Kartoffel-Matjes-Salat

Ihr Lieben,

ich habe eine neue Lieblingskartoffel, neben meiner sehr geschätzten Annabelle. Vorteil: Meine neue Freundin kommt aus Niedersachsen, während ich Annabelle aus Zypern oder Ägypten erstehen musste. Sie heißt Klei-Kartoffel und wird überall im Hofverkauf angeboten. Muss mal sehen, ob es die in Köln auch irgendwo gibt.

Matjes hatte ich auch von meinem Nordsee-Urlaub mitgebracht und so vermischte ich beide mit Dingen, die ich noch so im Kühlschrank fand:

Die Kartoffel wurden gekocht und in Stücke geschnitten, eine weiße Zwiebel gewürfelt, drei gekochte Eier kleingeschnitten, ebenso die Matjesfilets sowie ein säuerlicher Apfel, den ich, damit er nicht braun wurde mit Essig, Olivenöl und Zucker verrührte.

Der Joghurt wird mit scharfem Senf, Salz, Pfeffer, Chiliflocken und einem Spritzer Limettensaft angerührt und die Zutaten alle hineingegeben. Bis auf den Pflücksalat, der kommt mit etwas Vinaigrette auf den Teller, darauf wird der Kartoffelsalat dann angerichtet. Saure Gurke hätte ich gerne noch reingeschnibbelt, aber das Glas steht im Büro, und Petersilie zum Garnieren hatte ich leider auch nicht. Schmeckt trotzdem!

Scharfer Fleischeintopf mit Aprikosen, Erdnuss und Cashews

Ihr Lieben,

heute wollte ich mal wieder komplett am Rad drehen und etwas ungewöhnliches zaubern. Ich kaufte gemischtes Gulasch und überlegte erst daheim, was ich mit vorhandenen Zutaten daraus zaubern könnte.

Wir sehen hier zwei gewürfelte Gemüsezwiebeln, 5 gehackte Knoblauchzehen, zwei gehackte Chilischoten, etwa drei Daumen gewürfelten Ingwer, ein Kilogramm Kartoffeln, eine kleine Packung Kirschtomaten, eine Packung getrockneter Aprikosen, Kokosmilch, Erdnusscreme, gesalzene und geröstete Cashewkerne, Salz, Pfeffer, Zucker und Kreuzkümmel.

Ich briet die Zwiebeln, den Knoblauch, die Ingwerwürfel und die gehackten Chilis in einem Mix aus Sonnenblumen- und Sesamöl an, gab das Fleisch dazu, breit es kurz mit an, dann folgten die Kartoffeln, die halbierten Tomaten, die halbierten Trockenaprikosen, die Dose Kokosmilch, ein Glas Brühe (nicht auf dem Gruppenfoto), ganz viel Kreuzkümmel, Zucker, Salz und Pfeffer sowie ein Glas Erdnusscreme (die grobe) und eine Dose Cashews. Alles gut durchrühren und nicht verzweifeln, wenn die Erdnussmasse sich nicht gut vermengen lässt, das hat sich nach dem Kochprozess dann erledigt. Das alles ließ ich eine Stunde im Dampfkochtopf zusammen garen. Die Erdnusscreme war übrigens schon ein Jahr drüber, das hat man ihr nicht angemerkt. Wohl habe ich aber bemerkt, wie schnell man altert, ging ich doch davon aus, ich hätte die Creme gerade erst vor Kurzem gekauft.

Ich war ziemlich erstaunt, dass ich gar nichts nachzuwürzen hatte, der Eintopf schmeckte wunderbar. Garniert habe ich die Teller mit etwas gehackter Chili und Minzblättern.

Es ist von der Kombi fast so etwas wie ein nordafrikanisches Fleischgericht geworden, hat außer etwas Schnibbelei kaum Arbeit gemacht und kann ohne weiteres auch Gästen vorgesetzt werden!

Tipp, auch an mich selbst: Die Cashews erst nach dem Garen dazugeben und kurz mitköcheln lassen, dann hat der Eintopf auch etwas knackiges. Auch ein Teil der Aprikosen kann erst beim Servieren zugegeben werden.

Frittata

Ihr Lieben,

letztens sah ich einen Film, in dem Harrison Ford für Rachel McAdams eine Frittata zubereitet, und das sogar zwei Mal. Der Film heißt Morning Glory und ist ganz nett (für mich immer noch ein durchaus positives Wort).

