benannt – vgl. Funchal) und man läuft schon ein bisschen rum, bis man bei der S-Bahn ist. Nach einer Station mit der S-Bahn bin ich dann in die U1 Richtung Stephansplatz umgestiegen und musste so automatisch an der Haltestelle Hudtwalckerstraße vorbei, wo ich aus dem Fenster heraus das Haus in der Sierichstraße 172 sehen konnte, wo meine Großeltern gelebt hatten. Ich wurde sehr sentimental in dem Moment und hatte ein bisschen feuchte Augen.

Das Hotel Alster-Hof ist – irgendwie verfolgt mich das in letzter Zeit ein bisschen – etwas in die Jahre gekommen, liegt aber sehr gut und ich habe wohl eins der kürzlich renovierten Zimmer bekommen zum Innenhof raus. Da ist es ruhig, wenn man von einem wohl unter COPD leidenden Mann absieht, der zu ekligen Hustschleimrausattacken neigt. Aber ich mache nachher ja das Fenster zu. Das Zimmer ist klein, aber zweckmäßig und modern. Modernd hätte ich schlimmer gefunden. Und wenn an die Homepage genauer ansieht, hätte mir das passieren können 🙂

Mein Freund Stephan (der aus der Poller Nachbarschaft) holte mich dann gegen 14 Uhr 15 ab, um gemeinsam durch die Stadt zu flanieren. Wir sind von den Colonnaden über die Lombardsbrücke bis nach St. Georg gelaufen, um dort im Café Gnosa etwas zu essen und zu trinken. Es ist ein charmantes und eigentlich auch etwas wrackiges, aber sehr uriges Café mit viel Regenbogenpublikum.

Mein Problem war die Kuchentheke. Nicht wirklich kompatibel mit meinem derzeitigen WeightWatchers-Programm. Zum Glück entdeckte ich auf der Karte ein Krabbenrührei, dass ich dann mit Genuss essen konnte, obwohl Stephans Nusskuchen auch sehr verlockend aussah.

Von der „Langen Reihe“ (Straße in St. Georg) aus sind wir dann wieder Richtung Binnenalster, die wir quasi fast umrundeten, wobei wir einen Blick auf den Rathausplatz, den Alsterpavillon, das Alsterhaus, einige Fleete (die Flüsschen, die Hamburg wie Amsterdams Grachten durchziehen) und weitere Sehenswürdigkeiten dort werfen konnten. Durch die Gänsemarkt- und dann die Hansaviertel-Passage, wo wir erfolglos nach ein paar Klamotten guckten sind wir zu St. Petri gelaufen, wo wir uns im Hofbräuhaus auf der Terrasse niederließen.

Das Ding ist riesig! Davor standen mindestens sieben Großraumreisebusse, aus denen Hunderte Asiaten in das HB strömten. Ich habe mich in dem Moment gefragt, ob europäische Reisegruppen in Asien ähnlich merkwürdig anmutende Prioritäten zeigen, wie nach Hamburg zu reisen, um dort in einer Kopie eines bayrischen Brauhauses wertvolle Zeit zu vertrödeln. Wahrscheinlich ist dem so.

Ein Abendtermin nahte und so sind wir noch schnell in die Lange Reihe zurück, wo Stephan noch einen modernen Obstkorb erstand und ich Wein kaufte. Die Einkäufe luden wir dann im Hotel ab und ich konnte Stephan überreden, noch mit mir das Haus in der Sierichstraße 172 von außen anzusehen, da wir ohnehin nach Winterhude mussten.

Für abends hatten wir dort nämlich einen Tisch in einem spanischen Restaurant (Lopaso Bien) reserviert, für das Stephan einen Groupon-Gutschein erworben hatte. Wir haben quasi für den halben regulären Preis ein festgelegtes Menü erhalten: Brot mit Aioli, Öl und Oliven, drei verschiedene Tapas, bestehend aus Knoblauchgarnelen, Serranoschinken und Ziegenkäse in Honig mit Walnüssen sowie Dorade bzw. Rumpsteak als Hauptgericht und Dessertvariationen, die für ein Volleyballteam gereicht hätten. Alles sehr lecker in schönem Ambiente und sehr freundlichen Gastgebern. Es liegt leider etwas ab, aber ist sehr zu empfehlen!

