Lamm-Pilaw

Ihr Lieben!

Das Gute an einem Pilaw (auch Palau oder Plov) ist, dass keiner sagen kann, das das nicht so, sondern so und so gemacht werden muss. Es ist im Grunde genommen in Brühe mit Gewürzen zubereiteter Reis. Wie man den dann streckt, ist jedem selbst überlassen.

Ich habe Lammfleisch am Knochen in einer Marinade für ein paar Stunden im Kühlschrank ziehen lassen:

  • 1 TL Ingwerpaste
  • 1 TL Knoblauchpüree
  • 1 TL Sriracha-Sauce
  • 1 TL Sesamöl
  • 2 TL geschroteter Pfeffer
  • 1 gut gehäufter EL Gemüsepaste
  • 2 EL Sojasauce
  • 2 EL Sonnenblumenöl
  • 3 EL Sahnejoghurt

Das alles kam zusammen mit einer grob gehackten Zwiebel in einen Schnellkochtopf mit halbvoll kochendem Wasser. Ja, Ihr lest richtig, alles. Ja, auch der Joghurt, wie soll man den auch vom Rest der Marinade trennen? Sieht etwas befremdlich aus.

Eine dreiviertel bis ganze Stunde dampfgaren, dann abdampfen, die Lammteile rausholen (das Fleisch sollte sich von selbst von den Knochen lösen, sonst etwas nachgaren) und im Ofen bei 120°C warmhalten, bis der Reis fertig ist. Von der Brühe (die man durchsieben sollte, wenn man keinen geschroteten Pfeffer und Zwiebelmatsche im Reis haben will) doppelt so viele Tassen abfüllen wie man Reis plant. Dann die Brühe abschmecken. Salz, Pfeffer, etwas mehr Gemüsepaste… 1 gehäufter TL Kurkuma für die Farbe… vielleicht noch einen EL Garam Masala. Alles aber nach eigenem Gusto.

Den gewaschenen Basmatireis in den Topf geben, kurz mit zwei kleingehackten Zwiebeln in etwas Öl anschwitzen und die abgemessene Brühe darauf geben. Köcheln, bis die Brühe weg ist, dann sollte der Reis gar sein. Notfalls etwas Brühe nachgießen.

Nochmal abschmecken – war bei mir nicht erforderlich – und den Reis auf Teller geben und das Fleisch darüber drapieren. Klacks Joghurt drauf. Ein paar gehackte Nüsse oder Kerne sowie Frühlingszwiebeln machen sich auch gut. Guten Appetit!

P.S.: Ein Pilaw kann man prima auch ohne Fleisch zubereiten, wenn man ordentlich Rosinen oder zerkleinertes getrocknetes Obst wie Aprikosen oder Datteln hineingibt und mit Zimt würzt: Echt lecker.

Es ist vergleichbar mit den Variationsmöglichkeiten bei einem Risotto. 🙂

Schweinebratensuppe „deutsch-asiatische Freundschaft“

Ihr Lieben. Manchmal kaufe ich irgendwas und muss mir dann überlegen, was man daraus macht. Ich weiß, vernunftbegabte Menschen überlegen sich erst, WAS rauskommen soll und kaufen dann ein. Auf jeden Fall entdeckte ich beim Metzger einen sehr schönen Schinkenbraten, der trotzdem mit ein bisschen Fett durchzogen war. Der wurde gekauft. Ihr wisst ja: Ist es mager, wird es hager; ist es fett, wird es nett. Ich befinde mich übrigens gerade in einem sehr nett…. aber das… äh….

Achtung: Kein Salz ins Essen, da in allem anderen ausreichend drin.

Also: Ich habe den Braten mit einer Schaschliknadel 1234mal durchstochen und ihn (etwa 1,2 kg) in Ingwer, Knoblauch, trockenem Madeirawein (man könnte auch trockenen Sherry oder Cognac nehmen), Srirachasauce, Soyasauce, Orangenpfeffer, braunem Rohrzucker sowie einer Mischung aus Sesam- und Sonnenblumenöl (nicht auf dem Bild oben) einen halben Tag lang mariniert. Gut einkneten und öfter wenden! Die Mischung ist nicht so wichtig, von allem etwa 1 Esslöffel; nur mit dem Sesamöl solltet Ihr eher sparsam sein, es ist seeehr dominant. Dafür darf ein Esslöffel mehr Madeira rein. Die Chilis habe ich erst später verwendet. Hm, was nun. Gemüseschublade auf! Aha!

Den Braten nach der Marinierzeit scharf von allen Seiten anbraten. In den großen Topf schmiss ich dann noch 5 geviertelte mittlere Kartoffeln, 9 halbierte Minimöhren, zwei geachtelte Weißzwiebeln und die entkernten Chilis von oben (da hatte ich in der Zwischenzeit vergessen, dass ich die Marinade gesrirachat hatte). Ich gab zwei Esslöffel meiner Gemüsepaste dazu, einen halben Liter kochendes Wasser, die restliche Marinade aus der Schüssel und einen viertel Liter Merlot (das ist ein gefälliger Rotwein).

Alles ab in den vorgeheizten Ofen bei 150 Grad Celsius für zweieinhalb Stunden. Und dann? Feststellen, dass die Brühe superlecker, aber leider auch superscharf ist. Zu viel Sriracha und dazu noch drei megascharfe Chilis. Hmmm…. Es wird eine Suppe.

Etwas Gemüse mit Brühe in einen tiefen Teller, zwei Scheiben zarten Braten drauf und zur Abmilderung der Schärfe einen Megaklacks Joghurt. Für die Farbe noch Frühlingszwiebeln. Leute, ich weiß, dass Eigenlob…. aber das war mal ganz schön lecker!

