Das Wahlwochenende

Ihr Lieben,

die letzte Woche war wieder gut was los. Ich war beim Hautscreening, alles okay, habe in der Praxis aber noch einen kleinen OP-Termin für mich störende Hauterhebungen ausgemacht. Und nein, ich meine nicht meinen Bauch. Stört zwar auch, fällt aber nicht in das Leistungsspektrum meiner dermatologischen Praxis. Wird auf jeden Fall ein ganz schön teurer Spaß.

Donnerstag waren Luis, sein Freund und Luis‘ Neffe aus Perú, Carlos, bei mir, ich hatte tags zuvor eine riesige Portion Gulasch gekocht, die dann aber auch gut wegging. Carlos ist 16, spricht kein Deutsch und sehr wenig Englisch und ist erst seit einer Woche im Land. Leider ist er bereits rassistisch angegangen worden. Es gibt ziemlich viele Arschlöcher in diesem Land.

In Sachen Bürgerinitiative gegen Raser hat sich auch etwas getan. Montag wurden zwei Schranken auf der Schütte-Allee installiert, die am Wochenende die Straße gesperrt halten sollten. Schon vorher gingen Anrufe der Presse ein, die unsere Meinung dazu hören wollten. Wir baten um Zeit, um sich das vor Ort ansehen zu können. Wir waren zu oft zu früh euphorisch. Und auch diesmal wurden wir von der Stadt nicht enttäuscht. Die Schranken wurden versetzt einbetoniert und übertrieben gesagt, man kann da mit einem Tieflader durch.

Noch bevor das Desaster bekannt wurde, lud Dirk aus der Initiative zu einer Schrankenfeier-Grillparty ein; die fand dann trotzdem statt und war sehr nett.

Samstag hatten wir dann morgens einen Vor-Ort-Termin mit dem WDR, da könnt Ihr mich eventuell Montagabend in der Lokalzeit Köln bewundern, und nachmittags habe ich Orangenschnaps gemacht, meine Vorräte gingen zur Neige und außerdem hatte ich noch kiloweise Orangen zu verarbeiten.

Am Sonntag dann nahm ich meine Bürgerpflichten wahr und arbeitete als stellvertretender Schriftführer im Briefwahlzentrum in Deutz. Darüber darf ich natürlich nicht rasend viel erzählen, wir hatten mächtig zu tun, waren aber gottseidank ein sehr gutes Team! Bis 21 Uhr haben wir gezählt, protokolliert und vom Umschlagöffnen (fast 2.000 Stück!) Schwielen an den Fingern gekriegt. Für Leerlaufzeiten muss ich mich aber nächstes Mal besser rüsten. Kaffee und Essen mitnehmen zum Beispiel. Und Doppelkopfkarten. Meinen Nachbarn Daniel habe ich da noch getroffen, da haben wir direkt mal einen Termin für ein Kaltgetränk ausgemacht.

Ansonsten habe ich die Steuererklärung fertiggestellt, einen Kurztrip nach Sarajevo gebucht und endlich Rahmen für meine spanischen Bilder anfertigen lassen. Rahmen und Passepartouts sind dann teurer als die Bilder. Naja.

Nächstes Mal schreibe ich – wenn nicht ein Rezept dazwischenkommt – aus Mailand, da freue ich mich schon drauf, besonders auf die Domdachbesteigung. Klettert Ihr mit rauf? Würde mich freuen! Euer

P.S.: Das Ergebnis der Wahl freut mich jetzt natürlich nicht, wie Ihr Euch denken könnt…

Zürich sehen und nießen?

Ihr Lieben,

letztens kündigte ich noch großartig an, ich reise nach Zürich, um eine schriftliche und telefonische Bekanntschaft auch zu einer visuellen zu machen. Was soll ich sagen? Wenn der Gastgeber Influenza hat, ist ein Besuch nicht wirklich sinnvoll. Da es ein Billigflug war, bei dem ich ja auch noch Steuern und Gebühren erstattet bekomme (NICHT WAHR, EUROWINGS!?), ist der finanzielle Verlust nicht der Rede wert. Wobei Firmen beim Abbuchen immer besonders flink sind, für den Erstattungsantrag habe ich noch nicht einmal eine Eingangsbestätigung erhalten. Als kleine Entschädigung gibt es ein Bild von meiner Reise nach Zürich in 2020.

Schlimmer wog vielmehr, dass ich nach einem sehr schönen Treffen mit unserem „GRS-Stämmchentisch“ am Dienstag auf dem Nachhauseweg zwei E-Mails bekam, die mir beide mitteilten, ich könne jetzt auf meinen Flug nach Zürich und auf meinen Flug nach Mailand einchecken. Häh?? Zürich, ja. Klar. Da habe ich dann tags drauf den oben erwähnten Erstattungsantrag für Gebühren etc. gestellt. Aber Mailand?

