Nachruf

Am 26.06.2026 verstarb mein Vater im Alter von 89 Jahren. Er, der in seinem Leben bis vor Kurzem keinen Tag im Krankenhaus verbracht hatte, entschlief dort 3 Tage nach seiner Einlieferung wegen einer Lungenentzündung. Wir überredeten ihn noch, sich eine Drainage legen zu lassen, damit die viele Flüssigkeit aus einem der Lungenflügel abgesaugt werden konnte.

Er war ohnehin inzwischen altersbedingt kraftlos und geschwächt, der Eingriff und die Hitze setzten ihm zusätzlich zu. Aber er gab an, keine Schmerzen zu haben. Die Familie wechselte sich ab, bei ihm zu sein und ihm die Hand zu halten, mit ihm zu sprechen und ihn zu begleiten. Wir waren dankbar für die Chance, ihm auf Wiedersehen sagen zu können. Er ging recht friedlich.

Das Personal im Krankenhaus hat sich toll um Papi gekümmert, sowohl die Pflegerinnen und Pfleger auf Station, als auch seitens der behandelnden Ärzte. Dafür sind wir dankbar. Die Beerdigung wurde vom Bestattungsinstitut und der freien Rednerin schön gestaltet, es war ein würdiger Abschied. Viele Familienangehörige und viele Freunde, Nachbarn und Menschen aus dem beruflichen Umfeld begleiteten ihn auf seiner letzten Reise.

Ich könnte viel schreiben, über sein Leben, über unsere Beziehung, über sein Wesen. Aber es fällt mir zu schwer. Nur so viel: Ich, wir alle werden ihn sehr vermissen und werden immer voll Liebe und Dankbarkeit an ihn denken.

Danke für alles, Papi.

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