Nach dem Essen ging es dann zur Reeperbahn. Puh!!! Das ist interessant, aber auch ganz schön anstrengend und auch ein bisschen widerwärtig. Viele Besoffene, alles sehr laut, an jeder Ecke Obdachlose und Damen des horizontalen Gewerbes. Wir sind sogar durch die Herbertstraße gelaufen. Das ging schnell. Ich hatte ein bisschen Mitleid mit den Damen im Schaufenster, wenn ich mir die Herren davor so ansah.

Unseren Absacker haben wir dann bei mir im Hotel auf dem Zimmer genommen, der Wein war da schon schön kühl.

Zusammenfassend kann ich festhalten, dass ich mehr wiedererkannt und erinnert habe, als ich dachte, aber auf der anderen Seite auch Dinge völlig falsch im Gedächtnis hatte. Aber – und das sage ich nicht aus purem Lokalpatriotismus, weil ich Hamburger bin – es ist eine schöne und interessante Stadt.

Fotos gibt es dann ein einem separaten Eintrag am Montag, da es schon sehr spät ist und ich nachher ganz früh raus muss, da ich den Fischmarkt eingeplant habe. Bin gespannt, ob ich aus den Federn komme – Wetten werden noch angenommen 😀

Gute Nacht aus Hamburg! Euer Gerry

PROLOG: HAMBURG 2018

Hamburg – meine Geburtsstadt. Ein unerwarteter Kurztrip über Pfingsten 2018…

Nachdem eine Pfingstverabredung verschoben wurde, hatte ich drei Tage am Stück frei. Kurzerhand beschloss ich, bei Eurowings ein „blind booking“, quasi einen Überraschungsflug, für nur 66 Euro zu buchen. Man kann ein Thema angeben („Metropolen“ war meine Wahl, aber es wäre auch Strand oder Wandern etc. im Angebot) und das Reisedatum, weiß aber nicht, wohin es einen dann verschlägt.

Ich träumte während der Buchung von Mailand oder Madrid (war da nicht mal etwas mit Andi Möller???) und war nicht schlecht erstaunt, dass mir Hamburg präsentiert wurde. Aber ich habe mich spontan gefreut, wollte ich doch seit Jahren mal wieder hin. Ich glaube, dass mein letzter Besuch zur Beerdigung meiner „Oma Hamburg“ vor weit mehr als 20 Jahren stattfand. Ein trauriger Anlass.

Es stellte sich dann heraus, dass  auch ein Freund aus Poll, übrigens heute, mit dem Auto nach Hamburg fuhr (über 7 Stunden im Ferienverkehr), da beschlossen wir, nach meiner Ankunft ein paar Dinge gemeinsam zu machen. So buchten wir einen Spanier und einen Inder für Samstag in Winterhude und Sonntag am Elbphilharmoniequai und kauften uns HVV-Tickets für Bahn-, Bus- und Bootsfahrten im Hamburger ÖPNV. Die Tickets sind übrigens sagenhaft preiswert und man kann quasi Stadtrundfahrten und Hafentörns für ’n Appel un’n Ei machen.

Zwar habe ich nur wenig Zeit für Hamburg, aber ich freue mich schon sehr. Ein paar Fotos und ein paar Zeilen zu meinen Erlebnissen werde ich dann hier einstellen, wenn – wie immer bei solchen Vorhaben – die Technik mitspielt. Sollte ich also hier morgen und Sonntag nichts posten, dann heißt das nicht automatisch, dass ich von Helgoländer Freibeutern verschleppt wurde. 🙂

Euer