Und da es heute ein glory sunday morning ist, gibt es passend dazu eine Frittata. Wahrscheinlich mache ich aus Sicht von Experten dabei so einiges falsch, aber das Ergebnis fällt für mich überzeugend aus.

Frittata wird bei Google mit Eierkuchen oder Omelett übersetzt. Für viele ist Eierkuchen aber gleichbedeutend mit Pfannkuchen und Omelett mit einem geklappten Rührei. Omelett kommt dem dennoch schon sehr nah.

Zuerst werden drei Eier in eine Schüssel gegeben (das reicht dann für 1 bis 2 Personen als Hauptfrühstück oder aber für 4 als Frühstücksbeilage). Diese mit Chilisalz, Pfeffer, Knoblauch und Kräutern der Provence (nicht auf dem Foto oben), einem Spritzer Tabasco und einem Schuss Milch kräftig aufschlagen.

In einer Pfanne werden dann Speck- und Zwiebelwürfelchen angebraten, kleingeschnittene Tomatenstücke dazugegeben (ohne die Kerne, das würde zu sehr verwässern) und alles schön gleichmäßig auf dem Pfannenboden verteilt. Darüber gibt man die Eimasse und belegt – für eine schöne Optik – alles mit großen Petersilienblättern. Die Pfanne kurz sehr heiß werden lassen (damit der Boden schnell fest wird), dann runterschalten, Deckel drauf und alles bis zur gewünschten Konsistenz stocken lassen. Ein- oder zweimal mit dem Pfannenwender am Rand und leicht unter der Masse entlang fahren, damit sich das Ganze nachher besser löst.

Auf einen Teller gleiten lassen und fertig ist ein leckeres Frühstücksgericht! Natürlich kann man eine Frittata auch mit Paprika, Käse, Meeresfrüchten und meinetwegen auch Schlumpfeis machen, der Phantasie sind wie immer keine Grenzen gesetzt.

Allen einen schönen und sonnigen Sonntag wünscht Euch Euer

Fisch-Terrine

Ihr Lieben,

heute gibt es eine Fischterrine, inspiriert durch ein überaus teures „Fertigprodukt“ in einer Großmarktkühltheke. Ich habe sie dreistöckig aufgebaut: Krabbe-Avocado, Forelle-Meerrettich und Lachs-Kräuter. Ich nehme es vorweg: Geschmacklich fand ich es Bombe, die Stabilität und Optik war aber durchaus verbesserungsfähig. Ich aktualisiere dann ggf. beim nächsten Versuch.

Lachs: 125 g Joghurt, 200 g Räucherlachs, Chiliflocken, 1 Zehe Knoblauch, 2 EL Mascarpone, 2 EL Dill (fehlt auf dem Foto oben), Salz, Pfeffer.

Forelle: 200 g Mascarpone, 250 g geräucherte Forelle, 1 EL Sahnemeerrettich, Schnittlauch, Salz, Pfeffer.

Krabben: 240 g gekochte Tiefseegarnelen, 200 g Frischkäse, 1 reife Avocado, 2 Zehen Knoblauch, Salz, Pfeffer.

Für jede Lage werden die Zutaten mit dem Stabmixer (Lachs und Krabben) bzw. einer Gabel (Forelle) vermengt. Anschließend werden noch je zwei Eier untergerührt, um eine Bindung zu erzielen. Eine passende Kastenform wird mit Backpapier oder Alufolie ausgekleidet. Die vorbereiteten Crèmes vorsichtig übereinander schichten und alles für 45 Minuten bei 150° C in der Mitte des Backofens auf mittlere Schiene stocken lassen. Komplett auskühlen lassen, vorsichtig stürzen und genießen.

Ich habe, das möchte ich nicht verhehlen, zwei Fehler gemacht: ich wollte eigentlich die grüne Crème in der Mitte haben, um einen deutlicheren Kontrast zu haben. Leider hatte ich im Tran dann aber einfach irgendeine Schüssel gegriffen und mit dieser begonnen. Zweitens eignet sich Joghurt nicht besonders, um eine Fischmasse damit anzurühren, es wird dann trotz Ei nicht fest genug. Dann bräuchte man entweder Gelatine oder man nimmt eine andere Trägermasse, die nicht so flüssig ist.

Käsekuchen – Versuch Nr. 29174/b

Ihr Lieben,

der perfekte Käsekuchen existiert, ich weiß es! Er kommt ohne Puddingpulver aus und die Vorbereitung dauert nur 10 Minuten! Habe ich es diesmal geschafft?

