Spargelpakora / Spargelbhajis

Ihr Lieben, die Spargelsaison fängt so langsam wieder an. Und wer seine Kinder verkauft und das Haus beleiht, kann sich das Gemüse auch jetzt schon leisten. Ich nahm vorgestern einen Bund grünen Spargel vom Großmarkt mit, mal wieder ohne zu wissen, was ich damit tun soll. Ein Salat vielleicht? Oder als Beilage?

Nun fiel mir heute eine Packung Kichererbsenmehl in die Finger, die ich vor einiger Zeit erstanden hatte, um mal Pakora (auch Bhaji genannt) mit Zwiebeln zu machen. Hm, das müsste doch auch mit Spargel gehen! Pakoras sind mit gewürztem Kichererbsenteig umhüllte und dann knusprig frittierte Gemüse, die vorzugsweise als Snack gegessen werden. Gängig sind z.B. Blumenkohl- oder Zwiebelpakoras. Hier mein erster Versuch:

Für den Teig nahm ich 200 Gramm des Kichererbsenmehls, würzte dieses gut mit typischen Gewürzen (ich nahm 1 TL Garam Masala, 1 TL gemahlenen Kreuzkümmel, 1 TL Salz, 1 TL Cayennepfeffer sowie je 1 TL Ingwer- und Knoblauchpulver), gab etwas Backpulver dazu (1/2 TL) und goss unter Rühren langsam so viel Wasser hinein, bis der Teig eine sämige Konsistenz hatte, vergleichbar mit Bierteig. Den Spargel sowie eine halbe Restpaprika habe ich in kleine Stücke geschnitten, in den Teig eingetaucht und in sehr heißem Pflanzenöl ausgebacken. Ich nahm die Fritteuse bei 180°C. Leider ist eine Menge Teig am Korb klebengeblieben (Saubermachen: Sauerei!). Jede Ladung auf einen Teller mit Küchenkrepp legen, und warmstellen, bis alles Gemüse ausgebacken ist. Dazu reicht man Chutney oder was sonst an Saucen vorhanden ist. Ich habe mir dazu ein Raita gemacht. Jetzt muss ich nur mal nach Tipps suchen, wie ich das Anbacken am Frittierkorb verhindere. Oder weiß einer von Euch dazu etwas? 🙂 Aber lecker war es trotz der misslungenen Optik!

Guten Appetit!

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