Tirana – die Stadtentdeckung

Ihr Lieben,

sonntags hat das Restaurant geschlossen, daher gab es das Frühstück in einem kleinen Aufenthaltsraum am Ende des Ganges meiner Etage. Es ist sehr frugal. Hartestgekochte Eier (die mit dem grünen Dotter!), Marmelade und Toast. Naja, ich sollte ja auch nicht mit zu schwerem Magen auf Stadterkundungstour gehen.

Blick aus dem Frühstücksraum

Das Bett war gewöhnungsbedürftig; noch nie ist ein Mensch dem Erdkern näher gewesen, so durchgelegen und dünn war die Matratze. Aber anderes wiederum ist im B&B ja ganz stimmig und charmant. Eben mal etwas anderes als Dresdner Luxustempel, die dann auch ihre Schwächen offenbaren.

Ich suchte schon zuhause auf den gängigen Tour-Portalen nach einer Stadtführung und wurde bei der mir bis dato unbekannten Seite „Guruwalk“ fündig. Koli würde mir 3 Stunden lang seine Stadt zeigen und erklären. Das Besondere an der ganzen Sache gegenüber z.B. „getyourguide“ ist, dass man nur zahlen soll, was man möchte. Jetzt bin ich ja nicht als kniepig bekannt, aber die ganze Kommunikation über WhatsApp entwickelte sich dahingehend, dass ich offensichtlich der einzige Tourist in seiner Gruppe bin. Ja, was gibt man dem Mann denn da, um Himmelswillen?

Apropos Preise: Ich erwähnte ja schon im Prolog, dass Albanien wohl nicht mehr das Pfennigland für den knausrigen Touristen zu sein scheint. Zumindest in Tirana fühle ich mich in der Annahme bestätigt. Ein Burger kostet hier im Schnellimbiss eben auch mal umgerechnet 6,50 Euro. Die Pizza gestern schlug mit 7,50 Euro zu Buche, das Bier mit 3,70 Euro. Der Rotwein, den ich als Absacker nahm, war hingegen spottbillig und lecker: 2,50 Euro. Kein Vergleich zu der 16-Euro-Flasche aus den Albaner Bergen. Der Tropfen konnte allerdings auch was!

Zurück zu Koli: Er schrieb mir dankenswerterweise noch, dass ich an die Zeitumstellung denken solle, nicht, dass wir uns verpassten. Um 9 Uhr 30 Winterzeit (zu Deutschland gibt es keine Zeitverschiebung) trafen wir uns am Reiterdenkmal auf dem Skanderbeg-Platz. Und tatsächlich war ich sein einziger Kunde.

Es war eine total spannende Stadtführung. Klar, so alleine kann man ja die allerdümmsten Fragen stellen und muss nicht genervt sein von den saudummen Fragen anderer.

Man kann diese Führung schlecht zusammenfassen, es war ein wilder Ritt durch Jahrhunderte der Geschichte Albaniens und Tiranas. Es fing an mit Skanderbeg, dem albanischen Nationalhelden, der Mitte des 15. Jahrhunderts Albanien von den Ottomanen befreite. Die Besatzungen Tiranas durch Fremde sind Legion. Monarchie, Protektorat, besetztes Gebiet, Republik, Diktatur… es war wirklich alles dabei. Ich versuche besser nicht, das zusammenzufassen, denn ich würde viel durcheinander bringen. Aber es ist eine unglaublich spannende Geschichte, die es lohnt, noch einmal nachzulesen. Zumal es auch eine Königin Geraldine gab, die sehr verehrt wurde und bis heute noch wird.

Knapp 10.000 Schritte später hatte ich nicht nur viel über die albanische Geschichte erfahren, sondern auch die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Tiranas erlaufen. Bazar, Uhrturm, Moscheen, Regierungsgebäude, Bunker, Monumente, die Überreste des alten Kastells, Enver Hoxhas Mausoleum und vieles vieles mehr. Und all das bei hochsommerlichen Temperaturen. Es war eine tolle Tour, daher ließ ich mich am Ende auch nicht lumpen. Einen so persönlichen und informativen Stadtrundgang hatte ich noch nie. Koli war z.B. leibhaftig beim Sturz der Statue Enver Hoxhas 1991 dabei. Sein Großvater wurde als Widerständler im Krieg von den deutschen Besatzern hingerichtet. Solltet ihr je nach Tirana kommen, bucht auf jeden Fall ihn für eine Stadtführung!

Nach der Tour erklomm ich noch das Mausoleum, das den Leichnam von Enver Hoxha allerdings nie gesehen hat, er wurde andernorts begraben. Es ist die Touristenattraktion schlechthin. Dann wurde es Zeit für ein Bier, dass ich im Millennium Garden zu mir nahm, wo die Kellner „posher“ waren als das Publikum und das Bier entsprechend teuer – aber super erfrischend.

