Ihr Lieben,
der Herbst ist über uns hereingebrochen. Anfang Mai. Temperatursturz mit Regengüssen. Heißa. Und da es bei einem Discounter heute Minibrote zum Brötchenpreis gab, gönnte ich mir ein Herbstessen. Blumenkohlsuppe im Brotlaib. Ein bisschen inspiriert durch die Blumenkohl-Apfel-Suppe, die meine vegan kochende Freundin Jasmina Anfang des Jahres zum Geburtstag ihrer Frau kredenzte.*

In einem Topf brate ich zwei kleingewürfelte Zwiebeln, etwas Knoblauch sowie etwas Ingwer und Chili in Sonnenblumenöl an. Dann fülle ich mit 1 Liter Gemüsebrühe auf, darin koche ich geputzte und kleingeschnittene Kartoffeln, nach etwa 10 Minuten gebe ich gewaschene Blumenkohlröschen sowie weitere 10 Minuten später einen geschälten und entkernten Apfel dazu.
Wenn alles einigermaßen weichgekocht ist, püriere ich den ganzen Sums einmal durch. Das geht im Topf genau so gut wie mit meinem Auguste. Abschmecken mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss und ggf. mehr Chili (ich habe noch Piri-Piri reingemixt), in den ausgehöhlten Brotlaib geben und geröstete Cashews (oder andere Nüsse oder Saaten) sowie fertige Krabben in Chili-Öl dazu, ggf. etwas Grünzeug zur Zierde.
Fertig ist der Seelentröster.
P.S.: Das Innere des Brotes (aka die Krume) kann man trocknen und als Brösel verwenden oder Croutons daraus machen.
P.P.S.: Die Crème fraîche sollte auch noch als Deko-Klacks fungieren. Aber dann hätte das Ganze doch ein wenig überladen gewirkt.

*) Krabben und Creme fraîche weglassen (letztere hatte ich heute auch nicht genutzt), dann ist es auch vegan.
Hmh, liest sich verlockend!
Die Kombi aus quasi klassischer Kartoffel-Suppe, Schärfe (Chili, Ingwer) und Nüssen/Krabben hat wirklich eine Geschmacksexplosion ausgelöst!
Dazu die knusprige Brotkruste. Herrlich!
Die Menge reicht übrigens für 4 Hauptspeisen oder aber 8 Vorspeisen. Dann würde ich aber kleinere Brote nehmen.
Danke für die tolle Inspiration!
Das baue ich bei Gelegenheit mal nach.
Gerne. Und es macht sich fast von selbst. Viele Grüße in die alte Heimat… 😁