Wegen der asiatischen Gewürze und der recht deutschen Art der mitverkochten Beilagen heißt das jetzt so; ich hoffe, ich muss deswegen keine Angst vor der Sprachpolizei haben 🙂

Ragù

Was haben wir nicht früher alles exotisches aufgetischt bekommen, Ihr Lieben? Spaghetti Bolognese. Pasta asciutta. Miracoli. Nun, der Begriff Spaghetti Bolognese ist wohl eine deutsche Erfindung, den gab es (zumindest früher) so nicht auf italienischen Speisekarten. Pasta asciutta, das waren in unserer Familie die Spaghetti Bolognese, dabei heißt das nur „abgetrocknete (gut abgetropfte) Nudeln“. Miracoli… nunja, da scheint neuerdings der Parmesan zu fehlen, da gibt es Petitionen gegen, das muss man sich mal vorstellen!

Und es gibt es noch Ragù. Und da man alles, was irgendwie Soße mit Fleisch ist so nennen kann, kann man da auch nicht viel falsch machen, wenn man selbst ein Ragù kocht.

Für mein Ragù werden eine große Zwiebel, zwei kleine Soloknoblauchknollen, zwei winzige Chilischoten und 50 Gramm durchwachsener Schinken (Pancetta wäre prima, hatte ich aber nicht), alles mehr oder weniger klein gewürfelt, in Olivenöl angebraten. Dann ein halbes Kilogramm Hackfleisch „halb-und-halb“ dazu, mit Salz, Pfeffer, Oregano kräftig würzen, zwei gestückelte Fleischtomaten drüber, bisschen zuckern, eine Prise Zimt und dann etwa 100 ml Rotwein. Rosmarinzweig und Deckel drauf. Das ganze köchelt dann auf kleiner Flamme vor sich hin. Ab und zu mal gucken, ob noch genug Wein a) in der Pfanne und b) im Koch ist.

Ein Ragù kann auch mal ein paar Stunden kochen, wir machen die Feierabendvariante und bereiten – nach einer Dreiviertelstunde Blubberei der Sauce – Spaghetti in reichlich Salzwasser. Wenn die fertig sind, werden sie abgegossen, gut abgetropft (asciutta) und auf einen tiefen Teller gegeben. Dann das Ragù darüber, Käse wer mag (ich mag immer!), ein Gläschen Chiaretto aus Bardolino auf den Tisch und fertig ist un po‘ di sentimento italiano.

Die Soße könnt Ihr natürlich beliebig variieren. Mit Tomatenmark, anderen Kräutern. Viele geben Ketchup dazu, das kann auch mal gut passen. Mit Hühnerhack schmeckt es auch sehr gut.

Buon appetito!

Krosses Hähnchen-Cordon-Bleu

Ihr Lieben. Anfang des Jahres hatte ich mal Hähnchen-Saltimbocca gemacht. Heute gibt es etwas ähnliches: Cordon Bleu-Huhn mit Cornflakes-Kruste.

Pro Person wird eine Hühnerbrust aufgeschnitten, flach geklopft, mit Paprikapulver bestreut, gesalzen und gepfeffert, mit gekochtem Schinken und einem würzigen Käse belegt, wieder zusammengeklappt und mit einer Rouladennadel oder Küchengarn verschlossen.

Dann wird eine Panierstraße gebaut: ein Teller mit Mehl, einer mit verquirltem und gewürztem Ei (Salz, Pfeffer, scharfes Paprikapulver) und einer mit zerbröselten Corn Flakes. Die Brüste darin in dieser Reihenfolge gut wenden und in sehr heißem Öl von beiden Seiten anbraten. Danach die Rollen auf einem Gitter im Backofen platzieren und bei 180°C Ober-/Unterhitze für 25 Minuten fertigbacken. Achtung: Backpapier oder Folie darunter erspart eine aufwändige Reinigung. 🙂 Um eine zu starke Bräunung zu vermeiden, evtl. nach einiger Zeit Alufolie über die Brüste legen.

Dazu passen hervorragend Pommes und Salat.

Moussaka

Vor ein paar Tagen habe ich, Ihr Lieben, durch Zufall einen Retsina in einem Online-Supermarkt gesehen, den ich früher mit Elke bei einem Griechen in Neuss gerne getrunken habe. Die hatten einen wunderbaren Biergarten draußen und im Sommer dieses leckere Tröpfchen zu einem Grillteller. ρε παϊδακί μου, απίστευτο καλό! Den habe ich be- und kaltgestellt und dazu eine Moussaka gemacht, einen meiner Lieblingsaufläufe, zumal passenderweise Elke heute zu Gast war.

Gestern schon habe ich 1 kg Lammhackfleisch mit 2 Zwiebeln, 4 Knoblauchzehen, 2 gehäuften Esslöffeln Tomatenmark, einem Esslöffel Rosmarin, anderthalb Chilischoten, etwas braunem Zucker, einem Teelöffel Zimt, drei Lorbeerblättern sowie Salz und Pfeffer in Olivenöl angebraten.

Ebenfalls gestern bereitete ich die etwas abgewandelte Béchamel vor. 40 Gramm Butter schmelzen, 40 Gramm Mehl dazugeben und rühren, bis eine Paste entsteht. Achtung: Anbrenngefahr! Dann peu à peu mit bis zu einem dreiviertel Liter Milch auffüllen, dabei weiter köcheln lassen, bis daraus eine dickflüssige Sauce entsteht. Mit viel Pfeffer, Salz und Muskatnuss würzen. Gratinierten Käse nach Geschmack, am besten Kefalotiri hineinrühren. Ich nahm 50 Gramm Grana Padano.

Dann 5 große Kartoffeln in 5mm-Scheiben schneiden und in kochendem Salzwasser 3 bis 5 Minuten vorgaren. Abgießen und abtropfen lassen. 2 Auberginen ebenfalls in halbzentimeterdicke Scheiben schneiden, beidseitig salzen, 20 Minuten stehen lassen und dann feucht abtupfen. Beidseitig schön anbraten.

