Adventsaktivitäten

Ihr Lieben,

es war wieder einmal eine ziemlich vollgestopfte Woche, es wird dringend Zeit, dass ich Urlaub habe (denn der ist ja bekanntlichermaßen bei mir nie vollgestopft).

Montags ging es schon gut los mit einem drei Tage dauernden Kombi-Audit in der Firma. Bis auf eine kleine Rüge haben wir das aber einigermaßen unbeschadet überstanden. Dennoch ist sowas mental ja auch kraftraubend.

Am Donnerstag gab es die Abschiedsparty eines langjährigen Mitarbeiters. Da habe ich spaßeshalber mal wieder eine Rede von ChatGPT schreiben lassen, aber die war so grottig, dass ich den Kollegen bat, mir nur ein paar Stichpunkte aufzuschreiben, die ihm wichtig waren, und habe doch frei vorgetragen. Das war eine sehr ruhige, aber schöne Party.

Freitag zog es mich dann direkt nach der Arbeit zu Stefan und Lars nach Hattingen, die beiden kenne ich – treue Leser wissen das – von einer Asienreise. Sie veranstalteten einen Currywurst-/Sekt-Empfang zu Advent. Da ich noch nie in Hattingen war, fuhr ich früh los, um mir den Ort ansehen und den Weihnachtsmarkt besuchen zu können. Herrjeh! War das überlaufen. Aber der Ort scheint wirklich nett zu sein. Am Glockenturm wartete ich vergeblich auf das für 18:05 Uhr angekündigte Glockenspiel, allein, der Glöckner schien mit seiner Esmeralda auf Karibikreise zu sein. Immerhin hatte ich dadurch Gelegenheit, am französischen Weihnachtsmarkt 8 Galettes für 8 Euro 10 zu erstehen. Waren aber auch lecker, muss man zugeben. Frau oder Herr Bürgermeister/in: Bitte erstatten Sie mir die Keksausgaben, die ich ja nur wegen des ausgebliebenen Musikgenusses erstand.

Auf der Partyeinladung war – das hatte ich wieder vergessen – der Dresscode feierlich bzw. weihnachtlich vorgegeben. Ich ergatterte in einem Hattinger Fachgeschäft für elegante Herren-Garderobe (Inh. Erwin Lindemann) eine rosafarbene Weihnachtsmütze und war dann wenigstens nicht der dresscodeloseste Besucher. Das Fest war eine (be)rauschende Ballnacht. Ich taumelte gegen zwei Uhr zu meinem Hotel, erstes Haus am Platze für 54 Euro, ohne Frühstück, ohne alles, und wachte mit leicht erweiterter Hutgröße wieder auf. Zwar wollte ich noch einmal bei Tageslicht durch Hattingen laufen, aber da ich mein Gepäck dabei hatte, der Kater schnurrte und es auch noch nieselte, begab ich mich nach Hause. Ihr Hasen, war schön, gerne wieder!

Am Wochenende habe ich dann sehr viel telefoniert. Meinen Eltern geht es nicht so gut, mein Vater war beim Telefonat sehr niedergeschlagen, das beschäftigt mich natürlich sehr. Er schimpft sehr aufs Altsein mit den einhergehenden Schmerzen und Beeinträchtigungen. Dann denke ich immer, wie viele Wehwehchen ich schon habe und welche Mühen sich jetzt schon abzeichnen.
Mit Matthias habe ich auch gequasselt, das war mal wieder schön, voneinander zu hören.

Sonntag traf ich mich dann mit ein paar Nachbarn beim Griechen mit „dem schönsten Rheinblick“. Leider ruht man sich im Oasis da ein bisschen drauf aus, denn obwohl es recht leer war, war man zwar freundlich, aber total unaufmerksam. Das Essen ist gut, die Weine sind so lala, dafür aber extrem teuer. Für Menschen, die vor allem den Blick haben wollen, ist es aber völlig okay. Wir haben uns dennoch amüsiert. Alle gucken jetzt auch mal verstärkt nach einer Bleibe in Deutz oder Poll, damit wir nicht ganz so weit auseinanderdriften.

Kommende Woche wird es noch einmal etwas dichter, insbesondere beruflich. Sitzungen, Weihnachtsfeier, Übergabe. Freitag werden Elke und Nora mich besuchen, ab da gilt nur noch: Urlaubsrestvorbereitungen. Ich weiß, dass ich diesmal wesentlich länger brauchen werde, störenden mentalen Ballast abzuwerfen, um mich ganz auf Land und Leute einlassen zu können, auf der anderen Seite freue ich mir aber schon ein Loch innen Bauch!

Ich denke und hoffe mal, wir sehen uns dann kommenden Montagabend in Lissabon. Am Sonntag wird es zudem wieder einen Prolog zur Reise geben. Ich freue mich schon sehr auf Eure Begleitung.