Apropos posh: die jungen albanischen Männer der Hauptstadt sehen fast alle aus wie der in Deutschland erfolgreiche albanische Rapper Dardan (der mit dem markanten Pony) und das Tragen von Jogginganzügen ist das ultimative modische Statement. Tirana scheint mir eine sehr junge Stadt, auch die jungen Frauen achten sehr auf ihren Style. Nein, nicht mit Jogginganzügen, die brezeln sich eher klassisch „en vogue“ auf. Das resultiert in manchmal skurrilen Bildern, wenn eine junge Frau (die gemäß Evita „dressed up to the nines“ ist) Arm in Arm mit einem Typen den Boulevard entlang flaniert, der mit einem möglicherweise sehr teuren, aber immer noch… je nun, Jogginganzug bekleidet ist. Ich finde das, im Gegensatz zu Karl Lagerfeld, allerdings wunderbar! Rauchen scheint übrigens auch eine Art Statement zu sein, es gibt hier fast niemanden, der nicht qualmt.

Nach dem wohlverdienten Bierchen enterte ich die Überreste des alten Kastells. Was soll ich sagen? Draußen die Überreste der Mauer, drinnen nix Kastell. Einfach nur eine schicke Fressgasse. Ein Restaurant nach dem anderen, von Zeit zu Zeit aufgelockert durch hochpreisige Souvenirshops. Gegenüber dann der Konsumtempel Toptani, mit vielen Edelboutiquen, Juwelieren und Läden mit Luxusartikeln. Bis zur dritten Etage habe ich es geschafft, die anderen vier habe ich mir erspart, um im Basement im Supermarkt nach Keksen und Wein zu schauen. Ganz offensichtlich auch Luxusartikel. Aber YOLO, wie es vor Urzeiten bei der Jugend hieß, man lebt nur einmal und ich schlug zu. Immerhin sind die Tragetaschen hier noch umsonst.

Ich brauchte eine Pause und legte mich für eine Dreiviertelstunde im Hotel aufs Bett. Als ich es wieder verließ, um über den Basar zu schlendern, begegnete ich Katie, der Managerin. Sie würde meine Rechnung fertig machen und ins Restaurant legen. Das hat mich etwas überrascht, da ich ja eine Pauschalreise gebucht hatte. Sie schien genauso überrascht, sie ging davon aus, dass ich selbst gebucht hätte. Ich bin gespannt, ob und wie sich das klärt.

Der Basar war dann zur Hälfte schon abgebaut, ich werde wohl an einem anderen Tag noch einmal dorthin gehen. Ich lief etwas ziellos durch die Stadt, in der es schon mächtig dämmerte. Ich lief an einer orthodoxen Kirche vorbei, am Casino von Tirana, am Jugendpark sowie der zweiten internationalen Automobilmesse, bis ich am Mutter-Teresa-Platz auskam. Auf dem Weg sah ich viele Gebäude, die mir Koli schon erklärt hatte, aber da ich ein alter Mann bin, habe ich von der Hälfte vergessen, wofür Sie sind oder was sie darstellen.

Inzwischen war ich ziemlich hungrig, und ließ mich in einem der Restaurants nieder, die Koli mir auf unserem Stadtrundgang empfohlen hatte. Praktischerweise ziemlich nah am Hotel. Ich aß Köfte, Sucuk, Fritten und Simit mit traditioneller Joghurtsoße. Natürlich alles albanisch benannt, siehe Kassenzettel. Hier kam ich wieder extrem preiswert davon. Im Hintergrund spielte eine Band Livemusik. Das war so lange nett, bis die Nachbarkneipen auch ihre Livemusiker auftreten ließen, man saß unter einer kakophonischen Kuppel.

Resümee des heutigen Tages: Was für eine faszinierende Stadt. Dieses Durcheinander von alt und neu, diese Quirligkeit, die Historie, das öffentliche Leben. Abends z.B. scheint ganz Tirana auf den Beinen, eine Art Passeggiata auf albanisch. Und alles in mediterranem Tempo. Ich mag es. Obwohl es auch eine sehr laute Stadt ist.

Und was ich heute alles erlebt und erfahren und nicht erzählt habe. Vom mysteriösen Tod eines Premierministers, von der Spitzbübigkeit des Stadtgründers, von bettelnden Kindern, von protzigen Luxusschlitten, von religiösen Skurrilitäten (der Schweineschlachter an der Moschee) oder die misstrauisch beäugte Präsenz Erdoğans.

Morgen darf ich im Restaurant frühstücken, sofern mich Katie nicht rausschmeißt. Ich überlege, in die Berge zu fahren. Da gibt es die schon erwähnte Seilbahn. Wenn Ihr abends nichts von mir hört, habe ich in dem Ding vor Angst meinen letzten Atemzug getan. Teilt Ihr Euch das Taxi mit mir? Ich zahle.