Jetzt wird geschichtet: Form leicht einfetten. Unten die Hälfte der Kartoffeln, etwas Pfeffer drauf sowie etwas Rosmarin. Kein Salz mehr, denn davon haben die Auberginen noch genug, die zur Hälfte über die Kartoffeln gegeben werden. Darüber die abgeschmeckte Hackfleischmasse geben, dann das restliche Gemüse (wie oben) und dann die käsige Béchamelsauce. Wer mag, kann das ganze noch mit Gratinkäse (ich mochte) und ein paar Butterflöckchen krönen. Für 30 Minuten ab in den auf 180°C vorgeheizten Ofen. Fertig!

Am großen Tag dann wieder bei 180°C für 30 Minuten erwärmt. Leider war die Moussaka nicht besonders kompakt und zerfloss auf dem Teller. Wo um Himmels Willen kam diese ganze Flüssigkeit her? Aber geschmeckt hat es trotzdem ziemlich gut!

Καλή όρεξη!

P.S.: Wer jetzt meint, das sei aber keine originale Moussaka, dem sei ein griechisches Sprichwort ans Herz gelegt: „Zwölf Kapitäne, dreizehn Meinungen!“ 🙂

P.P.S.: Und Retsina schmeckt wirklich unter der Sonne im Freien immer noch am besten. Vorzugsweise am Meer und mit griechischer Musik. Ta dam…. – einmal an Alexis Zorbas denken 🙂

Update: Kurzgebratenes – ist teurer besser?

UPDATE: Hier die „Methode Ruth“ aus ihrem Kommentar:
Heute habe ich Ruths Methode ausprobiert, mit einem Stück dick geschnittenem irischem Roastbeef. Ladenkette mit Fleischerei, 15 Euro. Also sehr preiswert. Ich muss sagen, dass ich von Ruths Methode sehr angetan bin. Kurz die Unterschiede für die Leser:
Bei meiner Ofenmethode hat man eine halbkrosse Hülle mit einem gleichmäßig von dunkel nach hell verlaufenden rosa Fleisch. Bei Ruths Methode ist die Außenseite viel krosser, man hat aber eher eine „schichtige“ Färbung des Steaks nach innen, die in einem kleinen, blutigen Kern endete. Das finde ich extrem gut, weil dadurch etwas mehr „Textur“ ins Fleisch kommt. Beide Methoden halte ich für absolut geeignet. Ruths ist eher „steakiger“, meine eher „filetiger“ 🙂
Ich hätte beide Varianten mal aufgeschnitten fotografieren sollen, das habe ich leider versäumt. Ich hoffe dennoch, man versteht, was ich mit gleichmäßig und schichtig meine.

Das Fleisch war zart mit guter Kruste. Der Fettrand ist bei beiden Methoden nicht so der Burner. Den kann man aber während der Ruhephase des Hauptstücks abschneiden und knusprig braten.

Danke für diesen mir bisher unbekannten Tipp, Ruth.

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Ihr Lieben. Heute mal zum Thema „Kann preiswertes Fleisch gut sein?“. Ich sehe von einer moralistischen Betrachtung über Viehzucht und -haltung hier mal ab. Ich finde, es sollte selbstverständlich sein, sein Fleisch in Supermärkten mindestens aus Biohaltung, besser aber noch, es bei Erzeugern zu kaufen. Ich weiß, dass ist, wenn man z.B. in der Kölner City wohnt…

Meine drei getesteten Steaks habe ich alle identisch zubereitet: kurz auf dem Kochfeld scharf anbraten, dann mit Salz und Pfeffer würzen, grob gehackten Knoblauch und Rosmarin dazugeben und bei 150°C im vorgeheizten Ofen für 7 Minuten in der Pfanne (daher auf Ofeneignung prüfen) nachziehen lassen. Das Fleisch ist dann außen gut gebräunt und innen rosa.

Hier das Ergebnis, in chronologischer Kauf- und Zubereitungs-Reihenfolge (alle beim gleichen Metzger):

  • Kalbsentrecôte aus den Niederlanden (18 Euro im Angebot)
    viel Fett, das etwas ranzig war und deswegen auf dem Teller blieb. Rest des Steaks war zart und gerade wegen des vielen Fettes drumherum sehr aromatisch. Ist zart geworden. Platz 3, trotz des guten Eindrucks.
  • Hüftsteak aus Uruguay (27 Euro)
    leicht marmoriert, butterzart und leicht aromatisch. Würde ich im Restaurant problemlos servieren können. Platz 1.
  • Filetsteak aus Argentinien (40 Euro)
    Fast gänzlich ohne Fett, aber leider nicht groß genug geschnitten (Filet sollte einen Tacken weniger als rosa haben, aber die identische Zubereitung war ja Bedingung). Zart, aber nicht wirklich saftig und wenig aromatisch. Platz 2, aber fast gleichauf mit dem Kalb.

Alle drei waren gut und aus jahrelanger Brutzelerfahrung heraus kann ich sagen, dass mehr Geld in der Regel auch besseres Ergebnis zeitigt. Hier war aber trotzdem alles dicht beieinander, wobei jetzt kein Discountersteak für 15 Euro dabei war.

Wie bereitet Ihr Steaks zu? Wo kauft Ihr ein? Seid Ihr „Rares“, „Mediums“ oder „Well-dones“?

Fleischeintopf mit Kartoffeln, Bohnen und Tomaten

Ihr Lieben, die Ursprungsvariante dieses Rezeptes habe ich schon vor Jahren auf Chefkoch veröffentlicht: „Türkisches Hammelgericht“. So nannte das unsere Oma Olfen, von der ich das Rezept kenne, und die dieses von einer ihrer Reisen in die Türkei mitgebracht hatte. Man kann es aber natürlich auch mit Rind, Geflügel oder Schwein machen. In letzterem Fall ist es natürlich so gar nicht mehr türkisch.