Liebe Grüße, habt eine tolle dritte Adventswoche, Euer

P.S.: Die Geschlechtsteile der drei Ritter (?) vor der Stadtmauer in Hattingen sind mit dem geeigneten Werkzeug wohl abzumontieren und ein beliebtes Souvenir. Es soll ein Depot mit Ersatz… äh… also…

Mein Thanksgiving

Ihr Lieben,

Thanksgiving, in den USA immer am 4. Donnerstag im November gefeiert, heißt ja nichts anderes als Danksagung. Im Moment tue ich mich schwer damit, Dank zu versprühen, ist doch in letzter Zeit der Wurm drin.

Auf der Suche nach einer neuen Wohnung stieß ich auf eine Perle, die nur drei Minuten Fußweg von meiner Firma entfernt ist. Einzig wirklich offensichtliche Makel bei der Besichtigung am Dienstag war die briefmarkengroße Küche sowie der Wunsch des Vermieters, die Kaution in bar auszuhändigen. Da schleichen sich mir Scamming-Gedanken ein: Vorzugeben, man hätte eine Wohnung und dann von Dutzenden von Interessenten Bargeld abzugreifen. Ds kommt übrigens recht häufig vor. Am Ende entschied ich mich, zuzusagen, aber u.a. mit der Forderung, die Küche modifizieren zu dürfen und einen langjährigen Mietvertrag auszustellen, da es eine Tochter mit Interesse an der Wohnung gäbe, die man aber nicht ausziehen lassen wolle. Danach habe ich dann nichts mehr gehört. Naja, wer weiß, wofür es gut ist… Von einem Eigenbedarf in den nächsten macht ja auch keinen Spaß.

Am Mittwoch dann wusch ich abends Wäsche und schmiss danach den Trockner an. Als ich die Wäsche dann abholen wollte, war sie noch pitschnass. Die Trommel dreht sich, aber es wird nicht mehr getrocknet. So ein Mist, das fehlte mir echt noch! Ich habe mich mal nicht dazu hinreißen lassen, am Schnäppchenfreitag ein neues Gerät zu erstehen. Ich werde den Rest der Zeit in Poll den Trockenraum benutzen und meine Socken zwischen die Negligés von Frau Katz und den Schießer-Feinripp von Herrn Schneider hängen müssen. Finde ich nicht so wirklich prickelnd.

Herumschlagen musste ich mich auch mit der falschen Rechnung einer Versandapotheke. Auf meine erboste Mail hin rief man mich an, man verstehe meinen Unmut und würde mir 10 Euro von den 20 zu viel abgebuchten auf mein Kundenkonto gutschreiben. Sachma! Ich schrieb das in drei Bewertungsportale, schwupps, bekam ich mein Geld zurück. Ich höre immer öfter, dass man seinem Geld massiv hinterherrennen muss. Was soll das? Ist das so eine Art Ermüdungsstrategie? Wahrscheinlich, bei mir hat es auch schon einmal funktioniert damit, ich verzichtete nach Stunden Nachbohrerei auf Erstattung von 100 Euro durch Ethiopian Airlines. Der zeitliche Aufwand stand in keinem Verhältnis mehr.

Freitagabend gab es dann Ablenkung. Meine Lieblingslyrikerin Ruth Forschbach führte durch einen Abend zum 50. Todesjahr meiner Lieblingslyrikerin Mascha Kaleko in der Volkshochschule Frechen. Doch doch, selbstverständlich man kann zwei Lieblingslyrikerinnen haben!! Begleitet wurde sie vom Gitarristen Johannes Krause. Das war ein sehr schöner, nachdenklicher und auch informativer Abend.

Das Wochenende hatte ich mir freigehalten, um weiter nach einer neuen Bleibe Ausschau zu halten. Die Einkäufe ließ ich mir bringen, ich musste das Haus nicht verlassen. Das ist bei so einem Driss-Wetter schon sehr schön. Leider waren die Eier zerbrochen, also diesen Montag kein Kuchen für die Abteilung. Der Inhalt hat sich übrigens über die darunter befindlichen Einkäufe ergossen, aber das waren gottseidank alles abwaschbare Artikel.

Am Abend ich wollte mir etwas gutes tun und bereitete mir ein verspätetes Thanksgiving-Essen zu. Ein Truthahn für mich alleine wäre etwas übertrieben gewesen, daher downgradete ich diesen zu einer Maispoularde. War sehr lecker!

Morgen lasse ich Gott mal einen guten Mann sein (schon witzig, dass die Altvorderen das so formuliert haben, denn im Umkehrschluss bedeutet das ja, dass… ach, ist ja auch wurscht) und mache mal gar nichts.

Habt alle einen tollen Restsamstag und einen gemütlichen Sonntag!

Ich auch zuweilen, kleine Tomate, zuweilen auch ich!

P.S.: Ich habe in der Black-Friday-Woche uuuuunglaublich viel Geld gespart. Ich habe nämlich nichts gekauft.