Liebe Grüße aus Tirana,
Euer Gerry

Nicht alles mein Werk…

Tirana – Die Anreise und erste Eindrücke

Ihr Lieben,

wie gerne würde ich mal wieder schreiben können, dass die Anreise völlig problemlos und wie geplant vonstatten ging. Ich weiß wirklich nicht mehr, wann ich das letzte Mal pünktlich mit allen geplanten Verbindungen gereist bin. Als gebranntes Kind guckt man natürlich morgens schon nach, ob die Züge fahren, ob die Buslinie stillgelegt wurde oder ob das Herbstlaub gar ganz Deutschland in eine Personenverkehrsschockstarre versetzt hat. Heute fuhr meine Flughafen-S-Bahn nicht, auf die Straßenbahn musste ich knapp eine halbe Stunde warten und auf den Bus von Porz zum Flughafen dann auch noch einmal 20 Minuten. Insgesamt war ich weitaus länger zum Flughafen unterwegs, als von Köln nach Tirana.

Vor der Abreise habe ich heute morgen noch eine albanische eSim-Nummer installiert, das war Premiere für mich und ich war mir nicht sicher, ob es klappen würde. Ich nehme vorweg, ich bin jetzt glücklich mit einem Datenpaket für Albanien ausgestattet, 3 Gigabyte für 10 Euro.

Ja, und dann musste noch eine Offline-Straßenkarte für den Großraum Tirana heruntergeladen, der Koffer gepackt, Reiseunterlagen ausgedruckt und der Kühlschrank ausgeräumt werden. Stress, Stress, Stress, ich sachet Euch 🙂

Am Flughafen hat dann alles prima geklappt. Ich musste mich nur ein wenig sportlich betätigen, denn der Bus aus Porz hielt am äußersten Ende von Terminal 2, ich musste aber am genau entgegengesetzten Ende von Terminal 1 mein Gepäck aufgeben, um dann wieder an das Ende von Terminal 2 zu pesen, um zu boarden. Das war so anstrengend, ich musste auf halber Strecke rasten 🙂

Der Flug dauerte etwas über 2 Stunden, die Maschine rappelsvoll, und war wie üblich mit einer Menge kreischender Kids besetzt. Eine Stewardess rangelte mit einem Passagier, der partout nicht einsehen wollte, dass sein Schrankkoffer nicht mehr ins Gepäckfach passte. Warum müssen eigentlich so viele Menschen ihren gesamten Hausrat mit auf Reisen nehmen und das auch noch als Handgepäck?

Über den Wolken…

Für Tirana hat mir mein Guesthouse einen Fahrer geschickt, Klodi, der auch pünktlich vor Ort war und mich – nachdem ich noch ein paar Lek aus dem Geldautomaten gezogen hatte – mit wildem Fahrstil in die Stadt brachte. Man geht übrigens nicht zum Bezahlschalter, um dann den Wagen zu holen, sondern man fährt mit dem Wagen zum Bezahlschalter, lässt den Wagen mit laufendem Motor stehen, bezahlt, und kehrt zurück , was ein unglaubliches Chaos erzeugt. So ähnlich wie vor Kindergärten und Schulen hierzulande.

Mein Fahrer war sehr redselig, einer seiner Themenschwerpunkte war der deutsche Fußball, wozu ich ja nun gerade mal überhaupt nichts beitragen kann. Zudem wollte er wissen, wie groß alles ist, wie teuer alles ist, wie das Wetter ist, wie es in Deutschland überhaupt so ist. Und ob es nachts auch dunkel wird.

Nach 20 Minuten Fahrzeit war ich dann an meiner Unterkunft, die sehr klein, aber außerordentlich gut gelegen ist. Und es gibt einen Minikühlschrank! Einziges großes Manko ist, dass die Essensgerüche aus der Küche des zum Hotel gehörenden Restaurants bis zum Zimmer wabern. Nun ja, eine Bedürfnisanstalt wäre schlimmer.

Bevor ich essen ging, wollte ich unbedingt einen ersten Eindruck von Tirana erhaschen. Ich joggte daher zum nahegelegenen Skanderbeg-Platz. Der ist riesig, und es ist auch ziemlich viel los. Schrieb ich neulich, dass Dresden laut sei? Da legt Tirana noch mal eine Schippe drauf! An einer Ecke fand eine Techno-Party statt, die die halbe Stadt beschallte. Ich warf einen ersten Blick auf den berühmten Uhrenturm, auf Kirchtürme und Minarette. Die Straßenrestaurants und-cafés sind trotz der späten Uhrzeit immer noch sehr gut besucht.