Es ist einfach, geht schnell und schmeckt sehr gut. Ich mache eine recht scharfe Variante, wer es milder mag, muss sich mit den Gewürzen einfach etwas mehr zurückhalten. Und ich mache es im Schnellkochtopf.

Gewürfeltes Fleisch wird in Olivenöl heiß angebraten. Würzen mit Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer. Darauf kommen gewürfelte Kartoffeln. Würzen mit Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer. Darauf ein Glas Brechbohnen (oder was immer Ihr an Bohnen gerne mögt). Würzen mit Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer. Darauf eine Flasche passierte Tomaten. Würzen mit… wer ahnt es? Zu guter letzt spült man die Tomatenflasche bzw. -packung mit etwas Wasser aus, dass man auch noch zu dem Eintopf gibt. Ich habe über den Bohnen noch vier Zehen Knoblauch ausgedrückt.

Deckel drauf und nach Erreichen des Dampfdrucks noch etwa 25 Minuten kochen. „Lecker ist vor allem der Sud ;o)“ hat eine Kommentatorin auf Chefkoch geschrieben!!!

Guten Appetit!

Orecchiette mit Tomaten-Feta-Sauce aus dem Backofen

In den sozialen Medien grassiert zur Zeit ein Rezept, Ihr Lieben. Man kann es bald schon nicht mehr sehen und hören. Es sieht ein bisschen aus wie schon einmal gegessen, wenn es fertig ist, aber alle sind angeblich begeistert. Inzwischen streitet man sich sogar um die exakte Zubereitung und darum, wer es erfunden hat. Nun ja… erfunden? Ich denke mal, das hat irgendeine Nonna schon vor 300 Jahren mal so gemacht.

Kirschtomaten, Knoblauch, Zwiebel, 2 Peperoni und Feta in eine Auflaufform geben. Ich schäle den Knoblauch, auch wenn andere es nicht machen und lieber später im heißen Brei rumfischen, um die Zehen auszupressen. Wenig Salz, viel Pfeffer und noch mehr Oregano drüber. Einmal quer mit Olivenöl großzügigst drüberdröppeln. Ab in den Ofen bei 200°C für 45 Minuten.

250 gr. Nudeln (also halbe Packung) aufsetzen. Man kann auch Spaghetti oder was auch immer nehmen. Die fertigen Nudeln abgießen, etwas Nudelkochwasser behalten. Die Tomaten aus dem Ofen nehmen und alles durchmatschen. Die Nudeln mit einer halben Kelle Kochwasser (das macht den Käse cremiger) unterheben und verrühren. Schon fertig.

Was soll ich sagen. Ich verstehe den Hype. Man muss dafür keine Kochschule besucht haben und es geht recht schnell und ist sehr einfach. Und man kann es durchaus mit Appetit essen. Die Zwiebeln würde ich allerdings beim nächsten Mal weglassen oder vorher weich dünsten.

Und wenn man es dann auch noch richtig anrichtet…. Übrigens: der Koch spiegelt sich im Löffel ….

Cocktails

Ihr Lieben.

Ich bin bekennender Cocktail- und Longdrinkliebhaber. Was nicht heißt, dass ich von früh bis spät am Strohhalm nuckle. Aber ein- bis zweimal pro Woche hatte ich mir mal einen Aperol oder einen Mai Tai in meinen bevorzugten Restaurants und Bars gegönnt. Und dann kam Corona.

Kurz: Ich stockte meine Barvorräte etwas auf und zaubere mir seitdem daheim mehr oder weniger gelungene Kopien klassischer Cocktails. Manchmal schütte ich einfach nur zusammen, was mir passend erscheint.

Hier ein paar meiner Versuche (fast alle für 2 Personen):

Whisky sour
Früher mochte ich keinen Whisky.
6cl Whiskey
3cl Zitronensaft
2cl Zuckersirup und
1 Eiweiß in einen Shaker geben und kurz shaken. Crushed Ice dazu (4EL) und nochmal etwas länger shaken. Ab ins Glas, mit Zitrone garnieren und einen Spritzer Angostura Bitter drüber.
Erkenntnis: Ich mag immer noch keinen Whisky.

Geschüttelt oder gerührt?
Der ultimative James-Bond-Test: Was unterscheidet einen gerüttelten von einem sentimentalen Wodka-Martini? Beide Mixturen sind im Verhältnis 4:1 (Wodka zu Wermut) gemixt. Klassisch wäre – glaube ich – 5:1 (Gin zu Wermut). Beide sind sehr stark; Martinis wurden wohl für Extrem-Alkoholiker erfunden, die dies verschleiern wollen 🙂

Auflösung: Man erkennt einen geschüttelten Martini daran, dass er trüb ist. Ein gerührter ist klar. Und die Zitronenschale gibt natürlich einen anderen Geschmack ab, als eine Olive.

Man macht ja viel Buhei um den richtigen Martini, aber wisst Ihr was? Wenn Euch danach ist, eine Sardelle reinplumpsen zu lassen…. Prösterchen!

Silvesterlikörchen
Etwas Erdbeersirup in eine Sektflöte, seitlich Eierlikör reinlaufen lasse, darüber etwas Kalhua, ein Pinchen Triple-Sec, alles mit Sahne aufsprühen und mit Schokoraspeln bestreuen.
Wilde Mischung…. Das neue Jahr kann nur besser werden 🙂

Frosty the red-nosed Snowman
Glas/Gläser mit Crushed Ice füllen, darauf jeweils:
4cl Blue Curaçao
4cl Mangaroca und mit
Orangensaft auffüllen.

