Kabeljau-Auflauf

Ihr Lieben,

es gibt heute Kabeljau-Lasagne. Was, wusstet Ihr es nicht? Alles, was irgendwie geschichtet ist, kann man auch Lasagne nennen… Naja, im Ernst: Heute gibt es Fischauflauf. Ohne Nudeln.

Die Zitron:in fehlt…

Zuerst schälen wir Kartoffeln, hobeln diese in dünne Scheiben und kochen sie so lange in Salzwasser bis sie leicht angegart sind. Das ist nach ca. 7 bis 10 Minuten so weit. Abgießen und kalt abschrecken (sonst wird’s warm beim Schichten).

Während die Kartoffeln vor sich hinblubbern, hobeln wir auch die Zucchini in dünne Scheiben.

Wir verrühren dann einen Becher Kräuter-Creme-Fraîche mit einem Becher Schlagsahne und geben 3 Esslöffel gehackten Dill dazu. Bisschen Knofi schadet auch nicht.

Nun fetten wir eine Auflaufform und legen sie mit der Hälfte der Kartoffeln aus. Salzen, pfeffern und etwas Cayennepfeffer drauf. Kabeljaufilet in groben Stücken darüber geben, auch die Hälfte. Salzen, pfeffern und ein paar Zitronenspritzer. Dann die Zucchinischeiben drauf. Wer errät, wie viel davon? Salzen, pfeffern und die Kräutersauce darüber. Das ganze wiederholen und mit Mozzarellascheiben krönen. Butterflöckchen drüber geben. Ab in den Ofen, auf 180 bis 200°C vorgeheizt, für 25 bis 30 Minuten.

Und immer daran denken: Poisson sans boisson est poison, also schon aus Gründen der Sicherheit einen leckeren Wein dazu kredenzen.

Huhn Kiew / Kotleti po- kievski

Ihr Lieben,

heute geht es in den Osten Europas. Bei meinen Besuchen in Kiew und Moskau habe ich zwar nie Huhn Kiew gegessen (obwohl ein Klassiker der russisch-ukrainischen Küche), dafür aber in einem sehr guten russischen Restaurant hier in Köln.

Die Zubereitung ist wieder einmal denkbar einfach: Pro Person wird eine Hühnerbrust aufgeschnitten und flach geklopft. Gut salzen und pfeffern. Darauf verstreicht man Kräuterbutter (z.B. mit TK-Kräutern oder der Gewürzmischung Café de Paris), rollt die Brust wieder zusammen und fixiert die Öffnung mit Rouladennadeln. Die Roulade dann in verquirltem Ei und Paniermehl wenden. Jetzt für ein paar Stunden kalt stellen, damit die Butter schön fest wird.

Ofen auf 180°C vorheizen. Die Rouladen in reichlich Öl in der Pfanne von allen Seiten scharf anbraten und dann für ca. 30 – 35 Minuten im Ofen nachgaren.

Dazu reicht man gerne Kartoffeln und Kopfsalat. Die geschmolzene Butter ersetzt die Sauce. Ein Schlag Sauerrahm passt aber auch gut.

приятного аппетита

Forelle Müllerin

Ihr Lieben,

heute präsentiere ich ein sehr unkompliziertes Fischgericht, mit dem man dennoch Eindruck schinden kann; besonders, wenn man es statt als „Forelle Müllerin-Art“ als „Truite à la meunière“ auf den Tisch bringt.

Der Fisch ist nach 10 Minuten in der Pfanne fertig, also startet man mit den Kartoffeln, die man geputzt in gesalzenem Wasser aufsetzt. Dann wäscht und trocknet man die küchenfertige Forelle gut ab. Sie wird von allen Seiten und auch in der Bauchhöhle mit Zitronensaft beträufelt, gesalzen und gepfeffert. Dann wird sie in Mehl gewälzt, bis sie gut damit bedeckt ist. Aber Achtung: Man klopft überschüssiges Mehl wieder ab, die Panade soll sehr dünn sein.

Viel Butter in einer großen! Pfanne schmelzen und den Fisch die erwähnten 10 Minuten unter mehrmaligem, vorsichtigem Wenden bei leicht hoher Hitze braten. Kurz vor Schluss (ca. 2-3 Minuten) Mandelblättchen dazugeben. Auch hier aufpassen: Sie verbrennen schnell. Während der Brutzelprozedur schneidet man etwas Petersilie ab und verwandelt eine Zitrone in Schnitze.

Fisch auf die Platte, die gegarten Kartoffeln dazu, die Mandeln auf der Forelle verteilen. Mit Petersilie und den Zitronenschnitzen garnieren. Ich gebe dann noch einen Klacks kalte Butter über die heißen Kartoffeln. Ich lieeebe es!

Guten Appetit!

Ach: Wer keine Megapfanne hat… die Zubereitungsart eignet sich auch für Fischfilets aller Art. Dann natürlich nur auf der Haut braten und die Zeit anpassen.

Cocktails

Ihr Lieben.