Nun, ich hatte ein „Blind Booking“ für das Karnevals-Wochenende geplant und mir wurde Mailand zugewiesen. Ich buchte Hotel, Domeintritt, Hop-on-hop-off-Bus und bezahlte alles. Allein…. ich vertat mich im Datum. Ich buchte den Flug auf das Zürich-Datum statt auf das Karnevalswochenende. Alles andere auf das Karnevalswochenende. Daran merke ich, dass ich etwas gestresst von meiner Arbeit bin. Gut, ich buchte dann einen regulären Flug nach. Für 200 Euro Lehrgeld. Damit ich Hotel, Domeintritt und Fahrkarte nicht verfallen lassen muss (dazu dann in zwei Wochen mehr – wenn nicht wieder irgendeine Reisekatastrophe eintritt, bin ja gerade damit gesegnet).

Um zu verdeutlichen, wie genau man hingucken muss: Unser kleiner Firmen-Lästerclub (nein, nicht wirklich!!! Oder doch?) wollte sich (s.o.) letzte Woche Dienstag auf meinen Vorschlag hin bei einem neuen Thailänder treffen. Was ich nicht prüfte: der hat dienstags Ruhetag. Wer – umhimmelswillen – hat seinen Ruhetag an einem Dienstag?? Wir gingen dann in die „Kleine Glocke“, da waren wir schon öfter. Das ist eine wirklich nette, kleine Gaststätte bei unserer Firma um die Ecke. Und unser Treffen war sehr kurzweilig. In unserer Firma gibt es sehr viel zu lachen, halt so retrospektiv betrachtet. Wenn man den Wutanfall oder den Herzkasper bereits verarbeitet hat. *räusper*

Ich bin ja zum Wahlhelfer ernannt und habe auch schon eine entsprechende Schulung hinter mich gebracht. Mittwoch kamen dann meine Briefwahlunterlagen und ich war versucht, ein kleines Kennzeichen auf den Stimmzettel zu machen, um zu sehen, ob ich meinen eigenen bei der Auszählung bearbeite. Aber dann dachte ich, dass das ein bisschen albern wäre und unterließ es. Die Auszählung ist – wie ja alle wissen – am 23. Februar. Aber meine Stimme ist abgegeben. Übrigens nicht für meine „favorisierte“ Partei (Wahl-O-Mat: 78%), denn es ist eine Splitterpartei ohne Chance auf Einzug in den Bundestag. Daher muss man heutzutage eben taktisch wählen, um ein Rechtsbündnis zu vermeiden. Wir brauchen keine Wiederholung der Geschichte.

In Sachen Raser-Initiative tut sich seitens der Stadt irgendwie dreiviertelherzig etwas. In der Bezirksvertretung hat zwar mal wieder „schwarz-grün“ gegen unsere Interessen gestimmt (hier ging es allerdings mehr um ein Festivalgelände quasi in unseren Vorgärten), aber immerhin schrieb mich die Amtsleiterin der OB’in an, dass kommende Woche eine Schranke zur zeitweisen Sperrung der Raser-Allee installiert werden soll. Bin gespannt. Die Bundes-SPD (warum Scholz???) ist mir gerade nicht recht, aber kommunal sind sie die einzig vernünftige Partei hier. Daher ging ich Freitag mit einigen Nachbarn zum politischen Mettbrötchen-Treffen (auch in veganer Variante), wo ich die MdB Sanae Abdi kennenlernte, die sich mit unserer Initiative mal zusammensetzen will. Sehr sympathische Person. Anschließend ging es mit Mitstreiter*innen der Initiative ins Alt-Poller Wirtshaus, um einen Absacker zu nehmen. Der liebe Mathi vom Team schenkte mir beim Abschied noch eine rote Valentinstulpe, das fand ich supersüß. Sie steht jetzt in meinem Frühlingsstrauß und wurde dort trotz anderer Blütenfarbe herzlich aufgenommen.

Ein weiteres Highlight des Samstags war der Erwerb einer neuen elektrischen Zitruspresse. 300 Watt! Leute, ich habe Tonnen von Orangen binnen kürzester Zeit ausgepresst und Schnaps und Gelee produziert. Und die Ausbeute war gefühlt 30% höher als bei meiner alten 20-Watt-Presse, die auch nach 3 Minuten anfing zu dampfen. Für das Gelee muss ich noch Etiketten malen. Wer braucht welches?

Das unfreiwillig freie Wochenende nutzte ich weiterhin dazu, meine Steuererklärung anzufangen, meine Kabelschubladen aufzuräumen und Bücher auszumisten. Letzteres ist immer besonders herausfordernd. Wenigstens gibt es jetzt öffentliche Bücherschränke, wo man sie hinstellen kann und muss sie nicht mehr unter Tränen ins Altpapier geben.