Mein erster Eindruck bis jetzt: ich lag völlig falsch, was meine Erwartungen angeht! Es fing beim Flughafen an, ich erwartete eine Luftaufsichtsbaracke und fand einen relativ modernen Flughafen vor, sogar mit automatischer Passkontrolle. Die Stadt ist auch ganz anders, als ich mir ausgemalt hatte. Aus einem mir völlig unerfindlichen Grund rechnete ich mit Plattenbauten und Schuttbergen. So ein Quatsch! Natürlich gibt es Ecken, die nicht ganz so picobello sind, aber es überwiegen moderne Hochhäuser, zwischen denen sich geschichtsträchtige Bauten verstecken.

Ich erstand eine sündhaft teure Flasche albanischen Tempranillo fürs Hotelzimmer, setzte mich auf die Hotelterrasse und orderte Bier und Pizza. Der Kellner kam und teilte mir mit, meine Pizza sei sehr durchgebacken, ob ich sie wohl dennoch nähme… Naja, der Rand war ein bisschen dunkel, aber man konnte sie essen. Und das Flair stimmt. Bei 18 Grad draußen zwischen Bäumen, Schirmen und Lampions, das ist schon nett. Morgen möchte ich dann aber mal nach traditioneller Küche schauen.

Aber erst bin ich mit Koli verabredet, der mir drei Stunden seine Stadt zeigen wird. Bin gespannt. Ich glaube aber, es gefällt mir hier.

Geht Ihr morgen mit auf Stadtführung? Würde mich freuen!

Liebe Grüße aus Tirana,
Euer Gerry

Tirana – der Prolog

Ihr Lieben,

was, um Himmels Willen, veranlasst mich, nach Tirana, der Hauptstadt Albaniens, zu reisen? Nun, wie es dazu kam, habe ich unvollständig in einem meiner Schnipsel erläutert.

Zudem aber ist es ein Land, das in den letzten Jahren auf den einschlägigen Reiseportalen als Besuchertipp gepriesen wird. Unentdeckt, preiswert, spannend! Ich kann vorweg nehmen, dass nicht nur Touristen Albanien entdeckt haben, sondern Albanien auch die Touristen. Man merkt das besonders an den in den letzten Jahren monströs gestiegenen Preisen für z.B. die Seilbahn auf den tiranischen Hausberg, dem Dajti. Vor Corona konnte man mit diesem Wunderwerk der Technik für umgerechnet 6 Euro hin und zurück reisen, ich werde wohl 14 Euro blechen müssen. Euro? Jaja, ich spreche natürlich vom Wechselkurs des albanischen Lek, so heißt die Währung dort. Erfreulicherweise kann man es recht einfach im Kopf umrechnen. 100 Lek sind etwas weniger als 1 Euro.

Albanien. Ich glaube zu wissen, dass der Name seinen Ursprung in den von den Römern genannten „weißen Bergen“ liegt, deren Wein man unter vielen Imperatoren sehr schätzte. Der offizielle Name des Landes ist Republika e Shqipërisë. Ja, Karl Mays „Land der Skipetaren“. Ich muss gestehen, dass ich dieses Buch gelesen habe (wir hatten die Gesamtausgabe), mich aber an gar nichts erinnere. In der Schule haben wir gelernt, dass es ein autokratisch-diktatorischer Staat unter Envar Hoxha ist – jetzt natürlich war. Und sonst? Kenntnismäßig bei mir wenig. Zeit also, das heutige Tirana zu entdecken, wie ich finde. Und auch in seiner Geschichte zu kramen.

Wenn man versucht, im Internet herauszufinden, was man in Tirana so unternehmen kann, muss man viel Geduld mitbringen. Zusammenfassend würde ich meine Erkenntnisse so beschreiben: Kommunistische Protzbauten, ein paar Moscheen und Kirchen, lebendige Clubszene (yeah! genau meins! 🙁 ), die oben erwähnte Seilbahn und ein Bed&Breakfast, das von radikalen amerikanischen Evangelikalen geführt wird, so zumindest wird meine Unterkunft bei Wikitravel kategorisiert. Und Museen zur Vergangenheit des Landes.

Es ist eine Pauschalreise, daher habe ich mir die Unterkunft nur mittelbar ausgesucht. Mir gefiel die sehr zentrale Lage am Skanderbeg-Platz, benannt nach einem albanischen Volkshelden. Ich lasse mich überraschen. Immerhin schrieb mich Katie vom B&B an, sie würde für einen Kleckerbetrag meine Abholung vom Flughafen organisieren. Ist doch was.

Wie alles in realiter aussehen wird, das erfahre ich ab Samstagabend. Sonntag bis Dienstag erkunde ich dann Tirana und Umgebung, bis ich Mittwoch um 5 Uhr früh wieder über Wien zurückreisen muss. Ob ich in die Seilbahn klettere, ob ich vielleicht den Linienbus an die Küste nehme, das steht noch alles in den Sternen.

Ihr Lieben, morgen spätnachmittags geht mein Flug. Ich würde mich rasend freuen, wenn Ihr wieder mit mir reist! Meine Freundin E. schrieb mir schon, sie sei total aufgeregt, womöglich aufgeregter als ich.