Ich bin bekennender Cocktail- und Longdrinkliebhaber. Was nicht heißt, dass ich von früh bis spät am Strohhalm nuckle. Aber ein- bis zweimal pro Woche hatte ich mir mal einen Aperol oder einen Mai Tai in meinen bevorzugten Restaurants und Bars gegönnt. Und dann kam Corona.

Kurz: Ich stockte meine Barvorräte etwas auf und zaubere mir seitdem daheim mehr oder weniger gelungene Kopien klassischer Cocktails. Manchmal schütte ich einfach nur zusammen, was mir passend erscheint.

Hier ein paar meiner Versuche (fast alle für 2 Personen), die neueste Kreation steht dann immer oben:

Frozen Pineapple Margarita
Zuerst wird 1 Limette ausgepresst und die Flüssigkeit abgemessen. Genau so viel Triple Sec und Zuckersirup und doppelt so viel Tequila abmessen.
(bei mir 40/40/40/80ml)

In einen Shaker Eis nach Belieben geben (je mehr, desto sorbetiger und leichter), dazu zwei in Würfel geschnibbelte Ananasscheiben. Mischung drüber und ab die Luzie!

In einem Glas mit Salzrand servieren.

Maibowle
Auf dem Großmarkt fand ich Ende der Woche ein Töpfchen mit Waldmeister, auch Maikraut genannt. Daraus lässt sich prima eine Maibowle zaubern, die von dem Fertiggesöff geschmacklich doch sehr weit entfernt ist.
Wichtig ist angeblich, keine blühenden Pflanzen zu verwenden. Auch sollte das Kraut nicht im Übermaß verzehrt werden.

Man schneidet 5 bis 6 Stängel vom Maikraut ab und lässt es kopfüber für 2 Tage welken. Dann schüttet man kühlen Wein (mein Favorit für Bowlen aller Art ist Müller-Thurgau) in eine Karaffe, rührt 3 Esslöffel Zuckerrohrsirup unter (oder süßt den Wein anders) und hängt das inzwischen intensiv duftende Kraut hinein. Ca. 1 Stunde lang.

Ab ins Glas, mit Sekt und Eis auffüllen. Frühling lässt sein blaues Band….

Erdbeer Daiquiri
Erdbeerzeit ist Daiquirizeit! Für 2 Gläser
8cl weißer Rum
4cl Limettensaft
2cl Zuckersirup und
10 mittelgroße Erdbeeren.
Die flüssigen Zutaten mit vieeel Eis shaken, alles (auch das Eis) mit den Erdbeeren in den Mixer und so lange röhren lassen, bis das Eis geschreddert ist.
Ab ins Glas, mit Minze und Erdbeeren garnieren.

Sehr lecker, sehr sommerlich.
Wenn der kommende Tag arbeitsfrei sein sollte, kann man auch etwas mehr Erdbeere und Rum und dafür weniger Eis nehmen. Dann am besten die geputztem Erdbeeren einfrieren.

Rote Ostern
Mein Basilikum blüht. Das sieht doch bestimmt gut in einem Getränk aus, dachte ich mir.
Ein bisschen selbstaufgesetzten Himbeerschnaps ins Glas und mit Johannisbeersaft aufgießen. Ein paar Himbeeren und die Blüte dazu. Nett anzusehen und lecker. 🙂

Whisky sour
Früher mochte ich keinen Whisky.
6cl Whiskey
3cl Zitronensaft
2cl Zuckersirup und
1 Eiweiß in einen Shaker geben und kurz shaken. Crushed Ice dazu (4EL) und nochmal etwas länger shaken. Ab ins Glas, mit Zitrone garnieren und einen Spritzer Angostura Bitter drüber.
Erkenntnis: Ich mag immer noch keinen Whisky.

Geschüttelt oder gerührt?
Der ultimative James-Bond-Test: Was unterscheidet einen gerüttelten von einem sentimentalen Wodka-Martini? Beide Mixturen sind im Verhältnis 4:1 (Wodka zu Wermut) gemixt. Klassisch wäre – glaube ich – 5:1 (Gin zu Wermut). Beide sind sehr stark; Martinis wurden wohl für Extrem-Alkoholiker erfunden, die dies verschleiern wollen 🙂

Auflösung: Man erkennt einen geschüttelten Martini daran, dass er trüb ist. Ein gerührter ist klar. Und die Zitronenschale gibt natürlich einen anderen Geschmack ab, als eine Olive.

Man macht ja viel Buhei um den richtigen Martini, aber wisst Ihr was? Wenn Euch danach ist, eine Sardelle reinplumpsen zu lassen…. Prösterchen!

Silvesterlikörchen
Etwas Erdbeersirup in eine Sektflöte, seitlich Eierlikör reinlaufen lasse, darüber etwas Kalhua, ein Pinchen Triple-Sec, alles mit Sahne aufsprühen und mit Schokoraspeln bestreuen.
Wilde Mischung…. Das neue Jahr kann nur besser werden 🙂

Frosty the red-nosed Snowman
Glas/Gläser mit Crushed Ice füllen, darauf jeweils:
4cl Blue Curaçao
4cl Mangaroca und mit
Orangensaft auffüllen.