Die ESC-Sendungen mit Raab habe ich natürlich auch gestreamt. Viel Licht, viel Schatten. Leider war da ja noch kein ESC-Song dabei, manch Künstly hat ja ein bisschen mit der (Cover-)Songauswahl daneben gelegen. Aber ich habe schon heimliche Favoriten. Eigentlich müsste ich mal wieder eine ESC-Party organisieren. Mal gucken…

So, das war es auch schon für diese Woche, heute Abend ziehe ich mir das Quadrell rein (wo ist mein Baldrian?) und dann lasse ich den Abend auf dem Sofa bei Wein und Schoggi (Eierlikör-Eier) ausklingen.

Liebe Grüße, Euer

Gerrys Wochenbuch

Ihr Lieben,

es schnipselte diese Woche wieder gewaltig. Erst trafen sich am Montag einige Mitglieder der Petition gegen Raser bei mir und wir besprachen weitere Schritte: Wer spricht mit wem, wer nervt wen anders. Dazu gab es Pizza von um die Ecke. Mein All-Time-Favourite: Pizza Marinara! Einen Tag später aber gab es schon Änderungen in unseren Planungen, da Uwe herausfand, dass noch diesen Monat nun endlich eine Schranke als Rasersperre installiert werden soll. Wir sind gespannt. Versprechen und versprechen klingen ja sehr ähnlich. Wir sehen übrigens das nächste Unheil dräuen: die Stadt will ein Gelände am Rhein (bei der Südbrücke) für 10 Jahre an einen Eventveranstalter verpachten. Ohne Auflagen. Wenn das wahr wird, haben wir viele weitere Probleme, die keiner braucht.

Am Dienstag war dann „Pink Tuesday“, unser schwul-lesbischer Stammtisch, diesmal im „Zum Boor“ und ziemlich gut besucht. Der Stammtisch war aber auch zweimal ausgefallen, da gab es wohl Sehnsucht seitens des ein oder anderen. War wie immer sehr nett. Nur die Pommes mit Mayo sind mir an dem Abend gar nicht gut bekommen.

Freitag war ich dann bei meinen Lieblingsneusserinnen. Wir haben chinesisches Take-away-food bestellt und viel gequasselt. Wie immer durfte das Selfie mit Amy nicht fehlen. Sie hasst Fotografieren ja, aber da muss sie durch. Wir haben beschlossen, über Elkes Geburtstag nach Den Haag zu fahren, kleiner City-Trip ist ja immer nett und tatsächlich war ich da noch nie. Die Zugfahrt zurück war dann leider eine mittlere Katastrophe, ohne Erläuterungen oder Alternativvorschläge fielen mehrere Züge aus.

Am Sonntagnachmittag dann war große Kunst angesagt. Tanz und lyrische Prosa in der Kölner Synagogengemeinde. Da bin ich mit Monika und Ruth zu verabredet gewesen. Vor der Synagoge ein Blütenmeer und ein großes Plakat zu den Geiseln der Hamas, innen eine Fotowand dazu.

Die Aufführung hatte dann auch einen politischen Grundton. Leider ist es bei doch mit sehr blumiger Sprache (auch wenn alles sprachlich sehr ausgefeilt klingt) durchsetzem Vortrag immer etwas schwierig, durchgehen zu folgen. Dafür war aber der Tänzer umso erstaunlicher. Sehr beweglich und anmutig, dabei dennoch kraftvoll. Insgesamt eine stimmige Performance, aber in Teilen mit mir unklarer Botschaft.

Im Anschluss gab es israelitisches Streetfood im NishNush. Das war dann ein schöner Abschluss eines launigen Sonntagabends.

Sonntag selbst hatte ich beim Morgenkaffee übrigens wohl zu viel Langeweile. Ich habe aus Versehen eine Blindbuchung bei Eurowings für das Karnevalswochenende getätigt. Tja, jetzt bin ich da drei Tage in Mailand. Auch nett.

Nächsten Freitag geht es aber erst einmal für 3 Tage nach Zürich, wo ich eine Internetbekanntschaft besuchen werde. Klingt geheimnisvoll? Na, lasst Euch überraschen. Bis denn, haltet die Rübe hoch, Euer

Herrentorte

Ihr Lieben,

nachdem ich letztes Mal beim Familientreffen der Männer und Jungs aussetzen musste, weil ich einen mysteriösen Infekt hatte, stand auch dieses Treffen wegen meiner Corona-Infektion auf der Kippe. Dabei war ich als Gastgeber dran. Gottseidank war ich dann aber rechtzeitig negativ, so dass ich grünes Licht geben konnte.

Da ich dann doch ein bisschen rumgeschlappt habe und nicht viel einkaufen konnte, verlegte ich das Treffen aber von mir in das Café Uferglück im Wiesenhaus. Leute, der Name alleine ist doch schon zauberhaft! Ich war da auch schon zweimal mit Nachbarn, es ist wirklich nett dort und alles wird mit Liebe zubereitet und schmeckt!

