Tag 6: Der Fluch der alten Dame

Moin moin, Ihr Lieben!

Heute gibt es leider nicht viel zu berichten, denn der Klabautermann hat mir einen üblen Streich gespielt und mich heute morgen mit einem netten Infekt mit allem Zipp und Zapp aufwachen lassen. Oder aber die zornige Dame von gestern hat mir noch einen Fluch hinterhertrompetet, den ich nicht mitbekam. Kopping, Glieder, Hals, etc. Denn da ich hier weder mit fremden Triefnasen gekuschelt habe oder verrotzte Kinder gehütet, erscheint mir keine andere Erklärung der Ansteckung einleuchtend.

Nun, Gottseidank habe ich Schwester Elke dabei und dazu einen kleinen Pillenvorrat. Elke hat sich eben auf einen gemütlichen Tag eingestellt und ist nur ab und zu mit dem Hund raus, während ich mich durch den Tag paracetagemogelt und 50 % davon verpennt habe. Dafür haben wir beide wie die Weltmeister gelesen, ich meine Marrakesch-Bücher und die ersten Seiten eines Luca-de-Fulvio-Buches.

Immerhin gab es heute für 66% der Reisegesellschaft mal Schafe zu erblicken, fast auf Tuchfühlung.

Nun, damit Ihr trotzdem etwas zu lesen habt, habe ich schon mal den Prolog für meine Marrakesch-Reise veröffentlicht.

Ich hoffe ja sehr, dass ich armes Schaf (bitte JETZT bedauerndes Murmeln anstimmen) bis dahin wieder auf dem Deich bin.

Ahoi, Euer Gerald

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