Es handelt sich übrigens um frische Litschis, nicht etwa um Jakobsmuscheln oder dergleichen. Erstaunt, wie lecker die sind, kannte nur die Dosenvariante aus dem chinesischen Obstsalat.

Laue Liebesnacht im Latium
Ihr denkt es Euch schon: noch einmal eine Sex-on-the-Beach-Variante, diesmal aufgegossen auf Crushed Ice:
Saft einer halben Limette
3cl Pfirsichlikör
3cl weißer Rum
Orangensaft drauf und Grenadine durchsickern lassen.

Blue Monday
(mir gehen die Namen aus 🙂 )
4cl Tequila
4cl weißer Rum
4cl Blue Curaçao
150 ml Frischmilch auf Eis mixen und auf zwei Gläser mit je 1 Eiswürfel verteilen.
Sahne darüber sprühen und fertig.

Red Cloud
4cl Melonenlikör
4cl weißer Rum
4cl Mangaroca Batida
100 ml Kokosmilch sowie den Saft einer kleinen Limette auf Eis mixen und auf zwei Gläser mit Eiswürfel verteilen.
Aufgießen mit Kirschsaft und zum Schluss je einen Spritzer Grenadine rein.

Swimming-Pool -Imitat II
6cl Blue Curaçao
4cl Wodka
4cl Mangaroca Batida und
100ml Kokosmilch auf Eis shaken. Ins Glas abseihen und mit Ananassaft aufgießen. Südseefeeling!

Pink Paule
4cl weißer Rum
4cl Wodka
4cl süße Sahne
20cl Kirschsaft auf Eis
shaken
und auf Eis abseihen.
Die Lücke bis zum Glasrand mit Kirschsaft schließen.

KiKokoCo
4cl weißer Rum
4cl Bacardi Mangaroca
4cl Wodka
shaken und mit
Kirschsaft aufgießen.
Eis weder beim Mixen noch im Glas vergessen.

Mit Kokosrand und Beerengarnitur endlich mal wieder ein gelungenes Gesöff. 🙂

ALAAF!

Manchmal muss es einfach auch mal nur PLOPP sein… 🙂

Heidelbeerzombie
4cl 54%iger Rum
4cl weißer Rum
4cl Triple Sec

wie angekündigt, hier der Heidelbeerzombie…

… trotz des starken Unterbaus eher langweilig. Der Saft ist irgendwie … aber immerhin jetzt alle 🙂

Heidelbeertee
4cl Ostfriesenteeschnaps
4cl Tequila
2cl Wassermelonenlikör
SHAKE!
Heidelbeersaft drauf.

Also, Heidelbeersaft ist so gar nicht unser Favorit. Die Drinks sind okay, aber geschmacklich doch etwas dünn. Aber der Saft muss ja irgendwie weg. 🙂

Aus dem letzten Rest werde ich einen Heidelbeerzombie machen, da fällt der dünne Saft nicht so ins Gewicht.

Green Friday
8cl Malibu
8cl Blue Curaçao
auf Eis shaken,
auf Eis gießen,
mit Maracujasaft auffüllen.

Kokosnuss und Orange passt prima zusammen!

Caribbean Passion
4cl weißer Rum
4cl Triple Sec
4cl Malibu
2cl Orgeat
shaken und mit Maracujasaft (eine Passionsblumenfrucht, daher „Passion“) aufgießen.

Die Garnitur (von unten nach oben):
Weinbeere, Kiwibeere, Physalis.

Sehr lecker!

Heidelmelone
4cl Wassermelonenlikör
4cl London Dry Gin
4cl Wodka
1cl Vanillesirup
mit Eiswürfeln shaken und in 2 Gläsern auf Eis verteilen, mit Heidelbeersaft aufgießen.

Maracuja Magic
4cl Pfirsichlikör
4cl Malibu
8cl Jamaica-Rum shaken
auf Eis gießen und mit Maracujasaft auffüllen.
Einen Schuss Grenadine rein und schwups ist man am Strand 🙂

Eilima
Elke und ich haben einen running gag. Man muss jeden Tag etwas Verwegenes tun. Da kommen manchmal lustige Dinge bei heraus.
Heute habe ich einfach ein kleines Glas zu einem Drittel mit Eierlikör gefüllt und dann mit Mangosaft aufgegossen. Kräftig gerührt und dann…
Nein, es hat mich nicht geschüttelt, aber ein Träumchen?
Ich sag mal so: Für Liebhaber 🙂

Green Mango
4cl Wodka
4cl Malibu
4cl Blue Curaçao und
Saft einer Limette auf Eis shaken.
Auf zwei mit Eiswürfel gefüllte Gläser verteilen, je 100ml Mangosaft auffüllen und einen Spritzer Grenadine dazu.

