Prolog: Die DOKOs in Rheinhessen

Ihr Lieben,

nach seeeeehr langer Zeit wollten wir DOKOs mal wieder über ein verlängertes Wochenende gemeinsam weg. Unsere für 2020 geplante Fahrt nach Brügge musste ja storniert werden, da uns diese blöden Viren einen Strich durch die Rechnung gemacht haben. Ihr wisst nicht, was DOKOs sind? Naja, man darf sie nicht nach Mitternacht füttern oder irgendwie mit Wasser in Berührung…. ach nee, Moment, das sind Gremlins. DOKOs spielen Doppelkopf. Aber wir sind mehr als das und freundschaftlich sehr verbunden.

Bei einem Beisammensein im Frühsommer grillten wir bei Rolf und dazu brachte Monika einen schmackofatzleckeren Sekt mit, von einem Weingut bei Alzey. Sie und Jasmina seien dort mal auf einer Weinprobe gewesen und sie würden da auf jeden Fall noch einmal hinfahren. Rappzapp war beschlossen: Wir fahren alle!

Kalender durchgeforstet (findet mal zu acht einen Dreitagestermin!!!!) und obwohl ich eine Konferenz am Freitag hatte, hielten wir ein bestimmtes, nämlich kommendes Wochenende fest. Umgehend fragte ich am darauffolgenden Montag nach einer Vertretungsleitung für die Konferenz und ein lieber Kollege sagte zu, für mich einzuspringen. Supi! Hotel sehr früh gebucht, Bahn letztes Wochenende. Jetzt Montag dann der Schrecken. Ich wollte den Kollegen auf die Konferenz vorbereiten und er erklärte lapidar, er sei doch mit seiner Familie weg. Er habe es vergessen. Ohjeh! Es gelang mir aber, die Konferenz zu verschieben. Puh!

Dann gerade eben die nächste Schreckensnachricht: Frau M. ist so erkältet, dass eine Anreise für sie morgen nicht in Betracht kommt. Vielleicht am Samstag, je nach Grad der Besserung. Das ist natürlich traurig, aber nachvollziehbar! Und wir drücken alle die Daumen, dass es Samstag wesentlich besser ist!

Mal sehen, wie es wird. Das Wetter soll eher durchwachsen sein, aber zumindest soll es nicht schütten. Der Großteil der Gruppe reist mit Auto an, ich fauler Sack fahre mit der Bahn, da kann man so schön aus dem Fenster glotzen, mit dem Zugschaffner flirten und dabei einen Kaffee oder Tee oder vielleicht ein klitzekleines Sektchen…

Falls Ihr die drei Tage nichts von mir hört, wird es eher an der Technik liegen, als daran, dass ich – wie einst George Plantagenet – den Tod in einem Fass Malvasierwein fand. Oder aber es liegt an Kopfschmerzen, denn manchmal soll das Wetter in der Gegend ebensolche verursachen. 🙂

Wenn Ihr mögt, dann schaut doch mal rein. Ich freue mich auf jeden Fall auf meine realen Mitreisenden, aber auch ebenso auf virtuelle Begleitung.

Euer

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