P.P.S.: Zum Beitragsbild… der alte weiße Mann hat etwas sehr unschönes zum Engel gesagt, da musste ich ihm den Kopf abbeißen. Der Engel hat darüber sehr dreckig gelacht, daher musste er später auch dran glauben.

Verfrühte Auswanderungsvorbereitungen

Ihr Lieben,

heute Morgen wollte man mich überfahren. Der Pickup eines Gartencenters von der Größe eines Elefanten (das Auto, nicht das Gartencenter) raste (!) ungebremst auf den Zebrastreifen zu und nietete mich fast um. Ich konnte mich nur durch einen beherzten Rückwärtssalto in Sicherheit bringen. Der Fahrer hing am Handy. Ich zeterte, er fing an zu diskutieren. Ich hoffe, der fährt nicht mal Mutter und Kind über den Haufen, die nicht so reaktionsschnell sind. Leider habe ich – ich war zu geschockt – mir die Nummer nicht gemerkt. Was für Armlöcher im Straßenverkehr unterwegs sind!

Ansonsten war die letzte Zeit außerordentlich ereignisreich. Ich fange mal mit dem einschneidensten Ereignis an: Mir wird wegen Eigenbedarfs meine Wohnung gekündigt. Das passt nun einmal so gar nicht in meine Lebensplanung, da ich ja ohnehin mit 63 ausziehen wollte. Zudem hatte ich eine neue Duschkabine gekauft, die ich gottseidank noch nicht montiert habe, aber die ich auch nicht mehr zurückgeben kann. Vielleicht richtet es eBay. Auch einen neuen Kühlschrank hatte ich mir gegönnt, ich hoffe, ich kann den mitnehmen und muss den nicht auch für ’n Appel und ’n Ei verscherbeln. Die Ungewissheit, wann ich wo wohne und was das kostet, führte dann auch zwangsweise zur Absage meiner Geburtstagsfeier zum 60. Was soll ich im Bürgerzentrum Poll feiern, wenn ich vielleicht schon in Brühl wohne? Und wenn ich bis April noch nichts gefunden habe, habe ich auch ganz andere Probleme als mein Alter. Gottseidank haben alle mit Verständnis reagiert. Ein paar Freunde hatten schon unstornierbare Flüge und/oder Hotels gebucht, mit denen gehe ich dann einen picheln. Alles eine große, grüne Scheibe. Ich warte noch auf eine Antwort der „Ahl Schull e.V.“ bzgl. meiner Stornierung, die Location hatte ich nämlich schon bezahlt.

Überlegen muss ich, ob ich jetzt schon alles ausmiste und nur noch mit kleinem Gepäck existiere. Was mir, solange ich noch arbeiten muss, eigentlich nicht passt. Ich wollte bis zur Rente auch meine Kunst und meine Möbel um mich rum haben. Vor ziemlich genau 2 Jahren habe ich schon einmal alles gepackt, als die Wohnung durch den Tornado Schäden gelitten hatte und renoviert werden musste. Ich hätte einiges verpackt gelassen, wenn ich die Entwicklung geahnt hätte.

Für letzten Samstag war dann unser Familienkaffeeklatsch terminiert, in Mönchengladbach. Ich brach auch rechtzeitig auf, nachdem ich DB-Seiten, VRS- und Öffi-App konsultiert hatte. Ja, ich käme trotz der eigentlich unnötigen Sperrung des Hauptbahnhofs (übrigens wieder ein Schildbürgerstreich sondergleichen!) ans Ziel, aber leider wurde ich veräppelt. Ab Ehrenfeld ging nichts mehr. Die Züge wurden angezeigt, aber fuhren nicht. Eine viel zu späte Durchsage verriet, wir hätten den Schienenersatzbus zu nehmen. Allein, den fanden wir nicht. Keine Ausschilderung, kein Servicepersonal, kein Nichts. Die Regelbusfahrer wussten auch von nichts. Ich machte kehrt, fluchend wie ein Kesselflicker. Die Bahn ist so ein heruntergekommener Verein geworden!

Angenehme Ereignisse gab es gottseidank auch: ein sehr lustiger Doppelkopfabend, an dem ich haushoch verloren habe, und ein Treffen mit Elke und zweiter Zusammenkunft mit Nora. Elke hat ein fantastisches Rezept für einen Nudel-/Hackauflauf mit Cheddar. Hier mal Bilder:

Es gibt auch seit dem letzten Schnipsel zwei neue Rezepte, Pasta mit Räucherlachs und Krabben und Champignons in Knoblauch-Crème, beides sehr lecker.

Kennt Ihr eigentlich die App „Toogoodtogo“? Da konnte ich letztens eine Tortenplatte von Printen Schmitz ergattern. Die gab es dann Montagmorgen zur Abteilungsbesprechung. Die Konditoreiwaren sind dreimal so teuer, wie die Backwaren der umliegenden Butter- und Mehlverwurster, aber dafür auch zehnmal so lecker! Da steckt echt viel Liebe drin. Und dass die Konditoreien Riese und Printen Schmitz sich an dem Programm beteiligen, finde ich mal eine Erwähnung wert!

