Dublin: Der Prolog

Ihr Lieben,

Mittwoch und Donnerstag war ich mit der Deutschen Bahn in Braunschweig. Leider mit sehr schlechten Erfahrungen. Daher kommt der Prolog zu meiner eigentlich erst morgen startenden Reise heute aus Düsseldorf, von wo aus ich abfliege. Es ist schon schräg, dass man sich nicht trauen kann, morgens um 7 Uhr abzufahren, wenn der Flieger um 10 Uhr geht.

Dublin. Irland ist mein Reiseland Nummer 75 (je nach Zählweise) und meine fünftletzte „terra incognita“ in Europa. Entschlossen hatte ich mich für den Reisezeitraum, weil ich dachte, ich wäre nach meinem Umzug dann fertig eingerichtet und urlaubsreif. Urlaubsreif stimmt, aber ich hätte doch noch einiges zu tun (unterm Dach stehen z.B. 4 Pakete mit Couchteilen). Bei der Planung der Reise buchte ich erst den Flug und schaute dann nach Hotels. Ich weiß nicht, ob Dublin immer so teuer ist, aber ich habe bei den Preisen ein bisschen mit den Ohren geschlackert. Daher habe ich mich entschieden, ein Zimmer auf dem Uni-Campus anzumieten. Bin gespannt, was das für eine Unterkunft ist. Dann kaufte ich natürlich einen Reiseführer, den ich gleich das erste Mal durchblättern werde, aber ich habe schon den Sightseeing-Bus und zwei Tagesausflüge, einen nach Galway, einen nach Kilkenny, gebucht. Zudem habe ich mir von den Dubliner Verkehrsbetrieben schon eine Wochenkarte für den Nahverkehr schicken lassen. 22 Euro, da kann man nicht meckern. Portofrei. Muss jetzt nur noch funktionieren.

Die Fahrt nach Düsseldorf war natürlich problemlos, aber mein Vertrauen in die DB bleibt grunderschüttert, daher alles gut. Das Hotel am Spichernplatz ist ganz okay, nur der Kühlschrank funktioniert nicht und eine Klimaanlage suchte ich auch vergebens. Man war aber so nett, einen Ventilator bereitzustellen. Abends noch etwas in Düsseldorf zu unternehmen, dafür war es mir zu schwül. Essengehen sparte ich mir auch, ich hatte so viele Reste vom Essen am Samstag, das packte ich mir in Frischhaltebeutel ein (kaltes Huhn, bisschen Salat, bisschen Erdbeertiramisu). Übrigens war das sehr schön am Samstag mit Elke, Erika, Frank, Tita und Udo. Und es gab immer noch reichlich Geschenke! Schampus, Blumenkübel, Kekse und Büchergutscheine… ja, so macht das Spaß! Nur Fotos habe ich wieder vergessen. Schade.

Um 7 Uhr gibt’s hier Frühstück, um kurz vor 8 fahre ich dann mit dem Bus zum Terminal. Ich werde viel zu früh in Dublin am Gästehaus sein, aber ich kann mein Gepäck wohl dort unterstellen. Ja, und dann tümmele ich mich. Über virtuelle Begleitung würde ich mich wie immer sehr freuen! Und wenn ich mal nichts poste, dann liegt das eher an technischen Problemen, als daran, dass ich in einem halbvollen Fass Guinness den Liffey in die Nordsee hinunter gepaddelt bin, wo ich auf offener See zotige Shanty-Lieder singe.

Liebe Grüße, Euer

P.S.: Die KI stellt sich Dublin als Kühlschrankmagnet übrigens wie oben vor.

Der Autor am Düsseldorfer Hauptbahnhof.

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