Falls ich nichts von mir hören lasse, liegt das wahrscheinlich an der Technik und nicht daran, dass ich tagelang in einer Seilbahnkabine festhänge, bis ich von einer Horde Geier adoptiert werde, mit denen ich fürderhin mein Leben verbringe.

Liebe Grüße, Euer

Immer wieder samstags…

Und? Wem habe ich jetzt gerade einen Wurm ins Ohr gepflanzt?

Cora ist ja neulich in einer Parkbucht ziemlich angetitscht worden. Der unfallgegnerische Halter (er war nicht der Fahrer) wollte das ohne Versicherung regeln und heute hatte ich einen Termin bei seiner Werkstatt des Vertrauens, etwas außerhalb von Köln. Dieser will im November alles richten und macht direkt die ganze St0ßstange hinten mit. Ich hoffe, ich bereue die Entscheidung später nicht. Meine Cora, fast ein „Auto des Dorian Grey“, nur, dass es mit mir altert und nicht alleine, hat schon die ein oder andere Falte, die von ihrem umtriebigen Leben zeugt.

Nach der Werkstatt machte ich mich mit meinem gestern gebackenen Kürbiskuchen auf zum Eselpark. Da gab es leckere Kürbissuppe „Indian style“ von Nicole, es wurde ein erster Geburtstag gefeiert und ich habe viel Zeit für meine langohrigen Freunde. Bei der Gelegenheit nahm ich noch einige der neuen Eselpark-Kalender mit (einen bekam ich geschenkt) und ein paar Flaschen Esel-Wein aus der Pfalz.

Um dem Tag die Krone aufzusetzen, war es wider allen Erwartungen auch noch ein sonniger Tag. So könnten Samstage für mich immer verlaufen.

Den Kalender gibt es im Eselpark Zons für 7,- Euro

Hier noch der Link zum Park. Dort gibt es Infos über die Arbeit, die Tiere, die Besucherregelungen und man erfährt über Möglichkeiten zu spenden:

https://www.eselpark-zons.de/

P.S.: Schnipsel, der Hund, war heute auch da. Nach ihm ist diese Kategorie aber nicht benannt 🙂

Kürbis-Kartoffel-Hackfleisch-Auflauf

Ihr Lieben,

morgen bin ich bei den Langohren in Zons. Den Kurzohren habe ich versprochen, einen Kuchen mitzubringen. Und da letztes Jahr mein Butternut-Kuchen so großen Anklang fand, machte ich für morgen noch einmal einen ähnlichen, nur mit Hokkaido und Birnenstückchen.

Da man aber nur etwa 400 Gramm Kürbis braucht, muss der Rest ja verwurstet werden. Daher gibt es einen sehr einfach, herbstlichen Auflauf damit. Den übriggebliebenen Hokkaido in mittlere Würfel schneiden, ebenso wie eine Handvoll geputzter Kartoffeln. Alles in eine Schüssel. In einer großen Pfanne zwei bis drei kleingewürfelte Zwiebeln sowie etwas gehackten Knoblauch anbraten, eine Packung Hackfleisch dazu, salzen, pfeffern, paprikaen und sonstgewürzen (ich nahm viel Rosmarin und Thymian) und kurz durcherhitzen. Mit etwas Gemüsefond ablöschen, kurz köcheln lassen und zu den Gemüsewürfeln geben. Durchrühren und in eine Auflaufform geben. Käse drüber und in den Ofen geben, bis das Gemüse die für Euch richtige Konsistenz hat. Das kann dann auch schon mal ein Dreiviertelstündchen dauern. Ich übergrille am Ende der Garzeit noch kurz, ich mag meinen Käse knusperhäuschenartig 🙂

Ein wirklich zum Usselwetter draußen passendes, herbstliches Trostgericht 🙂

Butternut-Kuchen mit Zimtäpfeln

Update am Ende des Berichts

Ihr Lieben,

seit geraumer Zeit steht nun dieser Butternuss-Kürbis in meiner Küche herum. Heute vernahm ich sein kleines Schluchzen. „Bin ich nur Deko für Dich?“, fragte er, als ich ihn darauf ansprach. „Nein, herrjeh, natürlich nicht!“ exklamierte ich. Was er denn gerne wäre? „Ein Kuchen wäre toll! Mit Äpfeln!“ gluckste er. Okay. Los geht’s.

Ich schnitt den Kürbis einmal längs durch, entfernte die Kerne und schnitt mit einem Sparschäler die Schale ab. Ich erhielt von einer Hälfte 410 Gramm Kürbisfleisch, das ich durch Auguste in winzige Stücke häckseln lies (die andere Hälfte wird morgen zu einem Curry verarbeitet). Eine Reibe tut es natürlich auch, dauert aber entsprechend länger. Ich gab 250 Gramm gemahlene Mandeln dazu (auch vorher mit Auguste pulverisiert) sowie 200 Gramm Zucker, eine Prise Salz und zwei Eier und vermengte alles. Dann gab ich einen Esslöffel Backpulver in 100 Gramm Mehl, verrührte beides und gab es zum Teig dazu. Wieder vermengen, noch zwei Eier und den Saft einer Zitrone drauf und kräftig durchrühren.