Am Montagabend dann hatte ich ein Zoom-Meeting mit meinem Reisebetreuer von den Kapverden, Elber. Da sind wir kurz den Ablauf durchgegangen und haben offene Fragen geklärt. Da ich die Reise nicht stornieren kann, werde ich sie auch antreten; wenn auch meine Stimmung zur Zeit noch etwas getrübt ist. Ich hoffe, ich kann vor Ort abschalten.

Kommendes Wochenende wollte ich eigentlich zu einem Freund nach München, aber dem habe ich abgesagt, weil ich ihm nicht mit meiner schlechten Laune daherkommen will. Auch er hat Verständnis. Ich nehme mir das Wochenende mal die Zeit, Pläne zu erdenken.

So, das war jetzt leider ein etwas gegreinter Schnipsel, aber man muss ja auch mal seinen Unmut loswerden.

Liebe Grüße, Euer

P.S.: Habe ganz vergessen, Euch mein neues Haustier vorzustellen. Kurti, er lebt in meiner Fächerpalme und ist ein Myriopode der Gattung Amplinus, die in Mexiko beheimatet ist. Daher sprechen wir spanisch miteinander.

P.P.S.: Mein neuer Kühlschrank, den ich sehr schön finde:

Von Zähnen und Mäusen

Ihr Lieben,

wenn das so weitergeht, dann komme ich bald nicht mehr durch den TÜV. Mein gerade mal 2 Wochen altes Implantat ist an der Basis zerbröselt und ausgefallen; und dabei habe ich noch nicht einmal gebrannte Mandeln gegessen (alter Insider). Dann hatte ich einen Tag später mein Punkteheft vom Supermarkt voll und konnte so ein Santoku-Messer für nur einen Euro erstehen. Als ich dieses abends spülte, glitt es mir aus der Hand. Ich gebe Euch mal einen Tipp: Nicht reflexartig danach schnappen!! Es war eine Schweinerei sondergleichen und ich habe bis heute Probleme mit der Wunde am Finger. Aber es wird besser.

Ja, und diese beiden Ereignisse haben mir die Lust auf die Lüttichreise genommen, die ich Freitag antreten wollte. Dabei hatte ich mich sehr gefreut, meine „Gartenparty“-People wiederzusehen. Aber essen mit Zahnproblemen (das war unsere Hauptintention für die Reise) und mit dem puckernden Finger? Das Hotel konnte ich noch stornieren, aber die Bahntickets waren perdu.

So saß ich heute bei strömendem Regen in meiner Butze fest und entschied mich, die gewonnene Zeit sinnvoll zu nutzen. Zuerst bereitete ich einen Jahresvorrat an Gemüse-Paste zu und buk im Anschluss Körnerbrote. Beides nicht 100%ig nach den verlinkten Rezepten, aber im Grunde ist es immer sehr ähnlich. Danach räumte ich meinen Kühlschrank auf. Denn ich muss den inzwischen fast monatlich abtauen und habe das satt. In einem Anfall von Wahn kaufte ich mir daher in einer Nacht-und Nebelaktion eine No-Frost-Kombi, die wird am Donnerstag geliefert. Naja, mein alter Schrank hat immerhin ca. 14 oder 15 Jahre durchgehalten.

Da wir schon in der Küche sind: Ich habe letzte Woche auch das erste Mal in meinem Leben Grünkohl gemacht. Natürlich VÖLLIG falsch, wie ich mir von einem halben Dutzend Experten anhören musste. Aber ich fand es megalecker und es wurde von Tag zu Tag besser. Tja, Single-Haushalte haben mehr vom Essen 🙂

Dann habe ich noch ein Coq-au-vin für gestresste Menschen gezaubert. Nicht so lecker, wie die langsam vor sich hinköchelnde Variante, aber dennoch ein adäquater Ersatz, wenn’s schnell gehen soll.

Was ist sonst so passiert? Die Bürgerinitiative (aka liebe Nachbarn) traf sich in Deutz im Brauhaus und beschloss, die Petition gegen Raser vom Netz zu nehmen, da wir erreicht haben, was erreichbar war. Hat auch viel Zeit und Nerven gekostet. Vielleicht haben einige von Euch ja unseren „Abschiedsbrief“ erhalten. Ggf. ist er noch auf der Petitionsseite abrufbar. Wir haben zudem beschlossen, den absolut erfreulichen Kontakt untereinander nicht abreißen zu lassen.

Letztlich fiel mir dann noch auf, dass meine IKEA-Papierschirm-Lampe im Schlafzimmer schon bessere Zeiten gesehen hatte („Schau Dich doch an!“, empörte sie sich) und bestellte eine sog. Puzzle-Lampe. Puh! Ich brauchte heute mehrere Anläufe, um die zusammenzubasteln, das ist iwie nix für mich. Was ich für Flüche kenne, unglaublich! Aber jetzt hängt sie und ist definitiv besser sauber zu halten.

