Prolog: 1 Auto, 2 Wochen, 3 Länder…

Liebe Virtuellmitreisendenpersonendieichsosehrschätze!

Samstagabend geht es ins Baltikum. Und da jemand, dem ich das vor einiger Zeit schon berichtete, daraufhin von seinen wundervollen Reisen nach Kroatien schwärmte, hier noch einmal zur Richtigstellung: Das Baltikum liegt etwa 1500-2500 Kilometer Luftlinie vom Balkan entfernt, je nachdem, welche Ausgangspunkte man wählt. Zu Fuß kann die Entfernung auch 40000 Kilometer betragen, je nachdem, welche Route man wählt :-).

Warum das Baltikum? Ich glaube, dass auch und gerade da das junge und gute Europa wohnt! Wie eigentlich auch in vielen anderen europäischen Ländern. Aber Estland, Lettland und Litauen sind zeitlich noch sehr nah an ihrer nicht immer friedlichen und fremdbestimmten Geschichte. Und sind daher vielleicht – hoffentlich – klüger als die Nationalisten, die sich wieder auf ihr Nationalstaatentum besinnen wollen.

Zudem strotzt die Region vor Geschichte, Schönheit und Vielfältigkeit, wenn man Erzählungen und meinem Reiseführer glauben darf!

Mein Start- und Zielort der vierzehntägigen Autorundreise wird das lettische Riga sein, wo ich für die ersten drei sowie die letzte Nacht der Reise auch schon ein Hotelzimmer gebucht habe. Die Tage dazwischen werde ich mich spontan entscheiden, wo ich Halt mache. Das estnische Tallinn, das litauische Vilnius. Die kuhrische Nehrung und der Berg der Kreuze – beide in Litauen. Alles angedachte Stationen. Aber auch Tartu, Pärnu, Trakai und vielleicht sogar Saaremaa. Schon jetzt weiß ich, dass jedes Land alleine mehrere Wochen Besuch verdient hätte!

Etwa so könnte die Route aussehen. Wie eine skeptisch nach Osten schauende abstrakte Figur. Sie kann aber auch aussehen wie irgendetwas beliebig anderes, da mein Programm sehr ambitioniert ist. Wenn ich ein Land oder eine Teilstrecke nicht schaffen sollte, ist das aber kein Beinbruch für mich.
(Karte von google maps)

Ich würde mich freuen, wenn Ihr mich hier auf dieser Reise begleitet. Ich versuche wie üblich, jeden Tag etwas über meine Erlebnisse zu schreiben. Sollte ich mal einen Tag nichts posten, liegt das eher an einer mangelnden W-LAN-Verbindung, als daran, dass ich mich in einem der zahlreichen Nationalparks verirrt habe und dort nun als Beerensammler mein Überleben sichere.

Also, hoffentlich bis bald!

Euer

4 Gedanken zu „Prolog: 1 Auto, 2 Wochen, 3 Länder…“

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