Es handelt sich übrigens um frische Litschis, nicht etwa um Jakobsmuscheln oder dergleichen. Erstaunt, wie lecker die sind, kannte nur die Dosenvariante aus dem chinesischen Obstsalat.

Laue Liebesnacht im Latium
Ihr denkt es Euch schon: noch einmal eine Sex-on-the-Beach-Variante, diesmal aufgegossen auf Crushed Ice:
Saft einer halben Limette
3cl Pfirsichlikör
3cl weißer Rum
Orangensaft drauf und Grenadine durchsickern lassen.

Blue Monday
(mir gehen die Namen aus 🙂 )
4cl Tequila
4cl weißer Rum
4cl Blue Curaçao
150 ml Frischmilch auf Eis mixen und auf zwei Gläser mit je 1 Eiswürfel verteilen.
Sahne darüber sprühen und fertig.

Red Cloud
4cl Melonenlikör
4cl weißer Rum
4cl Mangaroca Batida
100 ml Kokosmilch sowie den Saft einer kleinen Limette auf Eis mixen und auf zwei Gläser mit Eiswürfel verteilen.
Aufgießen mit Kirschsaft und zum Schluss je einen Spritzer Grenadine rein.

Swimming-Pool -Imitat II
6cl Blue Curaçao
4cl Wodka
4cl Mangaroca Batida und
100ml Kokosmilch auf Eis shaken. Ins Glas abseihen und mit Ananassaft aufgießen. Südseefeeling!

Pink Paule
4cl weißer Rum
4cl Wodka
4cl süße Sahne
20cl Kirschsaft auf Eis
shaken
und auf Eis abseihen.
Die Lücke bis zum Glasrand mit Kirschsaft schließen.

KiKokoCo
4cl weißer Rum
4cl Bacardi Mangaroca
4cl Wodka
shaken und mit
Kirschsaft aufgießen.
Eis weder beim Mixen noch im Glas vergessen.

Mit Kokosrand und Beerengarnitur endlich mal wieder ein gelungenes Gesöff. 🙂

ALAAF!

Manchmal muss es einfach auch mal nur PLOPP sein… 🙂

Heidelbeerzombie
4cl 54%iger Rum
4cl weißer Rum
4cl Triple Sec

wie angekündigt, hier der Heidelbeerzombie…

… trotz des starken Unterbaus eher langweilig. Der Saft ist irgendwie … aber immerhin jetzt alle 🙂

Heidelbeertee
4cl Ostfriesenteeschnaps
4cl Tequila
2cl Wassermelonenlikör
SHAKE!
Heidelbeersaft drauf.

Also, Heidelbeersaft ist so gar nicht unser Favorit. Die Drinks sind okay, aber geschmacklich doch etwas dünn. Aber der Saft muss ja irgendwie weg. 🙂

Aus dem letzten Rest werde ich einen Heidelbeerzombie machen, da fällt der dünne Saft nicht so ins Gewicht.

Green Friday
8cl Malibu
8cl Blue Curaçao
auf Eis shaken,
auf Eis gießen,
mit Maracujasaft auffüllen.

Kokosnuss und Orange passt prima zusammen!

Caribbean Passion
4cl weißer Rum
4cl Triple Sec
4cl Malibu
2cl Orgeat
shaken und mit Maracujasaft (eine Passionsblumenfrucht, daher „Passion“) aufgießen.

Die Garnitur (von unten nach oben):
Weinbeere, Kiwibeere, Physalis.

Sehr lecker!

Heidelmelone
4cl Wassermelonenlikör
4cl London Dry Gin
4cl Wodka
1cl Vanillesirup
mit Eiswürfeln shaken und in 2 Gläsern auf Eis verteilen, mit Heidelbeersaft aufgießen.

Maracuja Magic
4cl Pfirsichlikör
4cl Malibu
8cl Jamaica-Rum shaken
auf Eis gießen und mit Maracujasaft auffüllen.
Einen Schuss Grenadine rein und schwups ist man am Strand 🙂

Eilima
Elke und ich haben einen running gag. Man muss jeden Tag etwas Verwegenes tun. Da kommen manchmal lustige Dinge bei heraus.
Heute habe ich einfach ein kleines Glas zu einem Drittel mit Eierlikör gefüllt und dann mit Mangosaft aufgegossen. Kräftig gerührt und dann…
Nein, es hat mich nicht geschüttelt, aber ein Träumchen?
Ich sag mal so: Für Liebhaber 🙂

Green Mango
4cl Wodka
4cl Malibu
4cl Blue Curaçao und
Saft einer Limette auf Eis shaken.
Auf zwei mit Eiswürfel gefüllte Gläser verteilen, je 100ml Mangosaft auffüllen und einen Spritzer Grenadine dazu.

Brandy au lait
Die Kapselmaschine einen starken Caffè Latte zubereiten lassen, einen guten Schuss Brandy hinein, ein Sahnehäubchen aufspritzen und mit feinem belgischen Kakaopulver bestreuen.
Genau das richtige für verregnete Herbsttage! 🙂

Ginger Lemon
8cl Rum
8cl Wodka
4cl Zuckerrohrsirup
ein daumengroßes Stück zeriebenen Ingwer
shaken und auf Eis in zwei Gläsern verteilen. Mit Zitronenlimonade aufgießen.
Wir sind große Fans von Ingwer im Cocktail! Das schmeckt immer gut!
Die Deko ist übrigens Zitronengras mit aufgepfropftem Rosmarin. Wenn das eine neue Pflanze gibt, wird sie vielleicht nach mir benannt. 🙂

Brandy Giraldo
Legga!!!: 8cl Osborne Veterano, 4cl London Dry Gin, 4cl Wodka, 2cl Holunderblütensirup shaken, auf zwei Gläser mit Eis seihen, mit je 150ml Erdbeersaft auffüllen. Und es ist immer noch Erdbeersaft da! Ich brauche mehr trinkfreudige Mitverkoster.