Das Implantat wird übrigens kommenden Dienstag erneuert. Die ganze Zahnchose (inklusive Ersatz der schadhaften Kronen) hat alles in allem über 6.500 Mäuse gekostet, was aber nur 60% von dem ursprünglichen Heil- und Kostenplan ausmachte, da meine Zusatzkasse diesen Plan abgelehnt hatte. Mein Anteil waren dank der Versicherungen „nur“ ca. 1.500 Euro. Blöd nur, dass ich just einen Tag nach Überweisung an meinen Zahnarzt eine Nachforderung für Heizkosten in Höhe von 650 Euro hatte. Große Freude! Aber ich habe bekanntlicherweise seit einem Jahr die neuen Thermostate im Einsatz, das wird nicht noch einmal passieren. Ich hatte nebenbei bemerkt nur geringfügig mehr verbraucht, der Preissprung ist durch die Energiepreisentwicklung bedingt.

So, ich gehe jetzt Museen überfallen, mir geht das Geld sonst aus.

Habt alle einen schönen Restabend und einen tollen Sonntag! Euer

Nee, ich weiß nix über den Louvre-Raub…

Schnipsel: Neue Bekanntschaften

Ihr Lieben,

es ist dringend geboten, mal wieder zu schnipseln. Seit meiner Balkanreise ist doch so einiges passiert. Einiges konntet Ihr schon nachlesen, wie die Fahrt nach Brügge und ein paar neue Rezepte, die ich eingestellt habe.

Am Montag nach meiner Rückkehr aus Brügge hat mich mein wirklich sehr guter Freund Matthias besucht und blieb für zwei Nächte hier. Wir sehen uns vielleicht zweimal im Jahr, schreiben zudem drei- bis viermal (ja, richtig mit Schneckenpost, was ich total klasse finde!) und dennoch gibt es kein Fremdeln. Wir haben uns wunderbar ausgetauscht. Matthias hat mir auch noch selbstgemachte Kirschmarmelade sowie eine typische Wurst aus dem Werra-Meißner-Kreis mitgebracht. Beides sehr lecker.

Apropos lecker. Mein kleiner Bruder hat mich gestern besucht (ja, es wird ein wenig unchronologisch berichtet), um seine neue Freundin vorzustellen, und beide haben am Vormittag noch gebrannte Mandeln gemacht, von denen ich ein großes Glas abbekam. Und wir hatten einen wirklich schönen Nachmittag bei einem von mir improvisiert gebackenen Kürbis-Apfel-Kuchen, von dem ich nicht weiß, ob ich ihn selbst gut fand. Er war zwar saftig, aber doch in der Textur etwas grob. Wichtig aber: Ich mag seine neue Bekanntschaft sehr gut leiden! Hagens, nicht die des Kürbiskuchens. Leider habe ich versäumt, ein Foto zu machen. Vom Kürbiskuchen, nicht von Hagen.

Apropos neue Bekanntschaft: Ich verriet beim Rezept zum KI-erzeugten Ragout, dass ich Nora, die neue Hündin von Elke, kennengelernt habe. Ich war etwas besorgt, ob wir uns gut verstünden. Aber die Sorge war unbegründet. Nora hat sich tadellos benommen und wir haben uns super verstanden. Immer, wenn Elke Rauchzeichen auf dem Balkon zu ihrem Volk schickte, haben Nora und ich versucht… äh… also ich habe versucht, Selfies mit Nora aufzunehmen. Das misslang, denn Nora war viel mehr daran interessiert, mir durchs Gesicht zu schlecken, als einen guten Eindruck zu hinterlassen. Ihr Lieben, ich werde Amy nie vergessen, aber Nora wird auch nicht ihre Nachfolgerin für mich sein, sondern eine neue Bekanntschaft. Und die lässt sich sehr gut an.

Schon länger her ist ein Besuch meinereiner in der Kirche Alt St. Ulrich, wo meine Freundin Ruth mit der singenden Cellistin Daniela Bosenius und der Pianistin Julia Diedrich einen wunderbaren Abend zu den runden Geburtstagen von Kurt Weill (125 Jahre) und Hildegard Knef (100 Jahre) moderierte. Das war wirklich ein toller Abend, zumal der Bogen zwischen beiden Geburtstagskindern mit genial ausgesuchten Texten verknüpft wurde. Markus, falls Du mitliest: Danke für den Sekt in der Pause, das war sehr lieb!

Achja, nach Braunschweig musste ich auch mal wieder. Da war eine wichtige Arbeitsschutzausschusssitzung angesetzt, die wir nicht virtuell abhalten wollten. Ich nutze mal die Gelegenheit, für Braunschweig zu werben, die Stadt hat sehr schöne Ecken! Aber die Bahnreisen waren wieder mal… naja, vielleicht räumt die neue Chefin Evelyn Palla mal auf, sollte sie noch genug Geld nach der Zahlung der Abfindung für Lutz haben. Seufz.