Brandy au lait
Die Kapselmaschine einen starken Caffè Latte zubereiten lassen, einen guten Schuss Brandy hinein, ein Sahnehäubchen aufspritzen und mit feinem belgischen Kakaopulver bestreuen.
Genau das richtige für verregnete Herbsttage! 🙂

Ginger Lemon
8cl Rum
8cl Wodka
4cl Zuckerrohrsirup
ein daumengroßes Stück zeriebenen Ingwer
shaken und auf Eis in zwei Gläsern verteilen. Mit Zitronenlimonade aufgießen.
Wir sind große Fans von Ingwer im Cocktail! Das schmeckt immer gut!
Die Deko ist übrigens Zitronengras mit aufgepfropftem Rosmarin. Wenn das eine neue Pflanze gibt, wird sie vielleicht nach mir benannt. 🙂

Brandy Giraldo
Legga!!!: 8cl Osborne Veterano, 4cl London Dry Gin, 4cl Wodka, 2cl Holunderblütensirup shaken, auf zwei Gläser mit Eis seihen, mit je 150ml Erdbeersaft auffüllen. Und es ist immer noch Erdbeersaft da! Ich brauche mehr trinkfreudige Mitverkoster.

Watermelon Star
Heute wurde wieder einfach drauflos experimentiert. Ich hatte Wassermelonenlikör erstanden und der musste jetzt mal ausprobiert werden. Der Ananassaft musste auch weg, daher:
8cl weißer Rum
8cl Wodka
shaken und auf Eis gießen
mit Ananassaft auffüllen und
einen guten Schuss Wassermelonenlikör drüber. Gibt ein schönes Farbspiel und schmeckt sehr gut!

Caribbean Sunrise
In zwei Gläser Mandarinensaft auf Eiswürfel gießen, etwas Platz für die Spirituosen lassen. Mithilfe eines Löffels langsam je Glas
2cl weißen Rum
2cl Malibu
2cl Blue Curaçao und
2cl Grenadine hineingleiten lassen.
Bisschen stehen lassen, bis die Farben sich schön vermischt haben.

Long Island Ice Tea
Es musste jetzt mal wieder ein Klassiker her. Ich habe den -glaube ich – seltenst getrunken. Ich weiß jetzt auch, warum. Die Mischung ist mir zu wild.
2cl Gin
2cl Triple sec
2cl Tequila
2cl Wodka und
2cl Rum durchshaken und auf Eis gießen. Cola drüber. Fertig.
Aber wie gesagt: Nicht so wirklich mein Fall. Dann doch lieber einen Cuba Libre (Rumcola) oder wenn wild gemixt, einen Zombie. 🙂

Signature „Erika“
Nun also Erika. Gottseidank gibt es ja so Spirituosen wie „Klarer Ostfriesen-Tee“, die kann man dann für K, T und O einsetzen. Ich mochte jetzt nicht Kaffeelikör mit Erdbeersaft mischen. Den bekommen wahrscheinlich alle mit einem E im Namen, denn es gibt da nicht viel Auswahl. Eckes Edelkirsch oder Eierlikör halt.

Erdbeersaft zum Aufgießen
8cl Rum
ein daumengroßes Stück geriebenen Ingwer (Saft auffangen!)
4cl Klarer Ostfriesentee
2 cl Amaretto

Signature „Petra“
Petra meldete sich auf WhatsApp, ich könne doch mal ihren Cocktail kreieren. Ich dachte sofort an Eierlikör und Rum und experimentierte ein bisschen für einen „Shot“. Leider passt zu Eierlikör nicht so rasend viel und Pfirsichlikör, Eierlikör, Ron Miel, Triple-Sec und Ahornsirup sieht zusammen auch überhaupt nicht appetitlich aus. Daher Planänderung:

6cl Pfirsichlikör
6cl Triple-Sec
6cl Rum
ein paar Spritzer Angostura dazu,
shaken, auf Eis gießen und mit Erdbeersaft auffüllen.

Mexikanischer Mandarin
Heute wollte mein Mitbewohner mal mixen. Hier das Rezept:

6cl Tequila
6cl Triple Sec
2cl Ahornsirup

Shakin‘ Stevens imitieren, auf Eis gießen und mit Mandarinensaft auffüllen.
Garniert wurde mit Trauben und einer Thymiangirlande.

Erster Versuch: Guter Versuch! ?

Signature „Gerald“
Gestern kam ich auf die Idee, Cocktails aus Namen zu kreieren. Zuerst habe ich mir mal etwas für meinen eigenen Namen ausgedacht. War nicht einfach. Eierlikör und Gin Tonic? PUH! Und was gibt es mit „D“? Datteln? Dörrfleisch? Duschdas? Ich fand eine Lösung.
Los geht’s:
4cl Grenadine, 6cl Rum (weiß), 4cl Ahornsirup, Saft einer Limette, 6cl Dry Gin. Auf Eis shaken, in Gläser mit Eiswürfeln füllen und mit Erdbeersaft aufgießen. Minze passt als Deko prima zu Erdbeere. Sehr lecker.
Wer will auch gesignatured werden? 🙂

Gerrykiller
Heute sollte mal Brandy in den Cocktail. Da aber reine Alkoholcocktails wie Sidecar mich stante pede umhauen, musste es auch etwas mit Saft sein. Ich stieß auf den „Ladykiller“, den ich aber dann doch abwandelte.
– 4cl Blue Curaçao
– 4 cl Osborne Veterano
– 4cl Pfirsichlikör und
– 4cl London Dry Gin mit Eis shaken und mit
Ananassaft-Saft aufgießen. Mit Minze dekorieren.