Ich reservierte für 9 Personen, weil ich auch meine zwei Nichten eingeplant hatte, aber meine Ex-Schwägerin war das Corona-Risiko zu groß. Schade, denn ich habe die Nichten seit langer Zeit nicht gesehen. Naja, vielleicht klappt es ja zum Abitur in 9 bis 11 Jahren.

Es war brechend voll! Aber wir hatten einen Tisch in einer ruhigen Ecke. Etwas problematisch war nur die Selbstbedienung, da die Schlange endlos war. Zudem ging der Kuchen in der Auslage zur Neige. Als ich dran war, kaufte ich kurzerhand den Rest auf (was mir Feinde in der Schlange hinter mir eingebracht haben dürfte). Die zweite Runde gab es dann „nur“ Waffeln. Auch hier löste ich mit meiner Großbestellung keine Freude aus, denn das Ende des Waffelteigs wurde nach mir verkündet.

Das war ein sehr schönes Treffen, Kaffee und Kuchen waren sehr lecker! Und man sitzt einfach sehr schön, mit Blick auf den Rhein, der Caféhund wuselt zwischen den Menschen rum, alle hatten gute Laune. Das Wiesenhaus ist definitiv einen Besuch wert.

Morgen geht es wieder in die Fabrik. Yeah. Und das Programm in der Woche ist stramm. Pinker Stammtisch, Treffen der Bürgerinitiative, Besuch bei Elke, Ausflug mit der Kulturtruppe. Davon dann kommende Woche. Allen bis dahin eine gute und schöne Zeit, Euer

Ein (un)ruhmliches Ende?

Ihr Lieben,

es ist ja bekannt, dass ich mich kürzlich von allen Meta-Plattformen, schon etwas länger von X (fka Twitter) und seit Ewigkeiten von TikTok verabschiedet habe, da sich die jeweiligen Anteilseigner von Anstand und Moral verabschiedet haben. Und nicht nur diese, sondern auch ein nicht unerheblicher Anteil der Nutzer dieser Plattformen. Was war ich beschäftigt, Hasskommentare zu löschen und Nutzer zu blockieren. Und der Algorithmus legte mir das auch noch als Interesse aus und spülte noch mehr von unerwünschtem Content in meine Timeline.

Was soll ich sagen? Ich vermisse die guten Aspekte! Ich hatte so viele Gruppen, alleine bei WhatsApp um die 20, bei Facebook um die 40. Wenn ich dort auf diese meine Seite verlinkte, schauten sich Freunde, Verwandte, Bekannte und Fremde die Ergüsse hier an und die Besucherzahlen meiner kleinen Seite stiegen rasant an. Und so wird es den meisten gegangen sein, die den gleichen „weg von Meta et al.“-Weg gewählt haben, aber inzwischen weiß ich von vielen, die ihre Entscheidung rückgängig gemacht haben und dort wieder aktiv sind. Das werde ich nicht tun. Ich bin nun nur noch auf Bluesky präsent. Viele sind zwar von Threads (ebenfalls Metaverse) aus dorthin gewechselt, aber es ist tatsächlich kein adäquater Ersatz, wenn man es aus rein technischer Sicht betrachtet.

Nun, jetzt ist auf Gerrys Welt inzwischen fast tote Hose. Und ich gebe zu, dass ich natürlich auch für Beachtung poste. Ich werde es hier weiterhin machen – auch, wenn es zukünftig wahrscheinlich fast nur für mich sein wird. Aber ich kann ja nicht auf die Trumpjugend schimpfen und den höchstdekorierten Mitgliedern derselben gleichzeitig die Füße küssen. Immerhin beherrscht einer von ihnen schon irritierend gut „an einen Hitlergruß erinnernde Gesten“. Ein bisschen frustrierend fand ich, dass es für viele meiner Bekannten unzumutbar ist, einen anderen Messenger neben WhatsApp zu installieren, um mit mir in Kontakt zu bleiben, es aber als LGBTQIA++(Zuckerberg: „Call them mentally ill!“), Frau (Zuckerberg: „We need more masculinity!“) oder einfach als Mensch (Zuckerberg: „Sort out the weak!“) völlig normal finden, geschmäht und verunglimpft zu werden.

Dass Queere, Ausländer (und da zähle ich in Augen Elon Musks ja auch zu), Frauen, PoC und Antifaschisten (und das sollte ein jeder aufrechte Mensch sein!) noch auf Musks Plattform zwitschern, ist mir auch ein Rätsel. Genauso, wie besagte Gruppen, wie überhaupt jedermann mit einem Funken Moral, nicht Mitglied in einer Partei sein sollten, die sie grundsätzlich verachtet und über kurz oder lang remigriert, in Lager steckt oder zurück an den Herd schickt. Das sind „Meinungen“ von Würdenträgern aus eben jener Partei! Und was von denen in die Welt posaunt wird, geht weit über sagbares hinaus.