Es gibt auf Social Media ja haufenweise „in-3-Minuten-fertig“-Anweisungen für Käsekuchen. Besonders kluge Kommentatoren merken dann an, dass die Backzeit ja fehlt. Herrjeh.

Diesmal habe ich aus drei solchen Kurzrezepten das wahrscheinlich praktikabelste Rezept zusammengemixt. Daher gibt es auch nicht wirklich „credits“. Allen dreien war gemeinsam, dass einfach alles, was Ihr auf dem Bild hier seht, zusammengerührt wird:

In der Tasse ist der Saft einer Miniorange, in dem Fläschchen Bourbonvanille-Extrakt.

Keine Reihenfolge war angegeben, die Mengenangaben allerdings unterschieden sich deutlich. Von 3 Packungen Natron bis hin zu gar keinem Backtriebmittel, z.B. Ich entschied mich für einen gestrichenen Teelöffel Backpulver, viel Quark und viel Vanille.

Was soll ich sagen? Er ist immer noch nicht perfekt, aber man kann ihn durchaus essen. Mich würde mal interessieren, wie Eure Erfahrungen so sind. Wieso steigt der Kuchen doppelt so hoch an und bleibt dann nicht so? Locker und fluffig? Klar, Eischnee schlagen und so… Aber dann ist es kein 10-Minuten-Kuchen.

Zutaten: 200 Gramm Zucker, 2 Vanillezucker, 1 Backpulver, 100 Gramm Mehl, 5 Eier Größe M/L, 200 Gramm Butter, 1000 Gramm Magerquark, etwas Zitrusfrüchtesaft und -abrieb, Vanillearoma. 28er-Springform mit Öl eingepinselt und bei 180°C für eine Stunde in den vorgeheizten Backofen geben. Ggf. nach zwei Drittel der Zeit mit Alufolie abdecken. Im Ofen auskühlen lassen.

Kartoffelauflauf Schinken/Käse mit Curry-Sahnesauce

Ihr Lieben,

manchmal, wenn ich einen langen Tag habe, kaufe ich mir Fertigpfannkuchen (ungesüßt) und staple sie abwechselnd mit Schinken und Käse zu einem Turm, dabei gebe ich auf jede Lage ordentlich Curry-Pulver und Chilisalz. Das wird dann in der Mikrowelle fast zum blubbern gebracht und heiß gegessen. Das ist zwar super ungesund, aber ist Balsam für die Seele.

Naja, so etwas kann ich ja nicht als Rezept veröffentlichen, dachte ich mir (wobei es ja jetzt quasi geschehen ist). Daher habe ich dieses Wohlfühlgericht etwas salonfeiner aufgepeppt:

Milch, Salz und Pfeffer kommen auch noch dazu 🙂

Ich schäle Kartoffeln und schneide sie mit meiner Mandoline über die lange „Kante“ in dünne Scheiben. Ich rühre dann Sahne mit einem ordentlichen Schuss Milch, Currypulver (nicht zu wenig!), Chiliflocken, Pfeffer und Salz zu einer Sauce, in der ich die Kartoffelscheiben mit einem Löffel ordentlich unterrühre. Dann werden eine Paprika gewürfelt (die hatte ich noch im Kühlschrank) und eine Auflaufform mit Butter eingefettet.

Jetzt beginnt das Stapeln: mit Kartoffelscheiben anfangen, mit Käsescheiben enden. Dazwischen auch Schinken und Mozzarella und natürlich die Paprika. Den Rest Sauce über die gefüllte Form gießen und Butterflöckchen draufsetzen. Mit Alufolie bedecken (sonst brennt der Käse an) und für 40 Minuten bei 200°C in den Ofen (Vorheizen ist nicht erforderlich). Dann die Alufolie abnehmen und so lange weitergaren, bis die Kartoffeln weich sind. Ab und zu mal nach dem Bräunungsgrad des Käses gucken. Notfalls die Folie wieder drauf.

Mann kann das beliebig variieren. Hauptsache Trägermaterial, Schinken, Käse und Currypulver. Steht der Pfannkuchenvariante in nichts nach. 🙂

P.S.: Beim Hochladen festgestellt, dass ich gerade sehr viele Kartoffelauflauf-Variationen poste. Wenn mich das nächste Mal jemand Kartoffel nennt, wird er wohl recht haben. 🙂

Schoko-Kirschkuchen

Update: Es geht auch ohne Anbrennen. Habe den Kuchen heute als Nachtisch zu Ruths fantastischem Abendessen mitgebracht.

