Tag 18: No quiero hacérmelo a mí – eigentlich

Hallihallo aus der Calle Mar Caspio!

Heute früh war – ¡claro! – wieder Schule. Heute lag der Schwerpunkt auf direkten und indirekten Objektpronomen und der Konjugation des Futur. Kommen da nicht Erinnerungen an Eure Schulzeit hoch, wenn ihr diese schaurigen Begriffe lest? Und was wir bisher schon alles hatten: pretérito perfecto, pretérito pluscuamperfecto, pretérito indefinido und imperfecto, imperativo afirmativo y negativo, condicional, subjuntivo presente… Und dazu Syntaxregeln, Pronomina und natürlich Vokabeln. Wenn Ihr demnächst denkt, dass ein Bienenkorb in der Nähe ist, wenn ich neben Euch stehe: Nein, das ist mein Kopf, in dem es nur so summt und brummt. Adrián hat uns heute einen Berg Aufgaben mitgegeben. Die Prüfung naht ja.

Nach einer kurzen Siesta wollte ich eigentlich wieder in die Stadt, aber mir war ein bisschen blümerant, so à la drohende Erkältung. Ehrlich, mich wundert das nicht. Es ist ja nun nicht tropisch heiß hier, aber überall läuft die Klimaanlage und in den Bussen sind immer alle Fenster aufgerissen. Ich hatte tatsächlich schon einmal darüber nachgedacht, mir eine Mütze zu kaufen, diesen Gedanken aber als übertrieben abgetan und wieder verworfen. Naja, ich beschloss auf jeden Fall, zuhause zu bleiben und mich einzukuscheln. Nur noch zwei Schultage und dann habe ich richtigen Urlaub, den will ich nicht verschnupft verbringen!

Also habe ich nur Aufgaben gemacht und mir noch einmal alle Konjugationstabellen angesehen. Einige Sachen klappen schon ganz gut, so dass ich vielleicht doch die Prüfung mitmache; ist ja nicht so, dass man bei Nichtbestehen die zu lernende Sprache wechseln muss. Im Mandarinchinesisch habe ich nämlich einen so komischen Akzent.

Was ich den ganzen Tag sonst so in der Bude so gemacht habe? Ich habe Kreuzfahrtschiffe gezählt und die Leute beim Hundeausführen beobachtet. Die Klippe ist dafür nämlich ein begehrter Platz. Und ich habe mir einen mehrstöckigen Bocadillo gebastelt. Das ist das indigene Wort für Sandwich. Mit jamón serrano, cebolla blanca, tomate y queso de cabra. Hmmm. ¡Que rico!

Morgen geht es nach dem Unterricht mit der Schule in die inseleigene Rumfabrik in Arucas. Zudem kommt die Señora wieder zum Reinigen.

Also, drückt mal die Daumen, dass der Anflug sich nicht manifestiert.

Espero que estéis (<- subjuntivo!) bien y os (<- indirektes Objektpronomen!) envio muchos saludos! 🙂

Euer Gerald

Und das soll Urlaub sein?

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