Sehr süffig mit Killerqualitäten!
*hicks*

Sex op dä Poller Wiese
4cl Rum, 4 cl Pfirsichlikör, 4 cl Wodka mit Eis shaken. Auf zwei beeiswürfelte Gläser verteilen und je 8 cl Ananas- und Cranberry-Saft darüber. Minze rein. Nicht ganz original, aber lecker.

Lila Laune-Beere
Heute war mir nach lila, also ab in die Giftküche und
– 6cl Blue Curaçao
– 6 cl Malibu und
– 2cl Rohrzuckersirup shaken und mit
– 16cl Cranberry-Saft aufgießen. Dekorieren und gute Laune bekommen.

(auf dem Bild sieht es dunkler aus, als es war 🙂 )

Long Cosmopolitan
(meine persönliche Abwandlung vom Klassiker)
6cl Wodka
4cl Cointreau
4cl Limettensaft
mit Eiswürfeln shaken und auf zwei Gläser mit je zwei Eiswürfeln verteilen.
Den Rest des Glases je zur Hälfte mit Cranberry-Saft und Soda aufgießen. Herb und frisch!

Poll Pride
Ich wollte unbedingt mal einen Schichtcocktail hinbekommen. Dies ist Versuch Nummer 1:
2 Eiswürfel ins Glas, Maracujasaft bis Oberkante Eiswürfel, in die Mitte 2cl Grenadine, darauf vorsichtig 2cl Blue Curaçao, etwas Mineralwasser, 2 cl Wodka, noch einmal 2cl Blue Curaçao.
Wenn man es umrührt sieht es allerdings nicht mehr so schön aus. Schmeckt aber trotzdem gut 🙂

Green Almond
Für den Mai Tai hatte ich vor einiger Zeit Orgeat besorgt, einen Mandelsirup. Ich wollte mal wissen, wie der in anderer Kombination wirkt:
in den Shaker kommen
zwei Eiswürfel
1cl Orgeat
4cl Blue Curaçao
4cl Malibu – shaken und umfüllen, dann mit Ananassaft aufgießen.

Big Ben
Ich suchte nach Cocktails mit Bitter Lemon und fand „Big Ben“, einen scheinbaren (mir aber bis dato unbekannten) Longdrinkklassiker:
10cl London Dry Gin,
4cl frisch gepressten Zitronensaft,
8cl frisch gepressten Orangensaft und
2cl Grenadine mit viel Eis in einem Shaker Disco tanzen lassen.
Auf zwei Gläser mit Eiswürfeln verteilen und mit je 10cl Bitter Lemon auffüllen. Sehr sommerlich-frisch-säuerlich.

Mokka-Tee-Cocktail
In jedes Glas kommen zwei dicke Eiswürfel. Auf diese gießen wir:
je 4cl Mokka-Likör
2cl Ostfriesentee-Likör sowie
100ml kalte Milch.
Das ganze wird mit einem Sahnehäubchen gekrönt und mit Zimtzucker bestreut. Denn man Prost, nech?

Vanodka-Tonic
Da ich Vanille-Sirup vorrätig habe, wollte ich auch damit mal einen Cocktail machen. Eigentlich hätte Rum ja gut gepasst, aber ich wollte mit Tonic auffüllen, da ich eine angebrochene Flasche davon hatte. Hier meine Idee:
Je 2 Eiswürfel in die Gläser. Mit je 4cl Wodka auffüllen, einen Teelöffel Vanille-Sirup darüber und mit Tonic Water aufgießen. Dann einen Schuss Grenadine hineinlaufen lassen – wegen der Farbe. Die Rosmarin-Verzierung passt vom Duft her prima. Salute!

Masala Chai Cocktail
Zuerst habe ich einen kalten Masala Chai zubereitet. Dafür habe ich
5 Teebeutel Schwarztee mit 5 Teelöffeln Masala Chai Mischung in einem Liter Wasser aufgekocht und mit einem Liter heiße Milch aufgegossen. Da hinein 5 Esslöffel braunen Zucker und diesen durch Umrühren auflösen lassen. Von diesem gekühlten Tee habe ich 300 ml in einen Shaker mit Eiswürfeln gefüllt, 4 cl Cointreau und 6cl braunen Jamaika-Rum dazu sowie 2cl Zuckerrohrsirup. Shakin‘ Stevens imitiert und ab mit je zwei Eiswürfeln in Gläser. Ich fand es ganz okay, werde damit aber noch experimentieren. 🙂

TeLiBaZuGra
Jau, Ihr Lieben. Heute habe ich einfach mal unüberlegt eine Zutat nach der anderen zusammengemischt. Einen vernünftigen Namen dafür habe ich nicht. Pro Glas je 4 Achtel Limetten ins Glas darauf
einen Esslöffel Rohrzucker.
4 bis 5 Basilikumblätter dazu, mit einem Stößel quetschen, bis gut Flüssigkeit ausgetreten ist. Darauf viel crushed Ice, und mit je 4cl Tequila aufgießen.
Mit Grapefruitsaft (wir hatten Granini) aufgießen und mit Basilikum garnieren.
Hat ein bisschen was von einer Art Basilikummojito. Motto: Sauer macht lustig!

