Ihr Lieben!
Bei meiner Katastrophenaufzählung im letzten Schnipsel hatte ich völlig den Stromanbieterwechsel vergessen. Naja, eben auch nur ein Drama von vielen.
Ich schrieb meinen Versorger an, dass ich meinen Anschluss gerne am 16.04. in der alten Wohnung abschalten und ab 01.04. in der neuen Wohnung einen neuen Vertrag fortführen wolle. Einen Tag später bekam ich die Nachricht, dass man meine Kündigung bedauere, aber der Strom in Poll am 2. April „abgeschaltet“ würde und ich in die Grundversorgung käme. Eine Mitnahme des Tarifs sein leider nicht möglich. Telefonate brachten hier absolut nichts, man habe das missverstanden, könne das jetzt aber nicht mehr ‚aufräumen‘. Ob ich aber nicht einen attraktiven Neuvertrag für die neue Wohnung wünsche? Boah ey! Leckomio. Nein, wünschte ich dann nicht. Dann eben mal übergangsweise teure Grundversorgung in beiden Wohnungen. Ab dem Umzugstag habe ich dann Ökostrom für einen mehr als fairen Preis abgeschlossen. Ich habe erneut den Eindruck, dass da eine weltweite Verschwörung…. oder so etwas wie die Truman Show…
Das Hauptereignis der Woche war aber Papis 89. Geburtstag. Einen besseren Vater kann man sich nicht wünschen. Alles Liebe und Gute für Dich Papi! Er hat auch gebührend viel Besuch bekommen.
Und ich hatte dann einen Tag später meinen *durchstraßenbaulärmübertönt*igsten Geburtstag. He? Wo kommt denn das Bild her? Macht das weg!!!

Durch den Rauswurf aus der Wohnung musste ich ja meine geplante Megaparty absagen. Denn weder wusste ich, wann ich umziehe, noch, wie viel mich das kosten würde. Und siehe da, ich ziehe jetzt um und zudem hat das ganze Theater meinen Kontostand auch erheblich schrumpfen lassen. Nun gab es aber Menschen, die nicht stornierbare Flüge oder Hotels gebucht hatten. Wer rechnet denn auch damit, dass so ein Event unvermutet ausfällt. Ich bin dann am Freitag mit einer kleinen Gruppe von Freunden ins Brauhaus gegangen und anschließend haben wir noch einen Absacker bei mir genommen.




Am Geburtstag habe ich mir selbst im gleichen Hotel eine Suite geschenkt, damit ich einen Tag später mit anderen Freunden (meinen „Namibiern“) da absacken konnte. Vorher haben wir erst in der Hotelbar angestoßen, um anschließend den Cologne Triangle zu erklimmen. Auf dem Weg dahin fing es leider schon an zu nieseln und dann war die Aussichtsplattform „wegen Personalmangels“ geschlossen. Wir spazierten stattdessen ein bisschen am Rhein entlang und gingen verfrüht zur Reservierung ins griechische Restaurant. Auf dem Rückweg zum Hotel schüttete es leider wie aus Eimern, wir kamen pladdernass dort an. Beim Ausklingwein haben wir uns Fotobücher unserer Namibiareise angesehen. Da kamen lustige Erinnerungen hoch.




Das waren zwei sehr schöne Events, zumal auch noch ein Überraschungsgast am Samstag dazukam. Ich habe viele tolle Geschenke bekommen (YEAH!), u.a. hat mich Vonny (die leider nicht dabei sein konnte) portraitiert. Irre. Aber auch alle anderen haben sich was einfallen lassen.

Das Frühstück im Hotel, welches eigentlich ganz schön ist, war leider etwas hektisch. Der Saal war viel zu unterdimensioniert für die vielen Gäste. Ich habe deswegen ein bisschen an der Rezeption rumgeschimpft, dann wurde auch das Abendrestaurant für die Frühstückler geöffnet. Dennoch, für Kaffee 10 Minuten anzustehen… Puh!
Den Rest des Sonntags habe ich nur gefaulenzt, wenn auch mit einem leicht schlechten Gewissen. Ab morgen wird wieder rangeklotzt. Ich habe auch kurzfristig die ganze Woche Urlaub genommen, damit ich nicht in Panik verfalle, wenn etwas nicht so läuft, wie es soll. Netcologne z.B. hat immer noch nicht die erforderliche Anschlussdose montiert, das Meldeamt schreibt mir (sonntags!) eine Mail, ich habe meine Anmeldung nicht korrekt beendet, der Liefertermin des Bettes hat sich nach hinten verschoben. Also, genug zum drum Kümmern.
Wir sehen uns am kommenden Wochenende in der neuen Bleibe. Irgendwelche speziellen Getränkewünsche? Liebe Grüße, Euer

P.S.: Mein ÖPNV-Ticket für Dublin ist portofrei eingetrudelt. Ich bin ganz baff!
P.P.S.: Und so sieht der Blick vom Turm aus, ich war ja schon einmal oben:

P.P.P.S.: Unglaublich auch die viele Post, mit Gedichten, Zeichnungen, lieben Worten. Ich bin völlig überrumpelt von so viel positiven Wünschen und Gedanken.





































