Der Teig wird recht flüssig. Wir geben ihn in eine mit Backpapier ausgelegte und gefettete (Backtrennspray!) 26er-Springform. Wenn Teig rausläuft, habt ihr eine billige gekauft. 🙂 Die Äpfel werden geschält, halbiert und das Kerngehäuse mit einem Kugelausstecher entfernt. Die Hälften werden mehrmals eingeschnitten, mit Zimtzucker überstreut und der Rundung nach oben in den Teig gelegt. Ich habe den Rest Zimtzucker (4 Teelöffel plus einen Teelöffel Zimt) dann noch über den Kuchen gestreut. Ab in die vorgeheizte Röhre damit, bei 180°C Ober-/Unterhitze für ca. 50 bis 60 Minuten. Die Stäbchenprobe sagt Euch, wann er fertig ist.

Rausholen, die Springformverriegelung öffnen und in der Form auskühlen lassen. Kurz vor dem Servieren kann auch noch Puderzucker drauf. Ich bilde mir übrigens ein, ich hätte Butternut aus dem Kuchen zufrieden seufzen hören.

P.S.: Zufrieden waren auch die Testesser vom Eselpark 🙂

Update: Klappt auch prima mit Hokkaido und Birnen. Hier habe ich allerdings nur 3 der vier Eier genommen und da zwei Birnen matschig waren (und ich so nicht genügend Hälften gehabt hätte), die gestückelten Früchte in Zimtzucker gewälzt und im Teig versenkt. 50 Gramm Mandeln fehlten, ich hatte schlichtweg nicht genügend. 🙂

Die Namibia-Connection in Köln

Seit meiner Namibia-Botswana-Simbabwe-Reise (in Sambia war ich übrigens auch mit einem Fuß und durfte zudem auf Angola glotzen) habe ich mich schon zweimal mit Georg und/oder Silvia getroffen und nun auch mit Vonnie! Für Leser, die es noch nicht wussten: Die Rundreise im südlichen Afrika war gerade auch deswegen eine tolle Erfahrung, weil die Mitreisenden einfach super waren.

Auf dem Weg zu Treffpunkt lief ich an Cora vorbei und bekam einen kleinen Schock: Man hatte sie gerammt und dabei hintere rechte Ecke beschädigt. Die Lichtabdeckung (da gibt es bestimmt einen Fachausdruck für) total kaputt und eine fette Schramme darunter. Hinter dem Scheibenwischer fand ich dann einen Zettel, die Polizei habe den Unfall aufgenommen und einen Bericht in meinem Briefkasten hinterlassen. Nur habe ich keine Telefonnummer des Verursacher, die bekomme ich aber hoffentlich von der Polizei, bei der ich morgen anrufe.

Ich fuhr in die Stadt, wo wir vier uns auf der Touri-Abzockmeile am Rhein trafen. Wir schlürften ein paar Bierchen bzw. Radler und machten dann auf der „Rheinphantasie“ eine einstündige Panoramafahrt. Ich bin tatsächlich in Köln noch nie auf einem Schiff gewesen (wenn man vom Rheinparkshuttlebötchen absieht) und das war dann auch für mich ein nettes Erlebnis. Nach der Rundfahrt ließen wir uns im Delfter Haus noch ein paar Bierchen schmecken und speisten dann bei meinem Haus-und-Hof-Vietnamesen. Den Absacker gab es dann um die Ecke in meiner zweitliebsten Kneipe. Ich habe übrigens ausschließlich zweitliebste Kneipen, dann kann keine beleidigt sein.

Das war ein sehr lustiger Tag mit ein paar schönen Erinnerungen, viel Alberei und Plauderei, und wir werden das auch wiederholen. Möglicherweise stoßen dann ja auch noch andere aus der Reisegruppe dazu – die damals gegründete WhatsApp-Gruppe ist auf jeden Fall noch vollzählig. 🙂

Reisekalamitäten

Brückentage sind ja eine nette Erfindung. Gerade für Kurzreisen. Leider haben das 99% aller Deutschen ebenfalls herausgefunden. Aber was küme ich? Ich bin ja Teil des Problems.

Ich habe vor ein paar Tagen Urlaub für den 30. und 31. Oktober beantragt. Mit dem Wochenende davor und dem 1. November danach hat man einen veritablen Kurzreiseblog… äh…. block.

