Brügge 2025: Der Prolog

Ihr Lieben!

Wo ich dieses Jahr schon überall war! Barcelona, Berlin, Balkan, Bukarest, im Badischen, Bulgarien, Bonn, Bosnien. Logischerweise geht es daher diesmal nach Brügge in Belgien! Wie kommt es dazu? Meine inzwischen quasi aufgelöste Doppelkopfrunde Nr. 1, die aber in Freundschaften und Kulturtruppe weiterbesteht, hatte schon (mit Partnern) 2019 eine Reise nach Brügge gebucht, die dann aus coronaren Reiseverbotsgründen 2020 nicht angetreten werden konnte. Gottseidank war die Vermieterin der Villa kulant und erstattete die nicht unerhebliche Anzahlung. Noch lange hieß unsere WhatsApp-Gruppe „Wir fahr’n nach Brügge!“ oder so ähnlich. Wir hießen dann ja zwischenzeitlich auch immer wieder anders, z.B. „Merhaba, Ägypten!„, und jetzt sind wir bei Signal und heißen „BAKK-QSKG“. Wer wissen möchte, was das bedeutet, muss 100 Euro in die Vereinskasse zahlen! Denn wir planen weitere Reisen, die wollen ja finanziert sein.

Auf einen Vorschlag im Frühjahr hin, Brügge endlich mal Gestalt annehmen zu lassen, fanden wir überraschend schnell einen gemeinsamen Termin über den Tag der Deutschen Einheit. Wir werden fast alle von Donnerstag bis Sonntag dort sein, aber in unterschiedlichen Konstellationen. Ich werde als einziger drei Nächte bleiben, die anderen jeweils zwei. Alle zusammen sind wir am Freitagabend, da haben wir auch schon einen Tisch reserviert. Da nicht alle mitreisen, sind wir zwar nur zu sechst, aber spontan einen Tisch für sechs an einem Wochenende zu finden…

Die Unterkünfte haben wir einigermaßen zeitig gebucht, dennoch sind wir in verschiedenen Hotels untergebracht. Es ist eben eine sehr touristische Stadt. Dazu der deutsche Feiertag… Die Übernachtungskosten sind entsprechend hoch, haben sich aber seit meiner Buchung z.B. inzwischen verdreifacht. Unglaublich!

Ich war früher schon in Brügge/Brugge/Bruges. Meine Eltern hatten De Haan für sich als Wohlfühlort entdeckt, zeitweilig war ich in deren Urlauben auch dort. Da gehörte ein Ausflug nach Brügge zur Pflicht. Mein letzter Besuch ist allerdings ewig her. Ich erinnere mich noch an die Schokoladenläden, in denen es zu wuchtigen Preisen Köstlichkeiten sondergleichen gab. Ich habe noch die Kanäle vor Augen, den Beginenhof, die Moules&Frites, den berühmten Belfried. Letzterer darf übrigens bis heute nicht durch andere Bauwerke überragt werden. Dieser Glockenturm spielt eine zentrale Rolle in dem sehr skurrilen Film „Brügge sehen… und sterben“. Ich weiß übrigens bis heute – nach dreimaliger Sicht des Films – nicht, was ich von ihm halten soll. Aber immerhin preist das Lexikon des internationalen Films Brügge als grandiosen Schauplatz.

Ja, also, morgen werde ich mich nach der Arbeit in die Bahn setzen und über Brüssel nach Brügge reisen. Donnerstagabend gibt es dann vielleicht den ersten Bericht. Da wir aber an dem Tag als quasi niederländisch-spanisch-deutsches Trio ausgehen, kann ich dafür jetzt nicht garantieren.

Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr wieder alle mitreist. Und wenn Ihr mal hier nichts lesen könnt, liegt es eher an technischen (oder oben geschilderten) Problemen, als dass ich einem Ruf folgend als Begine den Rest meines Lebens in Keuschheit und … äh… also, technische Probleme halt. Herrjeh!

Ich freue mich auf Euch in Brügge! Euer

P.S.: Man sieht an der Qualität des Vorschaubildes, wie lange meine letzte Reise dorthin her ist. Es muss so zur Zeit von Kaiserin Theophanu gewesen sein.

P.P.S.: Hier noch ein Bild, dass ich bei der Fotorecherche gefunden habe. Da sitze ich 2006 in de Haan mit Idgie und Gwenny auf dem Schoß im Wohnzimmer des Ferienhauses. Die beiden Süßen!!! Da habe ich noch geraucht. Puh!

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