Thunfisch-Tataki mit Kartoffelsalat

Ihr Lieben.

Heute gibt es Cross-Fusion-Food oder wie auch immer das heißt. Wir braten Thunfisch auf japanische Weise und kredenzen dazu einen internationalen Kartoffelsalat.

Die Kartoffelsalatbasis kann man schon am Vortag zubereiten: Ein Kilo Drillinge werden geputzt und in reichlich gesalzenem Wasser gegart, sodann gepellt und in Stücke oder Scheiben geschnitten. Während der Garzeit rühren wir ein Dressing an. 3 EL Sesamöl, 3 EL Reisessig, 1 EL Mirin, 1 EL Sojasauce, 1 TL geriebenen Ingwer, 1 TL geriebenen Knoblauch, 1 TL helle Miso-Paste, 1 TL Zucker und 1 TL gemahlener schwarzer Pfeffer werden verrührt und über die noch warmen Kartoffelscheiben gegeben. Kaltstellen.

Eine Stunde vor dem Servieren eine kleine Schale kurz blanchierter Edamame sowie eine Handvoll Frühlingszwiebelringe sowie bei Bedarf noch einmal die Hälfte des o.g. Dressings dazugeben.

Die Thunfischsteaks sollten nicht zu dünn sein. Pro Person ein 220-250-Gramm-Stück. Die Steaks werden in eine Mischung aus weißem und schwarzem Sesam gedrückt und bei sehr hoher Temperatur mit hocherhitzbarem Öl (Raps z.B.) für 1 Minute scharf angebraten. Wenden, eine weitere Minute braten. Auf eine vorgewärmte Platte geben. Dazu reichen wir eine kalte Sauce aus 4 EL Sojasauce, 2 EL Reisessig, 1 EL Mirin, 1 EL Sesamöl, 1 cm frischer geriebener Ingwer sowie 1 Prise Zucker. Ja, fast so, wie das Salatdressing.

In Restaurants schneidet man die Steaks ja oft fächerartig auf, beträufelt sie in der Küche und bringt sie dann zum Gast. Ich mag meine Gäste in der Regel und bringe ihnen das Steak unaufgeschnitten und warm. Jeder kann sich dann so viel Sauce über das Steak träufeln, wie er/sie mag.

Ich kaufte fertigen Wakame, den gab es auch dazu. Die Gäste waren begeistert, wie die Kommentare beweisen. WIE DIE KOMMENTARE BEWEISEN, SAGTE ICH!!!

Als Vorspeise gab es übrigens Sommerrollen, als Dessert Kaiserschmarrn.

4 Kommentare zu „Thunfisch-Tataki mit Kartoffelsalat“

  1. Ich wurde gezwungen, die Kochkünste mit liebevollen Worten zu kommentieren, sonst werde ich nicht mehr eingeladen.
    Aber ehrlich, das Abendessen war der Megakracher – wie aus einer Fünf-Sterne-Küche.

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