Erstaunlicherweise entlarven sich unsere neuen Neofaschisten selbst aber regelmäßig als uninformiert und schlichtweg dumm. Umso erschreckender, dass sie von ihrer Fanbase trotzdem gefeiert werden.

So, genug ausgekotzt. Ich benenne jetzt noch kurz den Rhein in „Vaterlandsfluss“ um, schmeiße ein paar Meme-Coins auf den Markt, zeige ein paar diskussionswürdige Gesten und erzähle Lügen. Wie die, dass Wählern rechtsradikaler Parteien nicht passieren wird, auch wenn sie eigentlich auf der Abschussliste eben jener Partei stehen.

Mit frustrierten Grüßen, Euer

*Vorschaubild: Skulptur „Mira“ im Parc Central von Andorra la Vella von Àngel Calvente; eigene Fotografie.

Schnipselzeit

Ihr Lieben,

diesmal passt „Schnipsel“ wirklich wie das Popöchen auf den Bottich. Und das nicht nur, weil heute der Gurkenhobel meine Fingerspitze geküsst hat. Dazu später. Eine Woche Arbeit liegt hinter mir, es war aber einigermaßen entspannt. Wir hatten zwar Donnerstag eine Stromabtrennung des Gebäudes, aber selbst das ging abgesehen von marginalen Kleinigkeiten gut aus.

Ich habe ein neues Bild im Büro hängen. Es war eine Auftragsarbeit einer Künstlerin auf Instagram, der Kunde ist abgetaucht, und so konnte ich es erwerben. Ich fürchte, es ist bei Banksy abgekupfert, aber das ist nicht schlimm. Ich mag es.

Privat war es auch eine schöne Woche, Montagabend war ich mit Nachbarn aus der Bürgerinitiative essen. Ein Fusion-Kitchen-Asiate, der beachtliche Preise – vor allem für Wein – aufruft. Dafür ist es aber auch hochwertige und leckere Küche. Das kann man dann auch einmal im Jahr machen.

Gestern war dann Elke hier, wieder ohne meine heißgeliebte Amy. Sie ist einfach zu alt für dreieinhalb Etagen, so dass ich sie nur noch sehe, wenn ich nach Neuss fahre. Wir haben einen sehr gesunden Salat gemacht. Davon aber so viel gegessen, dass es auch nicht (bzw. eben doch!) ins Gewicht fällt. Der Schampus war ein Weihnachtsgeschenk. Tja. Ehrlich, ich mag Winzersekt dann doch lieber.

Ansonsten habe ich mehrere Abende damit verbracht, meine Konten bei Meta zu sichten. Also Facebook, Instagram und Threads. Seitdem Mark Zuckerberg in den Hintern der baldwiederpräsidialen Orange gekrochen ist, sondert er einen Schei* nach dem anderen ab. Seine Richtlinien lassen jetzt zu, dass Beleidigungen aller Art gestattet sind, „wenn sie im Kontext stehen“. Die Zusammenarbeit mit Faktencheckern wird eingestellt, Diversitäts- und Queer-Hintergründe aus den Profilen gelöscht. Er wünscht sich wieder mehr „Maskulinität“ in seinem Konzern. Ehrlich, so eine widerliche Kehrtwende in menschenfeindliche Zeiten zurück mochte ich nicht unterstützen. Nachdem ich gesichert hatte, was ich sichern wollte, habe ich die drei Konten gelöscht.

Zu seinem Konzern gehört auch WhatsApp. Da brauche ich ein bisschen Zeit, um Kontakte zu bitten, auf einen anderen Messenger auszuweichen und meinen Fortgang anzukündigen.

Ich werde einige Gruppen auf Facebook schmerzlich vermissen, ich vermisse jetzt schon den zutiefst humanen und aufgeklärten Thriendskreis auf Threads, und ich werde auch Kontakte verlieren, die ich geschätzt habe. Meine neuen Messenger sind ab jetzt Threema und Signal, meine Social-Media-Accounts Mastodon (wenig Aktivität bisher) und Bluesky, wo ich dann gottseidank doch viele Thriends wiederfinden konnte.

Ansonsten werde ich wohl immer tollpatschiger. Ich habe gestern eine Pfanne mit Plastikgriff in den neuen Herd gestellt und Fahrkarten für ein falsches Reisedatum gebucht. Es gibt so Tage, da sollte man es sich ausschließlich mit Pyjama auf der Couch bequem machen und nur lesen und Kekse futtern.

Und aufs Sofa ziehe ich mich jetzt auch zurück. Machts gut und habt noch einen schönen Sonntagabend! Euer

Achja, es hat auch noch geschneit. Und ich mag das nicht. Will Sonne, Wärme, Licht und Meer!