Für die Kuvertüre habe ich hier eine Schokoladen-Butter-Mischung verwendet. 200 Gramm Zartbitterschokolade mit 100 Gramm Butter im Wasserbad geschmolzen. In den Teig habe ich zusätzlich statt des Abtropfwassers der eingelegten Kirschen einen Schuss Rum gegeben.

Ihr Lieben,

morgen bin ich wieder bei „meinen“ Eseln und da ich Peter vom Eselpark in meinem Glückwunschtelegramm einen Kuchen versprochen hatte, musste ich heute an den Herd. Es gibt Kirschen in einem klassischen Öl-Rührteig.

Ich schlage 4 ganze Eier mit einer Prise Salz auf, bis sie sich gut vermengt haben und gebe dann 250 Gramm Zucker, ein Tütchen Vanillezucker sowie den Abrieb einer kleinen Zitrone dazu. Jetzt solange schlagen, bis eine weißliche Creme entsteht.

In der Zwischenzeit (der Teig wird von meiner MUM gerührt) vermenge ich durch ein Sieb 250 Gramm Mehl, ein Tütchen Backpulver, drei Esslöffel Kakao und einen Teelöffel Zimt. Zudem schmelze ich eine Tafel dunkle Schokolade, lasse ein Glas Süßkirschen abtropfen (die Flüssigkeit auffangen) und messe 200 Milliliter Sonnenblumenöl ab.

Letzteres lasse ich unter ständigem rühren in den Teig tröpfeln. Zu guter Letzt rühre ich dann die trockenen Zutaten kurz unter, die Basiscreme sollte nicht zu sehr zusammenfallen. Ist sie zu kompakt, noch etwas Kirschsaft unterrühren.

Alles in eine gefettete Springform geben, die geschmolzene Schokolade hineintropfen lassen, noch einmal mit einer Gabel kurz die Schokolade durch den Teig ziehen und die abgetropften Kirschen in den Teig versenken.

Etwa 50 Minuten bei 180°C Ober-/Unterhitze in den vorgeheizten Backofen geben und Stäbchenprobe machen (klebt Teig an einem Zahnstocher, den ihr in den Kuchen piekt, muss noch kurz weitergebacken werden).

Ja, und wenn dann der Timer in der Küche beschließt, seinen Dienst zu quittieren und man sich wundert, warum das so lange dauert….

,,, die verbrannten Stellen entfernen und mit viel Liebe sehr viel Schokoladenglasur auftragen! 🙂

Halbwegs gerettet…. 🙂

Moules Cancale (bretonische Muscheln)

Liebe Gourmets und Gourmands!

Heute traf ich mich mit meiner Gattin und da ich bisher noch nicht dazu kam, eines meiner Lieblingsrezepte hier zu veröffentlichen, nämlich Miesmuscheln Cancale, schrieb ich ihr vorgestern, wie es denn mit „unseren Muscheln“ wäre? Nicht wissend, dass sie diese schon das Wochenende davor einem anderen Gast kredenzt hatte. Sie machte sie aber trotzdem noch einmal für mich, wegen der 40 Jahre, wie sie sagte 🙂

Moules nach Art der Cancalesen ist eines der Rezepte, die aus dem beim Far Breton schon erwähnten Büchlein „Der bester bretonisch Rezette“ stammen und in unserer gesamten Familie und inzwischen auch bei Freunden zum Standardrepertoire gehören. Im Internet findet man dieses Rezept inzwischen auch sehr häufig. Wenn von 8 Umdrehungen der Pfeffermühle die Rede ist, handelt es sich genau um dieses Rezept aus dem von vor 38 Jahren gekauften Büchlein.

1 Bund Petersilie, 3 Knoblauchzehen, 3 Schalotten und ein Bouquet garni (eigentlich Thymian, Estragon, Rosmarin und Lorbeer, aber chacun à son goût).

Die Muscheln werden geputzt: Ins kalte Wasser damit, waschen und evtl. vorhandene „Bärte“ herausziehen. Offene Muscheln, die sich nicht auf leichten Druck wieder schließen oder eine zerbrochene Schale haben, müssen weg.

In einen großen Topf legen und die o.g. Zutaten darüber geben. Eine Flasche guten Weißweins angießen. Muscheln vertragen prima etwas Säure, daher ist ein Riesling nicht falsch. Der Franzose in uns entscheidet sich aber für einen Muscadet oder Entre-deux-mers. Aber das ist Geschmackssache.

Die weißen Stellen sind Seepocken. Die sind an Miesmuscheln normal und trotz ihres irreführenden Namens völlig unbedenklich.

Auf den Herd das Ganze und zum Kochen bringen. Fünf Minuten mit Deckel kochen lassen, dabei ab und zu den Topf schütteln oder – wenn nicht groß genug – mit der Schöpfkelle umschichten. Jetzt zwei große Esslöffel gesalzene Butter, BUTTER! meine Damen und Herren, nicht etwa ein Ersatzprodukt!, darüber geben, die berühmten Umdrehungen mit der Pfeffermühle nicht vergessen und weitere 5 Minuten kochen lassen.

Auf den Tisch und in die Teller, Baguette dazu und gesalzene Butter und einen schönen, kühlen Weißwein. Schwups, ist man in der Bretagne. Das Muschelfleisch entnimmt man übrigens mit einer leeren Schale und führt es dann zum Mund. Man benötigt nur einen Löffel für die köstliche Brühe und ein Messer für das Butterbrot.

Elke, vielen Dank für den Gefallen und dass ich Dir über die Schulter fotografieren durfte und allen anderen nach dem Nachkochen: Bon appetit!

P.S: So sah ich damals aus, das ist soooooo lange her:

Wir waren oft in der Bretagne. Es ist wunderschön dort! Dies war in unserem Ferienhaus in der Nähe von Concarneau.

Tomaten-Kokos-Garnelen-Suppe

Ihr Lieben,

heute gibt es eine raaasend einfach, aber sehr leckere Suppe, die prima zum usseligen Wetter draußen passt.

Eine Schalotte wird ganz klein gewürfelt, drei bis vier Knoblauchzehen gepresst. Diese brät man in etwas Rapsöl an und gibt Currypaste „Masaman“ dazu. Kräftig rühren und etwas Farbe nehmen lassen. Zwei Dosen in Knoblauch-Kräuter-Öl eingelegte Garnelen zugeben, kurz mitbraten. Dann eine Dose gestückelte Tomaten und eine Dose Kokosmilch dazu und aufkochen, runterschalten, nachwürzen und bis zu Servieren ziehen lassen.

Den Frischkäse vom Foto braucht man nur, wenn Tomaten und/oder Kokosmilch zu flüssig sind, um die Suppe etwas anzudicken.

Ich lege einen Rosmarinzweig zur Suppe, der Geruch vermählt sich super mit ihr. Limettenschnitze schaden auch nicht, ein Spritzer davon macht die Suppe frischer. Dazu gibt es Stangenbrot.

Guten Appetit!

Kartoffel-Räucherlachs-Auflauf

Ihr Lieben,

bevor es dann ab nächster Woche wieder mit Reiseberichten losgeht, heute noch ein Rezept für einen leckeren Auflauf, denn ich muss ja anfangen, meine Vorräte auszumisten.

Es fehlt der Spinat. Die Kartoffeln sind schon angekocht, die Sauce angerührt.

Ich schäle eine Handvoll Kartoffeln, schneide sie in dünne Scheiben und koche sie für etwa zehn Minuten in Salzwasser. Eine rote Zwiebeln wird geschält und ganz dünn gehobelt! Eine Packung Spinat wird gewaschen und geputzt. Dann verrühre ich einen Becher saure Sahne mit drei Eiern und einem Glas Milch, zwei bis drei Esslöffeln Meerrettich aus dem Glas, drei zerdrückten Knoblauchzehen, viel Pfeffer, Cayennepfeffer, etwas Zucker und wenig Salz. Die Sauce wollte ich nicht zu dickflüssig haben, daher war sie mir am Ende leider einen Tacken zu flüssig! Ich habe übrigens noch drei Stangen in Ringe geschnittene Frühlingszwiebeln untergehoben.

In einer gefetteten Auflaufform schichte ich nun die Kartoffel- und Zwiebelscheiben mit Spinat und Lachs und gebe ab und zu ein wenig der Sauce darüber. Gekrönt wird das Ganze mit Reibekäse und Butterflöckchen.

Ab in die vorgeheizte Röhre bei 180 bis 200°C, für so etwa eine halbe bis dreiviertel Stunde. Dazu gibt es etwas Salat mit einer einfachen Vinaigrette. Persönlich denke ich, es ist sehr lecker geworden.