Watermelon Star
Heute wurde wieder einfach drauflos experimentiert. Ich hatte Wassermelonenlikör erstanden und der musste jetzt mal ausprobiert werden. Der Ananassaft musste auch weg, daher:
8cl weißer Rum
8cl Wodka
shaken und auf Eis gießen
mit Ananassaft auffüllen und
einen guten Schuss Wassermelonenlikör drüber. Gibt ein schönes Farbspiel und schmeckt sehr gut!

Caribbean Sunrise
In zwei Gläser Mandarinensaft auf Eiswürfel gießen, etwas Platz für die Spirituosen lassen. Mithilfe eines Löffels langsam je Glas
2cl weißen Rum
2cl Malibu
2cl Blue Curaçao und
2cl Grenadine hineingleiten lassen.
Bisschen stehen lassen, bis die Farben sich schön vermischt haben.

Long Island Ice Tea
Es musste jetzt mal wieder ein Klassiker her. Ich habe den -glaube ich – seltenst getrunken. Ich weiß jetzt auch, warum. Die Mischung ist mir zu wild.
2cl Gin
2cl Triple sec
2cl Tequila
2cl Wodka und
2cl Rum durchshaken und auf Eis gießen. Cola drüber. Fertig.
Aber wie gesagt: Nicht so wirklich mein Fall. Dann doch lieber einen Cuba Libre (Rumcola) oder wenn wild gemixt, einen Zombie. 🙂

Signature „Erika“
Nun also Erika. Gottseidank gibt es ja so Spirituosen wie „Klarer Ostfriesen-Tee“, die kann man dann für K, T und O einsetzen. Ich mochte jetzt nicht Kaffeelikör mit Erdbeersaft mischen. Den bekommen wahrscheinlich alle mit einem E im Namen, denn es gibt da nicht viel Auswahl. Eckes Edelkirsch oder Eierlikör halt.

Erdbeersaft zum Aufgießen
8cl Rum
ein daumengroßes Stück geriebenen Ingwer (Saft auffangen!)
4cl Klarer Ostfriesentee
2 cl Amaretto

Signature „Petra“
Petra meldete sich auf WhatsApp, ich könne doch mal ihren Cocktail kreieren. Ich dachte sofort an Eierlikör und Rum und experimentierte ein bisschen für einen „Shot“. Leider passt zu Eierlikör nicht so rasend viel und Pfirsichlikör, Eierlikör, Ron Miel, Triple-Sec und Ahornsirup sieht zusammen auch überhaupt nicht appetitlich aus. Daher Planänderung:

6cl Pfirsichlikör
6cl Triple-Sec
6cl Rum
ein paar Spritzer Angostura dazu,
shaken, auf Eis gießen und mit Erdbeersaft auffüllen.

Mexikanischer Mandarin
Heute wollte mein Mitbewohner mal mixen. Hier das Rezept:

6cl Tequila
6cl Triple Sec
2cl Ahornsirup

Shakin‘ Stevens imitieren, auf Eis gießen und mit Mandarinensaft auffüllen.
Garniert wurde mit Trauben und einer Thymiangirlande.

Erster Versuch: Guter Versuch! ?

Signature „Gerald“
Gestern kam ich auf die Idee, Cocktails aus Namen zu kreieren. Zuerst habe ich mir mal etwas für meinen eigenen Namen ausgedacht. War nicht einfach. Eierlikör und Gin Tonic? PUH! Und was gibt es mit „D“? Datteln? Dörrfleisch? Duschdas? Ich fand eine Lösung.
Los geht’s:
4cl Grenadine, 6cl Rum (weiß), 4cl Ahornsirup, Saft einer Limette, 6cl Dry Gin. Auf Eis shaken, in Gläser mit Eiswürfeln füllen und mit Erdbeersaft aufgießen. Minze passt als Deko prima zu Erdbeere. Sehr lecker.
Wer will auch gesignatured werden? 🙂

Gerrykiller
Heute sollte mal Brandy in den Cocktail. Da aber reine Alkoholcocktails wie Sidecar mich stante pede umhauen, musste es auch etwas mit Saft sein. Ich stieß auf den „Ladykiller“, den ich aber dann doch abwandelte.
– 4cl Blue Curaçao
– 4 cl Osborne Veterano
– 4cl Pfirsichlikör und
– 4cl London Dry Gin mit Eis shaken und mit
Ananassaft-Saft aufgießen. Mit Minze dekorieren.

Sehr süffig mit Killerqualitäten!
*hicks*

Sex op dä Poller Wiese
4cl Rum, 4 cl Pfirsichlikör, 4 cl Wodka mit Eis shaken. Auf zwei beeiswürfelte Gläser verteilen und je 8 cl Ananas- und Cranberry-Saft darüber. Minze rein. Nicht ganz original, aber lecker.

Lila Laune-Beere
Heute war mir nach lila, also ab in die Giftküche und
– 6cl Blue Curaçao
– 6 cl Malibu und
– 2cl Rohrzuckersirup shaken und mit
– 16cl Cranberry-Saft aufgießen. Dekorieren und gute Laune bekommen.

(auf dem Bild sieht es dunkler aus, als es war 🙂 )

Long Cosmopolitan
(meine persönliche Abwandlung vom Klassiker)
6cl Wodka
4cl Cointreau
4cl Limettensaft
mit Eiswürfeln shaken und auf zwei Gläser mit je zwei Eiswürfeln verteilen.
Den Rest des Glases je zur Hälfte mit Cranberry-Saft und Soda aufgießen. Herb und frisch!