Plauderei – Nocturne in Weißburgun-Dur, op. 1

Ihr Lieben,

ich bin seit Ägypten so fertig jeden Abend, dass ich kaum etwas koche (deswegen keine Rezepte) und kaum etwas unternehme. Monika und ich waren z.B. vorvorgestern in der Oper verabredet. Leider waren wir beide überarbeitet und ließen es ausfallen. Mein ehemalige Spanisch-Professorin, die dort war, hat mir aber geschrieben, es sei auch keine so dolle Inszenierung gewesen.

Heute wollte ich eigentlich mit Ruth und Monika auf den Weihnachtsmarkt in Siegburg. Ich musste absagen, da mein neuer Herd kommen sollte (meine Induktionsplatte hatte einen Sprung und der Ofen war ja nie wirklich gut), sowie eine Lieferung Mandarinen von der Zitrusplantage in Valencia, die ich über Crowdfarming-Projekte unterstütze. Dreimal dürft ihr raten, was alles nicht gekommen ist. Keins von beiden. Wenigstens kam der REWE-Lieferdienst mit nur 2 Stunden Verspätung, nachdem sie mich letztes Wochenende komplett hängen gelassen hatten.

Am Donnerstag hingegen kam pünktlich wie bestellt abends ein neuer Mitbewohner. Er heißt Nobuyuki, nach dem Sternekoch aus Japan. Ich fand es passend, weil die Marke Ninja heißt. Nabu steht jetzt neben Auguste, nur getrennt durch meinen Toaster, der Clemens heißt. Wieso ein Toaster so heißt? Na, ratet mal! 🙂


Ich schreibe demnächst mal was in meinem Foodblog darüber. Oh, Ihr seid verwirrt. Ich kläre auf:

Nobu ist eine Heißluftfritteuse und ich experimentiere schon fleißig. Klassisches, wie Huhn und Pommes, aber auch Steak und Blätterteiggebäck wurden getestet. Ich bin zufrieden und behalte das Ding, auch wenn mir jetzt langsam die Arbeitsfläche in meiner Winzküche ausgeht. Daher habe ich übrigens heute noch ein Hochregal zusammengeschraubt, um da ein bisschen Platz zu schaffen.

Was liegt mir sonst noch so auf der Seelenzunge? Ich sollte meine Zähne selbst mit 11.000 Euro bezuschussen. Mir waren ja zwei – wegen starker Knirscherei vermutlich – einfach durchgebrochen. Ich war wegen des Voranschlags über Implantate auf Wunsch meiner Zusatzversicherung in einer Zahnarztauktion. Es waren aber auch zwei sehr alte Kronen zu ersetzen. Mitte Januar habe ich ein Date mit einem Zahnarzt, der mir das für weniger als die Hälfte machen will. Hm. Er hat gute Bewertungen. Bin gespannt. Aber auch verunsichert.

Ich bin zur Zeit auch häufiger in Braunschweig, um da beruflich mit den Vermietern zu verhandeln. Diese Reisen sind inzwischen eine Plage, da die von mir früher hochgeschätzte Bahn wirklich nichts mehr auf die Kette bekommt. Plus 3 oder 4 Stunden pro Reise pro Tag sind inzwischen Standard! In Köln in der Firma haben wir den Endspurt in der Gebäudeabmietung und dem Umbau der Restmietfläche erreicht. Aber vor der Ziellinie liegen gerade Gebirge. Das schlaucht! Aber ich habe gottseidank einige tolle Mitarbeiter/innen, die zwar auch geschlaucht sind, aber dennoch weiter extrem gut unterstützen.

Die Wohnung ist weihnachtlich geschmückt. Ich überlege, die neuen Lichterketten einfach ganzjährig zu lassen, denn sie sind wirklich schön! Weihnachten und Silvester selbst werde ich aber in Spanien sein. Dazu in genau zwei Wochen mehr.

Ein paar Mal habe ich mich mit wirklich lieben Freundinnen und Freunden getroffen, das war dann auch immer sehr nett. Es wurde Doppelkopf gespielt, es wurden Reisepläne geschmiedet.

Einen wirklich wunderschönen Abend hatte ich mit Erika und Udo, Frank und Tita, als wir das 25-jährige Kennenlerndate von Erika und Udo feierten. Ein wunderschöner Abend mit wunderbaren Freunden.

Ihr Lieben, das soll es auch für heute gewesen sein. Ich hoffe, es geht allen Leserinnen und Lesern gut und ich wünsche Euch allen eine wunderbare und entspannte Adventszeit! Euer

Als Künstler habe ich mich auch versucht, aber die gewünschten 5 Milliarden Euro wurden mir nicht geboten; sind halt alles Ignoranten!