Mit meinen lieben Nachbarn Daniel und Martin war ich auch wieder mal aus. Das war auch ein sehr schöner Abend im Poller Wirtshaus. Die beiden reisen ja auch viel und kamen gerade aus Asien zurück, ich vom Balkan… na, ich habe es schon oft erwähnt, Reisenden geht der Gesprächsstoff ja nie aus.

Eigentlich waren auch Doppelkopfrunden, weiter Nachbarschaftstreffen, Stammtischabende geplant, aber einiges ist krankheitsbedingt ausgefallen. Was aber angesichts meines Terminkalenders jetzt auch kein Beinbruch ist. Ich selbst war letzte Woche zwei Tage außer Gefecht, ich vermutete eine Lebensmittelvergiftung, da ich am Vortag ein abgelaufenes Steak gebraten hatte. Wahrscheinlicher ist aber, dass ich mir einen Infekt abgeholt hatte, der zu der Zeit auch in der Firma rumging.

So, jetzt habt Ihr Euch wieder haufenweise uninteressantes Zeug anlesen müssen, aber da müsst Ihr halt durch. Es sind jetzt noch eine Minireise nach Lüttich geplant, das wäre in zwei Wochen, und der Besuch eines Bekannten in München in vier Wochen. Ich hoffe, wir leshörsehen vorher voneinander. Liebe Grüße, Euer

Ach ja, Feigenchutney habe ich auch noch gemacht.

Kann ich plötzlich zeichnen und malen?

Ihr Lieben,

nein, kann ich natürlich nicht. Aber die KI beschäftigt mich in meiner Freizeit sehr und ich experimentiere viel damit herum. Die Frage, die sich aber stellt: Wem gehören die Ergebnisse, die mittels KI geschaffen werden? Und welchen Stellenwert sollten sie einnehmen? Ich glaube, dass es eine eigene Kunstform sein wird. Nach dem Motto: das kann ja dann jeder. Aber hat man das nicht auch über Mark Rothko gesagt? Oder über John Cage?

Ich habe nette Ergebnisse mit Leonardo AI erzielt, dieses Tool malt einem Barockschinken auf Befehl, Ihr konntet sie teilweise hier schon sehen. Ein paar wenige sind dazugekommen.

Inzwischen beschäftige ich mich damit, mit dem Stift auf Tablet und Handy zu zeichnen. Ich kann gar nicht richtig zeichnen! Aber die KI wandelt das Gekritzel in Bilder um, dann kann ich das Gekritzel anpassen und so Schritt für Schritt wundersame Bilder generieren. Reich würde ich damit aber wahrscheinlich nicht. Plane ich allerdings auch nicht. Hier ein paar Ergüsse:

Ich meine übrigens, man sieht deutlich, womit ich begonnen habe. Wobei der Charme des Simplen ja durchaus auch etwas hat. Daraus folgt: Ein bisschen Übung ist schon vonnöten. Vorhin habe ich mir eine Zeichnungs-App gekauft, die hat keine KI Funktionen, aber mit der plane ich, Entwürfe weiterzuentwickeln.

Ich halte an dieser Stelle fest, ich bin kein Künstler und mir tun die wirklich begabten Musiker, Schriftsteller und Maler leid. Mit voranschreitender Technik wird es ihnen gehen wie Gustav Hartmann. Sie werden zu Folklore. Ich glaube aber auch, dass Lyrik wie von Mascha Kaleko oder Ernst Jamdl (heute ist sein 100. Geburtstag), Malerei wie von Caravaggio oder Neo Rauch, Musik wie von Bach oder Penderecki niemals von KI imitiert werden können.

Und da ich schon dabei bin, zu schreiben, noch kurz die Geschehnisse der letzten Tage. Es gab Sonntag ein Familientreffen in Grevenbroich, mit lecker Konditorkuchen, aber leider kein Selfie davon. Außerdem habe ich mich Dienstag und Mittwoch mit Nachbarn zum Feierabendsnack getroffen, hier auch keine Fotos verfügbar. Auf der Arbeit ist es gespenstisch ruhig und ab heute habe ich auch noch Urlaub! Daher lesen wir uns ab Montag wieder, wenn ich aus Barcelona schreibe. Wieder einmal.

Liebe Grüße, ich wünsche alles Gute, Euer

Hier noch ein paar andere AI-Erzeugnisse meiner einer:

Gerry und die KI

Ihr Lieben,

KI ist ja derzeit ein großes Thema, letztlich musste ich sogar zusammenfassen, wie ich KI in meiner Abteilung nutze bzw. nutzen würde. Es ist nicht so, dass ich KI verteufele, aber sie hält in vielen Dingen nicht meinen Erwartungen stand. Texte erkennt man in der Regel sofort als KI-generiert. Wobei es bei weniger wortgewandten Menschen ja durchaus eine Unterstützung sein kann. Niemals aber sollte man sich komplett darauf verlassen, wie unlängst ein Anwalt am Arbeitsgericht Köln erfahren musste, der wegen seines KI-Schriftverkehrs mit dem Gericht ermahnt wurde. Die KI hatte falsche Entscheidungen erfunden und der Anwalt scheiterte kläglich. Oh, ein Wortspiel.