Ich stöberte. Ah: Malle! Bei Check24.de wurde ich fündig: Freitagabend Flug, Mittwochabend Rückflug. Halbpension, Doppelzimmer, Meerblick. 700 Euro. Hm…. Nicht superteuer, aber auch kein Schnapper! OK, ich buche. Am Ende des Buchungsprozesses (ich hatte schon meine Kreditkarte verifiziert) wurde mir mitgeteilt, dass die Reise leider nicht mehr verfügbar wäre, mir würde aber nichts berechnet. Ach was. Ich sollte mich wohl darüber freuen. Ich guckte natürlich nach und (selbstverständlich!) gab es die Reise noch. Nur eben 165 Euro teurer! Nee, jetzt war ich angepinselt und wollte nicht mehr. Ich muss dazu sagen, dass ich bei Check24 ein Megakunde bin.

Was nun? Ich suchte nach Nordseeküste, ich suchte nach Malle, ich suchte nach Städtereisen (Prag, Dublin, Valencia etc.). Die Preise waren durch die Bank weg jenseits von gut und günstig. Oder aber es war erschwinglich, aber der Ort war viel zu schwer zu erreichen, da 900 Autokilometer entfernt.

Ich suchte weiter: Warum nicht Deutschland? Ich fand bei booking.com ein Angebot! Schwäbische Alb, 5 Nächte im Doppelzimmer mit Balkon und hervorragendem Frühstück. Für insgesamt 14,55 Euro. Ich buchte umgehend, schrieb dann aber an den Hotelier / an die Hoteliesse, dass ich einen Fehler befürchtete und ich natürlich nicht auf einem solch unrealistischen Preis bestünde. Hotel: „Booking hat was falsch gemacht!“. Booking: „Immer diese dummen Hotels!“. Mir wurde vom Hotel alternativ 62 Euro pro Nacht angeboten, von booking.com 97 Euro pro Nacht. Herrjeh. Mir wurde übrigens von einem lieben Bekannten (Huhu A.!) empfohlen, auf dem Buchungspreis zu bestehen. Aber ich bin ja dann doch anders gestrickt. Manchmal finde ich das selbst schade.

Was will ich damit sagen? Nix. Höchstens: Ich vermisse meine Lieblingsreiseverkehrskauffrau, die mich durch viele Jahre immer an wunderbare Ziele gebracht hat. Bis sie selbst auswanderte und ihren Traum verwirklichte. ND, ich vermisse sie/Sie! Sie kannte meine Flugzeit- und Hotelausstattungspräferenzen und wusste auch um meine sonstigen Befindlichkeiten. Und sie hat mich (und manchmal Elke) immer irgendwie richtig untergebracht. Klar, seit Jahren bringe ich mich selbst unter und plane alles alleine. Dennoch glaube ich, dass bestimmte Branchen nicht aussterben sollten. Reisebüros und Buchhandlungen sind dabei hervorzuheben. Aber dort benötigt man kompetente Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Und jetzt? Ja, jetzt fliege ich nach Tirana. Weiß Gott, wie das passieren konnte! Von Samstag bis Mittwoch. In ein innerstädtisches Bed&Breakfast. Für 500 Euro. Ich bin gespannt! Effektiv werden es nur drei Tage sein. Aber immerhin bin ich in Karl Mays „Land der Skipetaren“. Dazu wird es natürlich einen kurzen und mehr oder weniger launigen Reiseblog geben.

Apfel-Pudding-Kuchen mit Streuseln

Ihr Lieben,

mir ist gerade so herbstlich und ich finde, dass da prima ein leckerer Apfelkuchen zur Stimmung passt.

1. Reihe: Mürbeteig, 2. Reihe: Pudding, 3. Reihe: Apfelfüllung, 4. Reihe: Streuselteig
Aus dem übriggebliebenen Eiweiß kann man gut Meringue/Baiser machen oder sich ein weißes Rührei mit Kräutern gönnen! 🙂

Wir stellen einen Mürbeteig her, und zwar den überfetten Mürbeteig aus dem Kochbuch meiner Großmutter: Die Zutatenverhältnisse eines normalen Mürbeteigs lassen sich einfach berechnen. Mehl, die Hälfte Fett, davon die Hälfte Zucker, pro 250 Gramm Mehl ein Eigelb sowie Aromen in Kleinstmengen. Überfett wird der Teig dann genannt, wenn man die die Hälfte der Fettmenge noch einmal draufgibt. Merke: Mehr geht immer, weniger nicht. In unserem Beispiel also: 250 Gramm Mehl, 185 Gramm KALTE Butter in Flocken bzw. kleinen Stückchen, 65 Gramm Zucker, 1 Eigelb, 1 Prise Salz, etwas Zitronenabrieb (ich hatte keine Zitrone und gab einen Spritzer Limettensaft an den Teig). Alles schnell miteinander zu einem Teig verarbeiten (am besten mit behandschuhten Händen) und kühl stellen.

