In eine Muffinform je Aussparung ein Ei gleiten lassen (Eigelb sollte ganz bleiben), nach Belieben würzen (Salz, Pfeffer, Knoblauchgranulat, Chiliflocken, Petersilie bei mir), je 2 Teelöffel Sahne dazu, mit Grana Padano bestreuen und 9-12 Minuten (je nachdem, wie weich man das Gelbe vom Ei mag) bei 220°C im vorgeheizten Ofen backen.
Ich find’s supalegga!
Nächstes Mal aber nach 9 Minuten raus statt nach 11 🙂
P.S.: Da der Ofen sowieso schon so hoch heizt, kann man auf dem Rost gleich auch noch Bacon dazu machen…
UPDATE: Meine alte, billige Muffinform hat das Käseei nicht überstanden. Ich habe eine neue, die nicht billig war, mit Antihaftbeschichtung. Und ich bin begeistert! Heute habe ich darin einfach ganz normal Eier gemacht, mit Salz und Pfeffer und einem Spritzer Tabasco. Aber nach o.g. Methode und vorgeheiztem Blech mit etwas Butter drin. 9 Minuten, das Ei Größe L war durch, also mache ich es nächstes Mal für mich nur 8 Minuten. Und man kann 12 Eier auf einmal machen: Das ist doch prima für ein Buffet.
Ich musste jetzt gerade überlegen, ob ich eine Tarte oder eine Quiche gemacht habe. Der Unterschied, so klärte mich das Internet auf, liegt darin, ob ein Kuchen dieser Machart gedeckt ist (Tarte) oder nur einen Boden hat (Quiche). Also, wenn das denn stimmt, präsentiere ich hiermit stolz meine Lachsquiche mit Spinat.
Man bereite einen Teig: 200 gr. Mehl, 100 gr. Butter und 1 Ei, dazu 2 EL Wasser und eine gute Prise Salz. Gut durchwalken und zu einer Kugel geformt für eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
Spinat 3 Minuten in Salzwasser blanchieren, kalt abschrecken und ausdrücken (aus einem Riesenbeutel Babyspinat wird so eine pingpongballgroße Kugel 🙂 ). Drei Lauchzwiebeln in kleine Ringe schneiden. Eine Packung Räucherlachs in Würfel schneiden.
Den Teig in die Tarteform geben und 5-8 Minuten bei 180°C – 200°C im vorgeheizten Ofen „blind“ backen. Vorher mit einer Gabel überall einstechen. Blind heißt ohne Füllung. Ich benutze dafür keine getrockneten Hülsenfrüchte als Beschwerer, das klappt auch ohne ganz gut. Zwischenzeitlich 4 Eier mit einer Dose Créme Fraîche verrühren, Dill, Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Muskatnuss, Knoblauch und die Frühlingszwiebeln rein.
Dann die Zutaten wie in der Bildergalerie in den vorgebackenen Quicheboden einfüllen, zum Schluss etwas Käse:
Spinat, Lachs, Eimischung und Käse (nur etwas)
Weitere 25 – 30 Minuten backen. Dazu passt prima eine Meerrettichsahne, die ich gemacht hätte, wenn denn Meerrettich da gewesen wäre, was er aber im Gegensatz zu meiner irrtümlichen Annahme nicht war… 🙁
Frühstücksbrötchen mal anders? Und schnell? UND unkompliziert??? Dann versucht mal dieses hier, liebe Leserinnen und Leser:
Man füllt je einen Teelöffel neutrales Öl in 6 Mulden eines Muffinblechs. Dieses Blech wird im Ofen bei rund 180°C aufgeheizt. In der Zwischenzeit verrührt man 2 Eier mit dem gleichen Anteil Mehl und Milch zu einem klümpchenfreien, schaumigen Teig.
So klappt es auch ohne Waage oder Messbecher.
Den Teig zu gleichen Teilen in die Ölmulden gießen und bei 15-20 Minuten backen (für dunklere Ergebnisse kann mit höheren Temperaturen und längerer Backzeit experimentiert werden). Die Yorkshires gehen herrlich auf, fallen aber schnell auch wieder zusammen. Da sie neutral, d.h. ohne Salz oder Zucker zubereitet werden, eignen sie sich für süßes oder herzhaftes Frühstück gleichermaßen gut.
Cora – das ist ihr Name – ist jetzt auch offiziell meine vierrädrige Gefährtin. Nach gefühlten 5 Monaten hatte ich heute früh (FRÜH!!! 7 Uhr 40!!!!!) den Termin bei der Zulassungsstelle. Am Wochenende habe ich erst einmal versucht, herauszufinden, wie ich die Nummernschilder aus den Rahmen bekomme. Entsprechende Youtube-Anleitungen und Kommentierungen dazu haben mir etwas Sorge bereitet („Jetzt ist es kaputt!“). Es stellte sich dann aber – als ich mit Werkzeugkasten bewaffnet zum Auto lief – als relativ simpel heraus.
An der Zulassungsstelle war ich dann 30 Minuten zu früh; wer mich kennt, weiß, dass ich es hasse, wegen Termindruck ins Schleudern zu kommen. In die große Wartehalle durfte ich aber erst zehn Minuten vor meinem Termin. Das Konzept habe ich allerdings nicht verstanden. Wartehalle riesig: 5 Personen drin. Vor dem Eingang 10000 Personen dichtgedrängt auf Einlass wartend. Wenigstens trugen alle eine Maske.
Ja, und da ich am Sonntagabend alles vorbereitet hatte (inklusive Einzugsermächtigung für die KFZ-Steuer, da war die Dame hinterm Schalter aber mal überrascht!) war ich doch tatsächlich nach 30 Minuten wieder draußen.
Ich habe mich schon sehr an Cora gewöhnt. Beim KVB-Streik (Kölner Verkehrsbetriebe) hat sie mich in die Firma gebracht. Meine Einkäufe kann ich für eine ganze Woche tätigen statt nur für ein bis zwei Tage. Die Packstation ist kein Horror mehr.
Naja, ich bin über 30 Jahre ohne Auto ausgekommen und hätte es auch weiter ohne geschafft. Aber nett ist’s trotzdem, eins zu haben. Nur die Reisepläne sind nach wie vor…. nein, falsche Formulierung…. mehr denn je unsicher, nachdem jetzt fast ganz Europa wieder Hotspot ist.
In knapp einem Monat ist es soweit. 5 Wochen Urlaub am Stück. Mal sehen, was Cora und ich dann so treiben. Ich werde berichten.
Vorher steht ja noch eine Ertüchtigung an. Eine Augen-OP, neurologische Dinge sowie eine Magenerweiterung (Einparkkamera, 2 Wackelkontakte sowie eine Kühlbox im Kofferraum).
Und einen SPA-Tag muss Cora auch noch hinter sich bringen, aber ich denke, darüber wird sie sich freuen.
Ist es eigentlich seltsam, wenn man so über sein Auto schreibt? Die Stimmen in meinem Kopf sagen „nein“. 🙂
Oder eben auch Lasagne (das wäre dann Plural und, da man nicht nur eine Nudelplatte benutzt, sogar richtiger). Die gab es heute für meine langjährigste Freundin Elke zu unserem 40. Jahrestag. Wir haben Traditionen und Gepflogenheiten. Wir nennen uns Gatte und Gattin und benehmen uns auch manchmal so. Wir trinken IMMER einen Sekt zur Begrüßung. Wir lieben Aufläufe. Und ich liebe sie auch sehr. Also Elke. Vielleicht ist es deswegen so gut, weil wir uns zwar regelmäßig treffen und oft Urlaub machen, aber nicht zusammen wohnen. Versuchen Sie, liebe Leser/innen, das auch mal für Ihre Ehe. 🙂
Was soll man zum Rezept schreiben? Es gibt abertausende im Internet.
Ich teile hier deshalb nur einmal mit, worauf ich besonders achte: Viel Gemüse muss in das Hackes! Sellerie ist ein MUSS! Und viele Kräuter! Eine Packung TK italienische Kräuter und eine Handvoll Oregano. Ein Teelöffel Zimt. Diesmal hatte ich zwei von den bisher eher moderaten Chilis kleingehackt, die sich dann aber als turboscharf rausstellten. Ging aber noch, beim Abschmecken weiß man dann, dass der Rest des Auflaufs (Béchamel, Mozzarella und Lasagneblätter) ohne starke Würzung auskommen kann. Der Rotwein für die Hackfleischmischung muss UNBEDINGT so gut schmecken, dass man ihn auch solo vor dem (bei mir nicht vorhandenen) Kamin schlürfen würde. Merke: Es gibt keinen Kochwein! Ins Essen muss Trinkwein.
Die Béchamelsauce ist oft tricky. Hier setze ich auf viel Muskatnuss, einen leckeren Weißwein und gute Butter! Die Milch nur schluckweise zugeben und deswegen rühren, rühren, rühren!
Zur Schichtarbeit: Wenn man keine Nudelsuppe haben möchte, sollten die Saucen nicht mehr Raum einnehmen als die Nudeln. Also, alle Lagen dünn bestreichen.
Zum Schluss noch eine Frage des Geschmacks. Nimmt man Gratinkäsemischung vom Discounter oder Grana Padano oder Parmigiano? Naja, erlaubt ist ja, was schmeckt. Ich mag Grana Padano am liebsten.
Zur heutigen 40.-„Hochzeit“stag-Feier mit meiner „Gattin“ Elke (wir kennen uns seit 1980 und benehmen uns auch manchmal wie ein altes Ehepaar) gibt es neben Bruschette und Lasagna auch kleine Apfeltörtchen in Rosenform. Und die macht man so:
Ein rechteckiger Blätterteig aus der Kühltheke wird in 6 gleiche Streifen geteilt – von der kurzen Seite aus. Dann werden 2 Äpfel entkernt, von oben nach unten halbiert und jede Hälfte in dünne Scheiben geschnitten. Die Scheiben legt man in eine Schüssel mit bereitgestelltem Zitronenwasser. In der Mikrowelle für 4 Minuten bei 800W etwas vorkochen und abgießen. Dann eine halbe Tasse Gelee oder Marmelade (ich nahm Heidelbeere) für 30 Sekunden in die Mikrowelle und anschließend glattrühren. Jetzt jeden der Blätterteigstreifen mit dem Fruchtaufstrich bepinseln und die Äpfel wie auf dem Foto unten arrangieren. Apfelfreie Seite einklappen, einrollen und in Muffinförmchen setzen.
Die Küchlein mit Zimt-Zucker-Mischung bestreuen, im vorgeheizten Backofen bei 200°C für 30 bis 40 Minuten backen, ggf. nach 30 Minuten mit Alufolie abdecken, damit die Äpfel nicht ankokeln, wie bei mir. 🙂
Sieht hübsch aus und macht sich gut mit Sahne und/oder Eierlikör und/oder Eis.
Bruschetta ist einfach und lecker und ist gut vorzubereiten. Wichtig sind gute Zutaten.
Ich entstrunke 4 feste, aromatische Tomaten, höhle sie aus und schneide sie in kleine Stücke. Wenn man das Kernfleisch nicht rausschneidet, wird das ganze zu flüssig. Zu diesen Tomaten gebe ich einen gehäuften Teelöffel Zucker, einen Teelöffel Salz und einen halben Teelöffel Pfeffer. Dann hacke ich 10 Basilikum-Blätter und 5 Knoblauchzehen und rühre die unter. Olivenöl und Essig drüber (nur das Beste vom Besten!) und kaltstellen.
Ciabatta-Brot kaufe ich beim Bäcker, schneide es in dünne Scheiben und toaste es im Ofen, bis es leicht kross wird. Ich stelle immer alles gesondert auf den Tisch, damit jeder sich sein Bruschetta so zubereiten kann, wie er mag: Die Tomaten, das geröstete Brot, Knoblauchzehen und Olivenöl. Man kann nämlich, bevor man das Brot mit den Tomaten bestreicht, Knoblauch drüber reiben oder es mit Öl beträufeln. Vor dem Servieren gebe ich übrigens die Tomatenmasse noch in ein Sieb, um Restflüssigkeit loszuwerden.
40. Jahrestag von Elke und mir. Nur sie, mein Mitbewohner und ich. Eine schöne Feier!
Halloween naht und da passt ja Pute. Zwei Putenbrüste pfeffern und salzen. Aufschneiden, so dass sie Taschen bilden. Darauf einen Frischkäse (ich hatte Paprika-Chili) und dann klein gewürfeltes Gemüse nach Wahl verteilen. Ich nahm eine kleine, gelbe Paprika, eine feste Tomate (ausgehöhlt!! sonst ist zu viel Flüssigkeit im Spiel) und eine große grüne, entkernte Chilischote. Wieder salzen und pfeffern, andere Gewürze nach Gusto (Knoblauch oder Paprika z.B.), Käse drüber streuen und zuklappen.
Blätterteig ausrollen und die Pute darin verpacken. Ich hatte Platten aus der TK genommen. Urgs, was ein Gezuppel. Ich empfehle den aus der Frischetheke!!! Mit verquirltem Ei einstreichen. mit Kräutern garnieren und ca. 50 Minuten im vorgeheizten Backofen bei 180°C backen.
4 EL griechischer/türkischer Joghurt werden vermengt mit je einem 1/2 TL Salz, Pfeffer, scharfem Paprikapulver. Dazu zwei EL Olivenöl und 1 EL pürierter Knoblauch. Je 4 Stängel Minze und Petersilie hacken, unterrühren. Eine halbe Salatgurke und eine große Karotte hineinhobeln und nett – bei uns mit Radieschen – anrichten.
Es ist ein sehr massiger Salat, aber wegen des Joghurts statt Mayonnaise nicht besonders kalorienreich.
„Spiegelei“? Hat der sie nicht mehr alle? Das kann doch jeder!
Ja, vielleicht, aber ich mochte meines heute früh so sehr, dass ich das teilen wollte. Und doch vielleicht ein paar Tipps für ein schönes Spiegelei habe.
Als erstes sollte man eine kleine Pfanne besitzen. Ich habe eine beschichtete Pfanne eines bekannten Herstellers mit 18 cm Durchmesser. Die ist ideal für eine Portion (siehe Foto). Und in der Pfanne haftet wirklich NICHTS!
Zweitens: Immer mit guter Butter, ich nehme gesalzene, und bitte nicht geizen. 2TL sind prima. Die auf höchster Stufe schmelzen lassen, dann den Herd auf medium zurückstellen. 2 Eier hineinschlagen, salzen, pfeffern, ggf. Knoblauchgranulat und Petersilie drauf und 5-7 Minuten warten.
Auf das je nach Geschmack (un-)gebutterte Toast gleiten lassen (schöner Moment!) und sich freuen.