Bei der Bildgenerierung dagegen hatte ich die letzten Abende und Wochenenden viel Spaß. Hier eine Auswahl meiner Ergüsse:

Wie steht Ihr zu KI? Lasst es mich doch bitte mithilfe oder ohne Hilfe von KI wissen. 🙂

Vivaldi meets Butterkekse

Ihr Lieben,

wenn ich einmal in Rente bin, dann schreibe ich ein seeehr dickes Buch über mein Arbeitsleben. Leider muss ich mich bis dahin relativ geschlossen halten. Aber satirische Sendungen wie Stromberg oder Büro, Büro treffen nicht im Entferntesten auf meine Realität. Wollt Ihr exklusiv vorab etwas hören, dann sprecht mich einfach auf den Tag des Sommerfestes an. Womit wir schon mittendrin sind im heutigen „Schnipsel“. Denn wir hatten Sommerfest. Und Betriebsversammlung. Und ein Seminar. Und eine Möbellieferung. Und einen Caterer, einen Getränkelieferanten und Fremdpersonal. Alles an einem Tag. Am späten Nachmittag raffte ich mich auf und ging relativ lustlos mal schauen. Naja, ich verrate mal was positives über die Firma: Es gibt auch sehr nette Kolleg:innen, daher war’s dann am Ende des Tages doch sehr nett. Fotos gibt es allerdings keine.

Am Freitag fuhr ich mal wieder nach Neuss; auf der Hinfahrt lief zwar nix wie geplant, aber ich konnte mit ungeplanten (i.e. verspäteten anderen Zügen) über Umwege so fahren, dass ich sogar 10 Minuten zu früh in Neuss war. Amy leidet sehr unter der Hitze. Yep, auch wenn es nicht mehr ganz so heiß ist, hechelt die Arme um ihr Leben. Wir bestellten uns etwas beim Griechen, manchmal habe ich einen unsäglichen Hype auf etwas (in dem Fall halt Gyros), der wird dann auch durch Essen befriedigt, das jetzt nicht soooo der Knaller war. Aber es war wie immer schön, außer dass ich schon um halb 10 zurückfahren musste, weil ich sonst mit einem ätzenden Schienenersatzverkehr hätte fahren müssen. Um mal Rosenstolz zu zitieren: Ich sag Dir NEIN! Amy war nicht zu einem Selfie zu überreden, aber ein Foto durfte ich machen:

Am Samstag war Kultur angesagt. Schon vor einiger Zeit entdeckte ich ein Plakat, das ein Treffen von Vivaldi und Piazzolla in der Kirche St. Gereon versprach: Die 8 Jahreszeiten. Petra, ihr Mann Matthias und ich erstanden Karten. Das war dann auch okay. Erstens ist die Kirche sehr schön, dann mag ich auch Vivaldi gerne und Piazzolla noch viel lieber hören. Leider kamen Ensemble und Kirchenakustik nicht wirklich zusammen, so dass das perlig-aufregende Vivaldis und das hingebungsvoll-dramatische Piazzollas nicht zur Geltung kamen. Zudem haben mir einige Arrangements nicht besonders gefallen. Gegen Ende machte die Combo dann mit der Milonga del Ángel, Adiós Nonino und dem Libertango noch Punkte. Vor und nach dem Konzert waren wir im Brauhaus um die Ecke, dem „Hähnche“. Super Service, gutes Essen! Mit einem Tisch auf der kleinen Außen-Terrasse wirklich ein guter Laden!

Sonntag durfte ich dann faulenzen, bzw. nur Dinge tun, die mir Freude bereiten. So trödelte ich viel rum, buchte für anstehende Reisen noch Tickets, musizierte ein bisschen und buk Kekse. Die Mürbeteigtörtchen letztens waren so gut angekommen, dass ich aus dem gleichen Teig Plätzchen machte. Drei Sorten: mit gesalzenen Cashews, Schokolinsen und mit Rumrosinen. Die Wohnung duftet!

Ansonsten habe ich mich die Woche viel mit Papierkram beschäftigt. Meine Zahnzusatzversicherung erkannte große Teile der ersten Teilrechnung nicht an, die KVB schuldete mir Taxigeld, Rewe hat an der Kasse meine Boni nicht berechnet (übrigens das einzige „Problem“, das binnen zwei Stunden nach nur zwei Mails (!!!) gelöst war – bin schwer beeindruckt vom Kundendienst!), mein Telefontarif musste umgestellt werden, Pakete wurden falsch zugestellt und und und. War das eigentlich immer schon so viel? Ach ja, und einen Roulette-Gutschein von Eurowings habe ich noch eingelöst. Es geht schon wieder nach Barcelona. Naja, Rolf freut sich vielleicht :-). Ab 4. August bin ich 4 Nächte dort.