Wir kochen einen Vanillepudding: Eine Vanilleschote (oder auch zwei) auskratzen. 400 ml Milch mit der ausgekratzten Schote auf dem Herd aufsetzen und erhitzen. Dann weitere 100 ml Milch mit 35 Gramm Speisestärke und 25 Gramm Zucker glattrühren. Zwei Eigelb sowie das Vanille-Mark dazu. Noch einmal glattschlagen. Die Milch nach Erreichen der Kochtemperatur vom Herd ziehen, die Schote herausnehmen und die Mischung mit dem Schneebesen einrühren. Wieder auf den Herd und einmal unter wildestem Rühren aufkochen lassen. Herunter nehmen und beiseite stellen.

Ofen jetzt schon vorheizen auf 180°C Ober-/Unterhitze.

Die Äpfel (je nach Lust und Laune, ich nahm 4 der Sorte Welland – was viel zu viel war, nehmt mal nur 3) schälen, entkernen und in Würfel schneiden, mit 2 Esslöffeln Rohrzucker und einen gehäuften Teelöffel Zimt vermengen. Prima passen auch Rumrosinen, dann den Zimt weglassen. Aber bekanntermaßen sind Rosinen ja immer so ein Ding 🙂

Der Streuselteig: 200 Gramm Mehl, 100 Gramm kalte Butter und 100 Gramm Zucker zu einem streuseligen Teig verkneten. So sieht das dann jeweils aus:

Eine Springform mit Backpapier auf dem Boden (einfach mit dem Ring festspannen) komplett innen einfetten, den Mürbeteig hineingeben und dabei einen Rand nach oben ziehen. Den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen. Die lauwarme Puddingmasse hineingeben, die Äpfel darüber sowie die Streusel drauf. 50 bis 60 Minuten backen, jeder Herd ist anders, daher aufpassen (meine Kolleginnen und Kollegen mussten letztens angebrannte Cookies essen!). Wenn die Streusel zu dunkel werden, Alufolie über den Kuchen.

Nach dem Rausnehmen mit einem scharfen Messer am Springformrand entlangfahren, um den Kuchen davon zu lösen, aber in der Form belassen und komplett auskühlen lassen.

Die Kolleginnen und Kollegen waren sehr angetan! 🙂

Schmorgulasch mit Petersilienkarotten und Klößen

Ihr Lieben,

vorweg: die Klöße habe ich gekauft, daher gibt es da keine Beschreibung zu. Bei einem Restaurantbesuch neulich habe ich mich gewundert, wie man ein Gulasch so dermaßen zart bekommt und habe nachgefragt. Die Antwort war simpel: a) nicht das normale Gulasch, sondern mit viel Fett durchzogene Nackenscheiben kaufen und entsprechend zurechtschneiden und b) Zeit, Zeit, Zeit!

Da es ein Experiment – also quasi Testkochen – war, gibt es keine Fotos der Zutaten und/oder Zubereitungsschritte. Aber ich fand es jetzt schon perfekt! Daher: Tadaah!!! ist hier das Rezept.

Ich kaufte also Nackenschnitzel (wirklich seeeehr durchzogen, aber das Fett löst sich quasi beim Schmoren auf – daher keine Angst vor „Gewabbele“), würfelte sie und briet sie peu a peu in einer Pfanne an und gab alles es in einen Bräter. Das Gleiche machte ich mit grob gewürfelten Gemüsezwiebeln. Mischungsverhältnis 1kg zu 1kg. Dann briet ich noch 5 Zehen gepressten Knoblauch und zwei in hauchdünne Scheiben geschnittene rote Peperoni an und gab sie ebenfalls in den Bräter. Heiße Gemüsebrühe (etwa einen Liter) und heißen Rotwein (etwa einen halben Liter in der schon benutzten Pfanne aufgekocht) sowie zwei Esslöffel gerebelten Majoran, einen glattgestrichenen Esslöffel Kümmel sowie reichlich Zucker, Salz und Pfeffer sowie zwei Esslöffel scharfen Senf dazu.

Ab in den auf 180°C vorgeheizten Ofen, erst einmal 1 Stunde mit Deckel, bis alles schön blubbert. Dann den Deckel halb drauflegen und bei 160°C vier (!) Stunden weiterschmoren. Ofen aus und Bräter drinlassen. Man muss danach übrigens den Ofen putzen, dies als Vorwarnung.

Am kommenden Abend den Rest Rotwein (ein Viertel) drauf und im Ofen erhitzen, bis Karotten und Klöße fertig sind. Die Karotten in Scheiben schneiden und in viel Butter in der Pfanne anschwitzen. Salz, Pfeffer und Zucker dazu sowie eine Hand voll Petersilie. Runterschalten, Deckel drauf und Klöße nach Packungsanweisung zubereiten.

Wenn die Klöße durch sind, kann angerichtet werden. Leute. Megalecker (evtl. ein bisschen zu scharf für Zartbesaitete, dann eine Peperoni weniger nehmen), zart und für usselige Herbstwetterzeiten supergeeignet.