Poll Pride
Ich wollte unbedingt mal einen Schichtcocktail hinbekommen. Dies ist Versuch Nummer 1:
2 Eiswürfel ins Glas, Maracujasaft bis Oberkante Eiswürfel, in die Mitte 2cl Grenadine, darauf vorsichtig 2cl Blue Curaçao, etwas Mineralwasser, 2 cl Wodka, noch einmal 2cl Blue Curaçao.
Wenn man es umrührt sieht es allerdings nicht mehr so schön aus. Schmeckt aber trotzdem gut 🙂

Green Almond
Für den Mai Tai hatte ich vor einiger Zeit Orgeat besorgt, einen Mandelsirup. Ich wollte mal wissen, wie der in anderer Kombination wirkt:
in den Shaker kommen
zwei Eiswürfel
1cl Orgeat
4cl Blue Curaçao
4cl Malibu – shaken und umfüllen, dann mit Ananassaft aufgießen.

Big Ben
Ich suchte nach Cocktails mit Bitter Lemon und fand „Big Ben“, einen scheinbaren (mir aber bis dato unbekannten) Longdrinkklassiker:
10cl London Dry Gin,
4cl frisch gepressten Zitronensaft,
8cl frisch gepressten Orangensaft und
2cl Grenadine mit viel Eis in einem Shaker Disco tanzen lassen.
Auf zwei Gläser mit Eiswürfeln verteilen und mit je 10cl Bitter Lemon auffüllen. Sehr sommerlich-frisch-säuerlich.

Mokka-Tee-Cocktail
In jedes Glas kommen zwei dicke Eiswürfel. Auf diese gießen wir:
je 4cl Mokka-Likör
2cl Ostfriesentee-Likör sowie
100ml kalte Milch.
Das ganze wird mit einem Sahnehäubchen gekrönt und mit Zimtzucker bestreut. Denn man Prost, nech?

Vanodka-Tonic
Da ich Vanille-Sirup vorrätig habe, wollte ich auch damit mal einen Cocktail machen. Eigentlich hätte Rum ja gut gepasst, aber ich wollte mit Tonic auffüllen, da ich eine angebrochene Flasche davon hatte. Hier meine Idee:
Je 2 Eiswürfel in die Gläser. Mit je 4cl Wodka auffüllen, einen Teelöffel Vanille-Sirup darüber und mit Tonic Water aufgießen. Dann einen Schuss Grenadine hineinlaufen lassen – wegen der Farbe. Die Rosmarin-Verzierung passt vom Duft her prima. Salute!

Masala Chai Cocktail
Zuerst habe ich einen kalten Masala Chai zubereitet. Dafür habe ich
5 Teebeutel Schwarztee mit 5 Teelöffeln Masala Chai Mischung in einem Liter Wasser aufgekocht und mit einem Liter heiße Milch aufgegossen. Da hinein 5 Esslöffel braunen Zucker und diesen durch Umrühren auflösen lassen. Von diesem gekühlten Tee habe ich 300 ml in einen Shaker mit Eiswürfeln gefüllt, 4 cl Cointreau und 6cl braunen Jamaika-Rum dazu sowie 2cl Zuckerrohrsirup. Shakin‘ Stevens imitiert und ab mit je zwei Eiswürfeln in Gläser. Ich fand es ganz okay, werde damit aber noch experimentieren. 🙂

TeLiBaZuGra
Jau, Ihr Lieben. Heute habe ich einfach mal unüberlegt eine Zutat nach der anderen zusammengemischt. Einen vernünftigen Namen dafür habe ich nicht. Pro Glas je 4 Achtel Limetten ins Glas darauf
einen Esslöffel Rohrzucker.
4 bis 5 Basilikumblätter dazu, mit einem Stößel quetschen, bis gut Flüssigkeit ausgetreten ist. Darauf viel crushed Ice, und mit je 4cl Tequila aufgießen.
Mit Grapefruitsaft (wir hatten Granini) aufgießen und mit Basilikum garnieren.
Hat ein bisschen was von einer Art Basilikummojito. Motto: Sauer macht lustig!

Mangoçao
Der Name dieser Improvisation lässt sich prima zum Song „Bamboleo“ schmettern!
Eine reife Mango schälen, Fruchtfleisch in Stücke schneiden, ab in den Standmixer. Dazu kommen
4 Eiswüfel
8cl weißer Rum
4cl Blue Curaçao
Saft einer Limette
12cl Orangensaft
Knopf drücken!!!

Banana-Colada
Die Banane sollte eher matschig als unreif sein!
1 Banane
8cl Malibu
4cl Bacardi white
4cl Schlagsahne
2cl Zuckersirup
mit Eis im Mixer pürieren
Ab ins mit crushed Ice gefüllte Glas und mit Ananassaft aufgießen.

Wenn man mal Gäste hat…. jeder durfte sich einen Cocktail bauen. Dann kommt so etwas bei raus!

Ingwer-Cocktail mit Gin
In einen Shaker
2 Eiswürfel
8cl Gin
4cl Zitronensaft
2cl Zuckersirup und
1 gehäuften TL geriebenen Ingwer geben und schütteln, bis die Hände frieren.
In mit crushed ice gefüllte Gläser abseihen und mit Ginger Ale auffüllen.

Mein Tai
Kommt schon nah an einen Mai Tai dran. Reklamationen bitte an meintai@istmiregal.de
6cl Jamaica-Rum 40%
2cl Cointreau
1cl Mandelsirup
1cl Zuckerrohrsirup
mit zerstoßenem Eis im Shaker mixen, in Gläser füllen und mit
20cl Orangensaft auffüllen
Genießen!

Mit weißem Rum und Blue Curaçao sieht der dann übrigens so aus:

Wodka Sunrise
3 Eiswürfel
4cl Wodka
4cl Blue Curaçao
2cl Zitronensaft
12cl Ananassaft
Shake, shake, shake -> ready. Prost!