Ich wünsche allen noch einen entspannten und krümelmonsterkeksigen Abend! Euer

P..S.: Die Salzcashewkekse lassen sich hervorragend über Vanilleeis zerbröseln und das schmeckt traumhaft!

Ein Wochenende zwischen Quesadilla und Erdbeertartelette

Ihr Lieben,

kaum aus Berlin zurück (auf der Rückreise ging natürlich auch nicht alles glatt, aber die Probleme hielten sich in Grenzen) ging es auch schon weiter mit Reisen. Naja, die erste führte mich Freitag zum Rheinauhafen, das ist jetzt nicht sooo weit. Dort traf ich mich mit Monika, Jasmina, Rolf und Otto beim Mexikaner. Leider mussten wir bei schwülem Wetter im unklimatisierten Inneren sitzen, da die Terrasse nicht reservierbar ist, und diese natürlich bei dem Wetter überrannt war und schon ein halbes Dutzend Gruppen auf der Warteliste standen. Und nein, man konnte nicht drinnen sitzen bleiben und trotzdem auf die Warteliste. Okay.

Mexikanisch ist nicht die schlechteste aller Küchen, aber man hatte sich hier auf Nachos, Tortillas und Quesadillas spezialisiert, alles mit reichlich Koriander und schwarzer Bohnenpaste. Wurscht, dann eben einen Salat mit Rinderstreifen genommen. War dann ganz in Ordnung. Immerhin gab es einen hochwertigen Grauburgunder. Nach dem Essen sind wir dann aber in den benachbarten Biergarten umgezogen, der allerdings nur Getränke (und kein Essen) im Self-Service anbietet. Insgesamt war das ein sehr netter Abend, auf dem Spaziergang heim konnte ich von der Südbrücke aus ein paar schöne Stadtpanoramen knipsen.

Samstag dann musste ich einigermaßen früh raus, ich war mit Ike, Erika und Udo in Ahrweiler zum Mittagessen im Hof eines bekannten Weinguts verabredet. Und da die Strecken von Bonn und Remagen nach Ahrweiler immer noch nicht wieder hergestellt wurden, musste ich großzügig planen. Was stimmt eigentlich nicht mit den Verantwortlichen? Wie kann man Jahre nach der Flut die Eifel noch nicht wieder vernünftig an den ÖPNV angebunden haben? Als wären die Menschen, die dort leben, nicht schon genug gestraft. Das müsste eigentlich erste Priorität haben!

Hin habe ich es einigermaßen gut geschafft, nur eine Viertelstunde Verspätung. Zu meiner Überraschung saß Ike schon am Marktplatz, wo wir uns ein Bierchen gönnten, bevor wir ins Restaurant aufbrachen, wo Erika und Udo uns auf dem Weg einholten. Es war ein sehr schöner, sehr langer und genussreicher Nachmittag, fast bis wir den Tisch ohnehin hätten räumen müssen. Die Bad-Münstereifler blieben über Nacht, ich fuhr nach Köln zurück.

Was für ein Akt das wieder war. Der Schienenersatzverkehr fuhr nicht da ab, wo es mir angezeigt wurde, daher lief ich 15 Minuten zum Bahnhof, wo gerade einer wegfuhr. Mir zuckte schon wieder der Kamm. Ich stellte mich als Anhalter auf die Straße, ohne mir etwas zu versprechen. Aber, oh Wunder, nach zwei Minuten hielt schon ein junger Mann, der mich sogar bis zum Bahnhof nach Remagen brachte, obwohl es für ihn ein kleiner Umweg war. Danke noch einmal, Finn! Das fand ich super von Dir! Ich erwischte sogar den ursprünglich geplanten Zug, nur dass der dann nicht losfuhr. Man warte auf einen anzukoppelnden anderen Zugteil. Naja, mit 45 Minuten Verspätung war ich dann in Deutz.

Den Sonntag verbrachte ich dann mit Papierkram, Aufräumen, Waschen und Backen. Ich hatte Donnerstag nach dem Büro Erdbeeren gekauft, die ich in einer Bowle verwursten wollte, hatte aber keinen Sekt mehr im Haus. Ich! Keinen Sekt! Na, die Bowle gibt es heute Abend und am Nachmittag buk ich kleine Tartelettes, die ich dann mit Erdbeer-Crème füllte. Die gibt es dann auch morgen im Büro.

Also, so könnte gerne jedes Wochenende verlaufen (abgesehen vom Nahverkehr), schön entspannt, liebe Menschen treffen, genießen.

Liebe Grüße, Euer

Happy Pride allen Teilnehmenden!