Ville-Seen-Platte

Als wäre ich gestern nicht schon genug gelaufen, Ihr Lieben, habe ich mich heute mit Elke und Amy zu einer Wanderung an der Ville-Seen-Platte verabredet. Es sollte ja heute überall so schön sonnig werden. Punkt 11 Uhr fuhren wir in Poll los, zum Startpunkt Wasserturm am Heider Bergsee. Von Sonne kaum eine Spur. Hm. Mal ehrlich, ist Meteorologie eigentlich eine Wissenschaft oder wildes Rumraten mit ab und zu mal Treffer landen? Grmphf!

Aber wir hatten trotzdem eine schöne Wanderung! Ein bisschen Schnee lag zu Beginn noch und die Luft war schön winterfrisch. Manchmal kamen wir nicht so wirklich an die Seen heran, dafür mussten wir an anderer Stelle fast drin baden. Vom Heider Bergsee ging es zum Bleibtreusee, wo wir am Strand der Wasserskianlage eine kleine Snackpause einlegten und zu unserer größten Verwunderung Schwimmern beim Baden zusehen konnten. Wohlgemerkt: Es lag Eis auf den Seen. Die Herrschaften kamen auch nach kurzem Aufenthalt krebsrot wieder heraus. Nunja, wem’s Spaß bereitet…

Wir liefen weiter zum Albertsee, am Franziskussee vorbei zum Untersee, ließen den Entenweiher rechts liegen und kamen dem Pingsdorfer See dann gefährlich nah. Die Wanderroute führte uns insbesondere dort durch Matschschlickschlammschmodder sondergleichen und wir rutschten und hangelten uns so mit Ach und Krach am Ufer lang. Manchmal mussten wir ein wenig Akrobatik bemühen, um über umgestürzte Bäume zu turnen. Amy hat das alles tapfer mitgemacht, obwohl sie nach zwei Dritteln der Wanderung wieder ihren „Seid-ihr-eigentlich-zu-retten-Blick“ aufsetzte. Wir hatten sie aber vorher vorgewarnt und sie wollte – das bekräftigte sie mit einem ohrenbetäubenden Jaulkonzert – unbedingt mit.

Elke war übrigens nach eigener Aussage schon am Vortag die Strecke abgegangen, um mir einen Maibaum (siehe Bild oben) hinzustellen, was ich ganz entzückend fand! Insgesamt ist die Strecke knapp 15 km lang und ist von viel Wald und Wasser geprägt. Und viel Matsch. Sehr viel Matsch! Durch zwei kleine Pausen und das abenteuerliche letzte Achtel der Strecke bedingt waren wir insgesamt 4 Stunden unterwegs. Wir fanden es schön, sind uns aber einig, dass im Frühjahr und bei klarem Himmel es uns noch besser gefallen hätte. 🙂

Selfie mit Hund, immer wieder eine Herausforderung!

Zuhause dann noch der fast schönste Teil einer Wanderung: Die Belohnung! Diesmal ein Hefeweizen. Yummie!

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