Mangoçao
Der Name dieser Improvisation lässt sich prima zum Song „Bamboleo“ schmettern!
Eine reife Mango schälen, Fruchtfleisch in Stücke schneiden, ab in den Standmixer. Dazu kommen
4 Eiswüfel
8cl weißer Rum
4cl Blue Curaçao
Saft einer Limette
12cl Orangensaft
Knopf drücken!!!

Banana-Colada
Die Banane sollte eher matschig als unreif sein!
1 Banane
8cl Malibu
4cl Bacardi white
4cl Schlagsahne
2cl Zuckersirup
mit Eis im Mixer pürieren
Ab ins mit crushed Ice gefüllte Glas und mit Ananassaft aufgießen.

Wenn man mal Gäste hat…. jeder durfte sich einen Cocktail bauen. Dann kommt so etwas bei raus!

Ingwer-Cocktail mit Gin
In einen Shaker
2 Eiswürfel
8cl Gin
4cl Zitronensaft
2cl Zuckersirup und
1 gehäuften TL geriebenen Ingwer geben und schütteln, bis die Hände frieren.
In mit crushed ice gefüllte Gläser abseihen und mit Ginger Ale auffüllen.

Mein Tai
Kommt schon nah an einen Mai Tai dran. Reklamationen bitte an meintai@istmiregal.de
6cl Jamaica-Rum 40%
2cl Cointreau
1cl Mandelsirup
1cl Zuckerrohrsirup
mit zerstoßenem Eis im Shaker mixen, in Gläser füllen und mit
20cl Orangensaft auffüllen
Genießen!

Mit weißem Rum und Blue Curaçao sieht der dann übrigens so aus:

Wodka Sunrise
3 Eiswürfel
4cl Wodka
4cl Blue Curaçao
2cl Zitronensaft
12cl Ananassaft
Shake, shake, shake -> ready. Prost!

Kokonas
Piña-Colada-Fake 🙂
3 Scheiben frische Ananas
4cl Bacardi
4cl Malibu
4cl süße Sahne und
2cl Zuckerrohrsirup
durchmixen, in Gläser auf Eiswürfel füllen, mit Ananassaft aufgießen.

Mojito – ein Klassiker
pro Glas 4/8 einer Limette zerdrücken,
Saft einer Limette hinzugeben
4-5 Minzblätter dazu
1 gehäufter EL brauner Zucker drauf,
zerstoßenes Eis bis zum Rand des Glases und mit weißem Rum auffüllen.

hier schon etwas derangiert, ich habe vergessen, den Drink frisch zu fotografieren…

Erdbeer-Daiquiri
1 Dutzend geputzte Erdbeeren in den Standmixer
Saft einer Zitrone,
2 gehäufte Esslöffel Rohrzucker,
8 zerstoßene Eiswürfel und
10cl weißen Rum dazu. Mixen, ins Glas, mit Minze oder Basilikum verzieren.

Bei einer Wiederholung habe ich mal ca. 5 Basilikumblätter mit in den Mixer geworfen. Das fand ich extrem lecker!

Rheinufer (angelehnt an Swimming Pool)
So lecker, dass man drin baden möchte! Aber wie beim Vater Rhein ist das gefährlich.
4cl Blue Curaçao
8cl weißer Rum
5cl Kokosmilch
5cl süße Sahne
12cl Ananassaft
Mixen und auf Eis gießen.

Aperol Spritz
Oh Gardaseeeeeeeeeee!!!!!!!!!!!!!
Dicken Eiswürfel ins Glas,
4cl Aperol drauf
mit Sekt auffüllen (für die harmlosere Variante kann beliebig viel Sekt durch Soda ersetzt werden),
Orangenscheibe rein. Lekka auch mit Campari statt Aperol!

Long Island Water Melon
Nichts für ungeduldige Menschen. Wegen der Kerne.
Ein Achtel Wassermelone, kernbefreit und vorgekühlt
4cl Jamaika-Rum 40%
4cl Wodka
4cl Gin
4cl Cointreau
2cl Zuckerrohrsirup
4 Eiswürfel
Alles in den Mixer und ab die Luzie!

Tequila Sunrise Dieser Cocktail heißt Sunrise, weil man ihn morgens direkt nach dem Aufstehen zu sich nehmen sollte. Die Welt wird dadurch bunter. Zwei große Gläser zu je zwei Dritteln mit Crushed Ice befüllen. Bis zum Eisrand mit Orangensaft aufgießen, je den Saft einer halben Zitrone drüber. Dann in beide Drinks einen Schuss Granatapfelsirup (Grenadine) in die Mitte, der rote Sirup setzt sich besonders gut unten ab, wenn man ihn an einem Löffelstiel o.Ä. entlanglaufen lässt. Dann zur Krönung obenauf je 4cl Tequila. So erhält man ein nettes, an Sonnenaufgang erinnerndes Farbenspiel.