Friedhof, Flora, Flohmarkt

Ihr Lieben,

heute wurde ich unnatürlich früh wach und konnte dann auch ums Verrecken nicht, wie sonst, einfach wieder einschlafen. So saß ich um 7 Uhr früh bei meinem ersten Kaffee und überlegte, wie ich den Tag verbringen soll. Ich entschied mich für einen Besuch des Melaten-Friedhofs, den ich zwar schon öfter besucht habe, der aber auch immer wieder schön ist.

Ohne Karte und ohne den Vorsatz, bestimmte Gräber zu finden oder zu besuchen, streunte ich über das große Gelände. Der Friedhof war früher die Aussätzigenstätte von Köln, daher auch der Name, von Französisch „maladie“, Krankheit. Später war es auch noch Hinrichtungsstätte und seit sehr geraumer Zeit eben ein Friedhof. Mausoleen, sehr alte Grabsteine, ganz junge Gräber (so jenes von Richard Rogler, der erst vor anderthalb Monaten von uns gegangen ist), Begräbnis-Gärten, Gedenkstätten, Kriegsgräber und dergleichen mehr. Es ist erstaunlich, wie viele Vögel hier zwitschern und wie viele Eichhörnchen zwischen den Bäumen hin- und hertollen. DIe viel befahrenen Straßen um den Friedhof herum sind nur noch als leichtes Summen wahrzunehmen, es herrscht eine sehr friedliche Atmosphäre vor. Versehentlich stolpert man über Namen und denkt, ist es nun diese oder jene Familie, oder ist es eine andere? Politiker, Verleger, Künstler, Financiers, Geistliche, Normalsterbliche… im Tode sind sie dann alle gleich, nur die Grabsteine sind eben größer oder kleiner. Wirklich sicher war ich mir bei der Gedenkstätte der Adenauers, dass es eben die Adenauers sind. Es gibt zur Erkundung des Melaten viele geführte Gruppen, vielleicht sollte man das einfach einmal buchen. Wer kommt mit?

Vom Friedhof aus fuhr ich zur Flora. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich noch nie in meinem Leben in der Kölner Flora war! Dabei liegt sie direkt hinter dem Zoo, den ich schon öfter besucht habe. Was soll ich sagen? Das ist im schönen Herbstwetter ein 1A-Ausflugstipp. Man tritt in den Park, sieht einen großen Springbrunnen, der von einem Blütenmeer eingerahmt wird. Dahinter das riesige, sanierte Gebäude der Flora. Die Gewächshäuser im Park sind leider noch geschlossen, die Renovierung und Sanierung war nämlich bis 2022 geplant; wie wir alle wissen heißt das für Kölner Verhältnisse, dass sie zu meinen Lebzeiten nicht mehr fertig werden. Dennoch lohnt ein Besuch, denn alles drumherum ist kostenfrei: es gibt Kaskaden-Brunnen, Teiche, einen Rosengarten, Obst- und Gemüsebeete und vieles, vieles andere mehr! Zudem gibt es eine sehr schöne Terrasse, wo man in der Sonne sitzend völlig (!) überteuerte Getränke zu sich nehmen kann. Und das in einem Selbstbedienungscafé. Eine gute Idee wäre vielleicht, bei schönem Wetter die Flora zu besuchen, und eine nicht als solche erkennbare Kühltasche dabei zu haben, um sich selbst zu verpflegen, denn an sich ist es hier sehr schön, zu sitzen.

Es war Zeit, nach Hause zu fahren, dort fand der Poller Garagen- und Hofflohmarkt statt, wo ich mir die diversen Angebote ein bisschen anschaute. Leider wird einfach vieles angeboten, was ich selbst loswerden will, bzw. Dinge, die ich nicht brauche. Aber es ist schon deutlich mehr los auf den Straßen, als an einem gewöhnlichen Wochenende.

Ich bin froh, dass ich die (hoffentlich nicht letzten) beiden schönen Tage dafür genutzt habe, vor die Tür zu gehen. Morgen dann wieder in die Fabrik. Dafür sind es aber nur noch genau 4 Wochen bis zur Nilkreuzfahrt! Yeah, sagt Euer

Kunst kommt von gefallen

Ihr Lieben,

während meiner kleinen Harz-Reise hatte ja die Nussmischung, die ich mithatte, einen kleinen Kampf gegen meinen oberen linken Backenzahn gewonnen, ich deutete es in meinem Tagebuch an. Direkt Montag nach meiner Rückkehr stellte der Zahnarzt fest, dass eben jener Backenzahn vertikal durchgebrochen war. Offensichtlich beherrschte die Nuss auch die Kunst gezielter Handkantenschläge. Long story short: Nach dem Ziehen entzündete sich alles und ich sehe meinen Zahnarzt öfter als mancher Mensch seinen Lebenspartner. Da mir erst vor zwei Jahren der benachbarte Backenzahn im Kiefer von der Wurzel gebrochen war, muss ich mich wohl oder übel mit dem Gedanken an mindestens ein Implantat anfreunden. Seufz!