Kokonas
Piña-Colada-Fake 🙂
3 Scheiben frische Ananas
4cl Bacardi
4cl Malibu
4cl süße Sahne und
2cl Zuckerrohrsirup
durchmixen, in Gläser auf Eiswürfel füllen, mit Ananassaft aufgießen.

Mojito – ein Klassiker
pro Glas 4/8 einer Limette zerdrücken,
Saft einer Limette hinzugeben
4-5 Minzblätter dazu
1 gehäufter EL brauner Zucker drauf,
zerstoßenes Eis bis zum Rand des Glases und mit weißem Rum auffüllen.

hier schon etwas derangiert, ich habe vergessen, den Drink frisch zu fotografieren…

Erdbeer-Daiquiri
1 Dutzend geputzte Erdbeeren in den Standmixer
Saft einer Zitrone,
2 gehäufte Esslöffel Rohrzucker,
8 zerstoßene Eiswürfel und
10cl weißen Rum dazu. Mixen, ins Glas, mit Minze oder Basilikum verzieren.

Bei einer Wiederholung habe ich mal ca. 5 Basilikumblätter mit in den Mixer geworfen. Das fand ich extrem lecker!

Rheinufer (angelehnt an Swimming Pool)
So lecker, dass man drin baden möchte! Aber wie beim Vater Rhein ist das gefährlich.
4cl Blue Curaçao
8cl weißer Rum
5cl Kokosmilch
5cl süße Sahne
12cl Ananassaft
Mixen und auf Eis gießen.

Aperol Spritz
Oh Gardaseeeeeeeeeee!!!!!!!!!!!!!
Dicken Eiswürfel ins Glas,
4cl Aperol drauf
mit Sekt auffüllen (für die harmlosere Variante kann beliebig viel Sekt durch Soda ersetzt werden),
Orangenscheibe rein. Lekka auch mit Campari statt Aperol!

Long Island Water Melon
Nichts für ungeduldige Menschen. Wegen der Kerne.
Ein Achtel Wassermelone, kernbefreit und vorgekühlt
4cl Jamaika-Rum 40%
4cl Wodka
4cl Gin
4cl Cointreau
2cl Zuckerrohrsirup
4 Eiswürfel
Alles in den Mixer und ab die Luzie!

Tequila Sunrise Dieser Cocktail heißt Sunrise, weil man ihn morgens direkt nach dem Aufstehen zu sich nehmen sollte. Die Welt wird dadurch bunter. Zwei große Gläser zu je zwei Dritteln mit Crushed Ice befüllen. Bis zum Eisrand mit Orangensaft aufgießen, je den Saft einer halben Zitrone drüber. Dann in beide Drinks einen Schuss Granatapfelsirup (Grenadine) in die Mitte, der rote Sirup setzt sich besonders gut unten ab, wenn man ihn an einem Löffelstiel o.Ä. entlanglaufen lässt. Dann zur Krönung obenauf je 4cl Tequila. So erhält man ein nettes, an Sonnenaufgang erinnerndes Farbenspiel.

White Russian
Eiswürfel ins Glas, darauf je
4cl Eiskalter Wodka plus
2cl Kaffeelikör (im Original Kalhua, ich nahm Keuck Mokka)
mit Milch oder leicht angeschlagener Sahne nach Geschmack aufgießen.
На здоровье!

Baby Blue
4cl Blue Curaçao
4cl Malibu
4cl weißer Rum und
12cl weiße Milch 🙂
mit Eis shaken und in zwei Gläser mit je zwei Eiswürfeln abseihen.

UPDATE: Pochiertes Ei aus der Mikrowelle

07.02.2021: UPDATE

Heute wieder mal ein Mikrowellenversuch. Diesmal nach einem anderen Rezept aus dem Netz. Eine halbe Tasse mit Wasser füllen und einen Esslöffel Essig sowie eine Prise Salz rein. Angegeben waren diesmal 45 Sekunden. Meine neue Mikrowelle hat als höchste Leistungsstufe 800 Watt. Da ist das Wasser nach 45 Sekunden durchgegarter als das Ei. Nachgaren brachte nichts, weg damit. Zweiter Versuch: Weniger Essig genommen. 90 Sekunden. Weg.

Dritter Versuch: Halbe Tasse Wasser, genau ein Esslöffel Weißweinessig und eine Messerspitze Salz (was zwischen Daumen und Zeigefinger passt, solange man nicht Shrek ist). 120 Sekunden. Mit Löffel aus dem Glas geholt und in einem kleinen Sieb etwas abtropfen lassen und auf einem Avocadotoast angerichtet. Fast gut geworden, nur einen Tacken zu festes Eigelb. Vor lauter Freude vergessen, den Anschnitt zu fotografieren. Aber auch unangeschnitten sah das nett aus. Unter die Avocado etwas Mayo oder Frischkäse, Kirschtomate dazu, alles bisschen salzen und pfeffern. Schönes Frühstück!

Ich befürchte, jeder muss sich wegen der unterschiedlichen Zicken von Mikrowellen selbst an die richtige Zeit heran tasten.

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28.10.2020:

Heute folgte ich dem Rat eines Eifluencers 😉 und versuchte mich an einem pochierten Ei aus der Mikrowelle.

Nun ja. Es wäre schön einfach, wenn es schön einfach wäre. Man sollte ein Ei in ein Glas Wasser schlagen (Eigelb dabei ganz bleiben) und das Glas für 50 Sekunden mikrowellisieren. Leider war das Weiße stellenweise noch glitschig, während das Eigelb viel zu durch war.

Aber ich gebe nicht auf!!!!

Irgendwann gibt es hier ein pochiertes Ei, zu dem ich nichts schreiben werde, weil es PERFEKT ist. PERFEKT!!!!!!

Huch 😉