White Russian
Eiswürfel ins Glas, darauf je
4cl Eiskalter Wodka plus
2cl Kaffeelikör (im Original Kalhua, ich nahm Keuck Mokka)
mit Milch oder leicht angeschlagener Sahne nach Geschmack aufgießen.
На здоровье!

Baby Blue
4cl Blue Curaçao
4cl Malibu
4cl weißer Rum und
12cl weiße Milch 🙂
mit Eis shaken und in zwei Gläser mit je zwei Eiswürfeln abseihen.

Rotweinbrot

Ihr Lieben,

da mein letztes Brot mit Malzbier bei mir so gut ankam :-), versuchte ich mich heute an einem Rotweinbrot. Zum Frühstück gab es bei mir Omelett, und das ging durch das zugegebene Mineralwasser sehr schön auf. Also sollte auch das mit in den Teig – das Mineralwasser, nicht das Omelett!

500 gr. Dinkelvollkornmehl
150 gr. gemischte Körner (Haferflocken, Leinsamen und Sonnenblumenkerne)
1 gestrichener EL Salz

300 ml Merlot
150 ml Mineralwasser, 
beides zusammen in der Mikrowelle auf 36 °C erwärmt und darin aufgelöst 
1 Würfel Hefe sowie 
1 L Zucker

vermengen

2 EL (Weißwein-)Essig zugeben 
und 15 Minuten lang in der Küchenmaschine kneten. 

Ab in die gefettete Auflaufform (Backtrennspray!) und die in den kalten Ofen. Den einschalten auf 200°C O-/U-Hitze, nach 50 Minuten aus der Form nehmen und 10 Minuten bei 225°C weiterbacken. Die ganze Zeit über steht eine kleine Auflaufform mit Wasser auf dem Herdboden.

Es ist nicht ganz so luftig wie erwartet, aber sehr lecker!

Spargel-Kartoffel-Tomaten-Salat mit Senf-Vinaigrette und Eiern

Ihr Lieben,

Spargel ist immer noch Thema. Und die Möglichkeiten sind endlos. Schon vor Jahren hatte ich einen Salat mit grünem Spargel bei Chefkoch eingestellt. Nannte in aber nur Kartoffelsalat mit Vinaigrette. Eine australische Person hat ihn nachgemacht und kommentiert. Das war vor 8 Jahren und ich habe es erst heute gesehen, weil ich diesen Salat mal wieder machen wollte. Ich habe dann mal Danke gesagt, so nach 8 Jahren.

Also, einfach und – naja, das muss ja jeder Koch behaupten – lecker.

Man würfele beliebig viele Kartoffeln und koche sie in Salzwasser bissfest. Man stückele beliebig viel grünen Spargel und koche ihn- bis auf die Köpfe – in Salzwasser. Ein bis zwei Minuten vorm abgießen kurz die Köpfe dann doch noch rein ins Kochwasser. In der Zwischenzeit koche man beliebig viele Eier, und zwar 10 Minuten, so dass sie einigermaßen hart werden. Man halbiere oder viertele beliebig viele Kirsch- oder Datteltomaten. Ein bisschen viel Beliebigkeit? Naja, manche mögen ja die ein oder andere Zutat ja lieber als die andere. Wichtig ist die Vinaigrette:

4 Teile sehr gutes Olivenöl, ein Teil Weißweinessig, 1 Teil Senf, Salz, Pfeffer, gut Zucker und Chilipulver. Am besten in einem Shaker. Mit Wasser strecken, so lange, bis es nur noch etwas dominant schmeckt (das muss es allerdings, da das Gemüse ja fast ungewürzt ist).

Die abgegossenen, dampfenden Kartoffeln in die Schüssel, den warmen Spargel darüber, die Tomaten ebenfalls. Sparsam (!) mit der Vinaigrette begießen. Rest aufheben. Auskühlen lassen und ggf. noch einmal abschmecken oder Dressing nachgießen. Schnittlauch drüber. Rühren. Gehackte oder geviertelte Eier drüber.

Passt zum Grillabend, lässt sich aber auch gut für sich alleine verschnabulieren.

Blätterteigschnecken à la El Greco

Ihr Lieben,

so ein Unsinn! El Greco, besser bekannt als Dominikos Theotokopoulos, hat wahrscheinlich nie selbst Blätterteigschnecken gebacken. Aber da ich Feta und getrocknete schwarze Oliven verwende…. Es schien mir passend. Aber heißt es überhaupt „a la el“?

Es ist so einfach wie simpel. Ich hacke ca. 20 getrocknete schwarze Oliven sowie ein halbes Dutzend getrocknete Tomaten aus dem Glas. Ich zerdrücke einen Block Feta, gebe die gehackten Oliven und Tomaten sowie einen gehäuften Teelöffel Knoblauchpüree dazu und vermenge alles mithilfe einer Gabel. Es sollte die Konsistenz einer streichfähigen Paste ergeben. Dafür gebe ich ggf. ein kleines bisschen Creme fraîche dazu. Heute 2 Teelöffel voll.