So war ich froh, dass ich von Freitag- bis Sonntagabend mal nichts geplant hatte und mich ein wenig von dem Stress der letzten Woche – denn zusätzlich zu meinem Gebiss hat mich auch die Arbeit schwer geplagt – erholen konnte. Auf dem Weg nach Hause schaute ich mir noch ein kleine Installation auf dem Neumarkt an, die einen Rundumblick auf die Ausgrabungen in Pompeji ermöglicht. Ist ganz interessant und verkürzt die Wartezeit auf die Bahnen.

Heute früh dann hatte ich noch ein Paket in der Stadt abzuholen; ich habe die Abholerinnerungen dauernd ignoriert, und so poppte beim Frühstück die Nachricht auf, dass die Ware zurückgeschickt würde, sollte ich sie nicht bis soundsoviel Uhr abgeholt haben. Also ab in die Stadt. Hm, das könnte man ja mit einem Ausflug verbinden, gelle?

Ich fuhr zum Kölner Skulpturen-Park, wo zur Zeit schon die 11. Ausstellung kuratiert wird. Ich habe außer heute bisher nur eine gesehen. Und ich war auch zuerst alleine mit dem Sicherheitsmitarbeiter, der die Kunstwerke bewachte. Irgendwie ist es scheinbar ein Geheimtipp. Dabei ist das eigentlich sehr nett. Kleiner Park, mehr oder weniger gelungene Skulpturen, das schöne Herbstwetter! Einfach nur super nett! Hier ein paar Impressionen:

Die Holzkomposition „Rübezahl“ von Mary Baumeister fand ich super, das Plastikgewurstel von Olga Balema sinnbefreit. Naja, Geschmäcker sind verschieden und ich bin ja auch kein Kunstexperte. Manchmal verstehe ich das dem Kunstwerk innewohnende Seiende im Nichtsein bei gleichzeitiger Überwindung des Unendlichen im Scheinsein nicht, oder so ähnlich.

Da ich nun schon einmal in der Nähe war, holte ich mir auch direkt ein Seilbahnticket für die Rheinseilbahn. Erstens hatte ich nach den vielen Seilbahnen und Sesselliften im Harz schon Entzugserscheinungen und zweitens bin ich in meinem Leben erst zweimal damit gefahren. Schande! Man landet bekannterweise im Rheinpark, durch den ich dann auch noch lustwandelte. Im Parkcafé gönnte ich mir im 50er-Jahre-Ambiente (es ist ein wunderschöner Bau des Architekten Rambald von Steinbüchel-Rheinwall und wurde von Konrad Adenauer höchsthimself eingeweiht) ein Kölsches Piccolöchen, bevor ich mit der Seilbahn wieder übersetzte, um mein Paket in der Stadt abzuholen. Übrigens war das Parkcafé jahrzehntelang geschlossen, die Renovierung/Sanierung dauerte ewig (wenn man es im weltweiten Durchschnitt betrachtet) und verlief sehr schnell (wenn man es aus Kölner Sicht beurteilen soll).

In der Stadt habe ich dann noch Auszügen des Chorkonzerts eines sehr pfiffigen, jungen Ensembles lauschen können, es scheint regelmäßig vor dem DuMont-Carrée (aka Quincy, aber da muss ich immer an Jack Klugman denken) stattzufinden. Mit meinem Paket auf dem Schoß saß ich dann in der Bahn und bekam die Nachricht, dass ich in meiner Packstation in Poll auch noch etwas abholen könne. Ich konnte, aber leider riss mir meine Riesenpacktasche mit all den Paketen dann leider durch und alles purzelte herum. Kennt Ihr das, wenn man genervt nach oben schaut und denkt, dass da doch einer ist, der einen aber nur foppen will? Naja, mit der Diepolder’schen Stapeltechnik und mithilfe des Busses schaffte ich alles irgendwie nach Hause.

Also, man muss gar nicht wirklich weit fahren, um mal was Schönes zu erleben. Wenn das Wetter morgen auch noch so ist, dann fahre ich vielleicht zum Weinfest nach Porz.

Alles Liebe, allen ein schönes Restwochenende, Euer

P.S.: Kölns Name leitet sich ja von der Bezeichnung Colonia Claudia Ara Agrippinensium ab. Manche Menschen behaupten unverdrossen, dies wäre ungefähr mit Ort des Claudius und der Opferstätte der Aggripinenser zu übersetzen. Dies ist natürlich Mumpitz! Die schöne Agrippina (übersetzt „die oft Erkältete“) hatte hier nämlich um das Jahr 50 herum ihr erstes Ferienhaus und besuchte gerne die Claudius-Thermen. Daher kommt das. Ihr Haus steht immer noch: