Kaiserschmarrn mit Zwetschgenröster

Ihr Lieben,

noch nie habe ich mich an einen Kaiserschmarrn herangetraut. Auf Bluesky dann habe ich gesehen, wie jemand Powidl präsentierte, ein lange eingekochtes Pflaumenmus. Ich hatte welche, die wegmussten und suchte nach anderen Verwendungsmöglichkeiten und stieß auf Zwetschkenröster, als Beilage zu Kaiserschmarrn. Los geht’s:

Den Röster habe ich am Vortag vorbereitet. Eine Schale Pflaumen (vermutlich 1 kg) gewaschen, entsteint und geviertelt, 1 Zimtstange sowie 2 Gewürznelken (an einem Küchenzwirn befestigt, um sie besser rausfischen zu können), 75 Gramm Rohrzucker, 100 ml Wasser und 50 ml dunklen Rum in einen Topf geben, aufkochen lassen, 15 Minuten bei reduzierter Temperatur weiterschmurgeln lassen. Fertig. Gewürze raus, umfüllen und ab in den Kühlschrank.

So weit soll er ungefähr heruntergekocht werden, bisschen stückig muss bei mir sein.

Am Tag der Herstellung 4 Eier trennen, aus dem Eiweiß festen Eischnee schlagen. 150 Gramm Mehl, 50 Gramm Zucker, die 4 Eigelbe, einen Beutel Vanillinzucker, 1 Beutel Backpulver und eine Prise Salz mit 250 ml Milch verquirlen, bis ein klumpenfreier Teig entstanden ist. Den Eischnee unterheben. Für das Ausbacken bei recht hoher Temperatur 3EL Butter in einer Pfanne schmelzen lassen, den Teig hineingeben und die Unterseite fest und braun werden lassen (aufpassen, dass nix verbrennt), wenden und diese Seite ebenfalls fest und braun werden lassen, Kurz vor Ende damit beginnen, den Pfannkuchen auseinanderzurupfen.

Das mit dem Rupfen muss ich noch üben…

Ab auf die vorgewärmten Teller (50°C im Backofen), mit dem Pflaumenzwetschger servieren. In den Teig kommen wahlweise auch noch Rosinen, die würde ich aber selbst nur verwenden, wenn ich statt Pflaumen Apfel als Kompott oder Vanillesauce dazureichen würde.

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