Diese Paste verteile ich auf einem Blätterteigviereck aus dem Kühlregal, wobei ich ein kleines Stück (hinten, etwa ein Viertel) freilasse. Von der Längsseite rolle ich das ganze auf, streiche etwas verquirltes Ei auf die freie Fläche und „klebe“ so die Rolle zu. Jetzt vorzugsweise für mindestens eine Stunde wieder kaltstellen, sonst kann man nicht so gut Schnecken abschneiden.

Oh, ich habe mich verraten, dabei sollte es doch ein Cliffhanger werden. Na gut: Schnecken abschneiden. Etwa 1/2 cm dick. Auf mit Backpapier ausgelegtem Backblech drapieren, mit dem Rest verquirlten Ei bestreichen, Sesam drüber streuen (oder Oregano) und ab in den auf 180°C vorgeheizten Ofen. Für ca. 25 Minuten backen. Da aber jeder Ofen anders spinnt, nach zwanzig Minuten regelmäßig gucken, ob was anbrennt.

El Greco diría „Kali orexi“ o „Buon appetito“… 🙂

Dinkel-Malzbier-Brot (ohne Gehzeit)

Ihr Lieben,

nach der bereits bekannten Methode (siehe No-Go-Bread)… diesmal mit einem kleinen Experiment, denn statt in Wasser löste ich die Hefe in lauwarmem Malzbier auf. Gebacken habe ich mit Dinkelvollkornmehl sowie 70 Gramm Chiasamen, 50 Gramm Haferflocken, 50 Gramm Sonnenblumenkernen und 30 Gramm weißem Sesam.

Und hier der Anschnitt:

Geschmacklich bisher das beste Brot aus meiner kleinen Manufaktur. 😋

Vegane Muffins nach Rezept von Chefkochs Lea-mouse

Ihr Lieben,

heute ein geklautes Rezept, da ich für den Eselparkbesuch morgen (Elke und ich wollen auch mal mit anpacken und nicht nur süße Videos konsumieren) etwas veganes backen wollte und ich damit keine Erfahrung habe. Ich brauche eigentlich Butter und Eier für meine Süßgebäcke.

Das Rezept findet Ihr auf Chefkoch: Fluffige vegane Muffins von Lea-mouse. An Zugaben nahm ich gehackte Mandeln und Orangenabrieb. Ich finde sie sehr gelungen. Unbedingt nachmachen! Danke an Lea für das schöne Rezept.

Lachs Teriyaki-Art

Ihr Lieben,

vor fast 10 Jahren aß ich auf einer Feier in einem Restaurant mal ein Thunfischsteak Teriyaki, mit gemischtem Gemüse und geröstetem Sesam überstreut. Das wollte ich schon immer nachmachen und ich hatte ja jetzt so allerlei Dinge von meiner Ramen-Suppe über, die ich dafür verwenden konnte. Also, nach der Arbeit stracks zum Fischhändler, der mich mitleidig anglotzte: „Thunfisch? An einem Freitag um 17 Uhr? Tststs…“ Ich disponierte um und erstand zwei Lachsfilets auf Haut.

Zuhause wurde der Fisch erst einmal für eine Stunde mariniert. 2 EL Sojasauce, 1 EL Mirin, 1 EL Sake, 1 TL Sesamöl, 1 TL Knoblauchpüree, 1 TL Ingwerpüree, 1 TL brauner Zucker und ein Tütchen geriebener Wasabi werden bei milder Hitze eingekocht, bis der Zucker sich aufgelöst hat. Ein Spritzer Austernsauce dazu. Diese Marinade gibt man über den Lachs. Ab in den Kühlschrank!

Während der Fisch in der Marinade liegt, werden eine Kartoffel und zwei Möhrchen in kleine Stifte geschnitten. Eine mittelscharfe Chili wird entkernt und in Ringe geschnitten. Der Pak Choi wird geputzt und die Blätter getrennt. Beiseite stellen.

Jetzt rösten wir ohne Öl etwas Sesam in einer kleinen Pfanne. Achtung: Die Spanne von „Ah, wie das duftet“ bis „Oh, es riecht verbrannt“ ist sehr kurz! Beiseite stellen.

Jetzt wird der Fisch in einer größeren Pfanne auf der Hautseite scharf angebraten, die Marinade darübergegossen und alles für etwa zwei bis drei Minuten weiter gebraten. Ab in den auf 160°C vorgeheizten Ofen und zwar in der kleinen Pfanne! Mit der Marinade.

Jetzt in der großen Pfanne etwas Öl erhitzen und das Karotten-Kartoffel-Chili-Gemüse quasi frittieren. Es wird wegen der Restmarinade und dem nur wenigen Öl zwar nicht kross, ist aber schnell durch und angebräunt. Salzen und pfeffern. Herausnehmen und beiseite stellen. Jetzt den Pak Choi in die Pfanne geben und mit etwas Sojasauce erhitzen. Die schönen Blätter zerfallen schnell, also nur ganz kurz. Die Stängel bleiben dabei knackig. Salzen und pfeffern und ab auf die Servierplatte. Das Gemüse drauf, den Lachs daneben und den Sesam darüber.

Also, auch mit Lachs eine kleine Köstlichkeit. 🙂 Nachmachen lohnt!