Zieh mich hoch

Ihr Lieben,

das war mal eine nette Woche. Am Dienstag habe ich liebe Nachbarn im „Bräues“ in Deutz getroffen. Petra S. hat einen „niemals geht man so ganz“-Moment initiiert, wo sich Mitglieder der Petitionsgruppe mit mir trafen. Ehrlich? Die sind so nett, die verliere ich nicht aus den Augen. Ich hatte Schnitzel mit Omas Kartoffelsalat. Das Ding war so groß wie ein Fußballplatz und die Mayonnaise keineswegs kalorienreduziert.

Ich bin ja ein großer Fan von Lebensmittelrettung. Da gibt es in Köln so einige Läden, die da mitmachen. Unter anderem Lokalmatadoren (Wortspielchen), wie das Café Riese. Seit zwei Jahren versuche ich, da mal einen Tortentüte zu erwischen, am Mittwoch hat es endlich mal geklappt. Es ist unglaublich, wie viele Menschen da bei Ladenschluss Schlange stehen, um Lebensmittel einzusammeln, die sonst in den Müll wandern würden. Klar, das kostet immer noch was, ist aber i.d.R. ein Drittel des Normalpreises. Einziges Manko bei der Aktion (bei der sich auch Supermärkte und Bäckereien beteiligen): Man muss es über eine App ordern, bei der eine Kreditkarte hinterlegt ist. Für manche Menschen vielleicht ein Ausschlusskriterium.

Am Donnerstag war ich in der sehr verspäteten Mittagspause (so um 17 Uhr) beim REWE in den Opernpassagen. Als ich wieder nach oben in die Firma fahren wollte, schallte es von hinten: „Kennen wir uns nicht, junger Mann?“. Und da standen meine neuen Vermieter. Wir haben nett ein bisschen geplaudert. Am Dienstag kommender Woche sehe ich sie bei der Wohnungsübergabe. Wie es denn liefe? Ich erwähnte meine Schwierigkeiten mit Terminvereinbarungen und Providerumzug. Ja, es gibt Neuigkeiten von der Internetfront.

Ich rief nämlich die Nummer aus der „Bitte-bleiben-Sie-doch“-Mail an. „Aha. Na sowas. Neinnein“. Alles falsch, was man mir im Laden anbot. Langes Rubbeln, kurzer Dschinn: Ich zahle jetzt erst einmal 10 Euro weniger pro Monat als jetzt. Dann kommt es nach zwei Jahren allerdings dicke. Hm. Schau’n wir mal. Ich wiederhole mich an dieser Stelle gerne: Wieso erst vergrätzen und dann hinterherlaufen? Was ist das für ein Geschäftsmodell?

Luis hat zwar erst nächste Woche Geburtstag, aber er feierte gestern schon ein bisschen vor. Was in anderen Ländern gang und gäbe ist, wäre bei uns undenkbar. VORHER GRATULIEREN?? DAS BRINGT UNGLÜCK!!!! Er bekommt die umzugsbedingt aussortieren Alkoholika von mir, außerdem habe ich ihm dieses wirklich leckere Erdbeer-Tiramisu und einen Salat gemacht:

Mein Trockner macht jetzt gar nichts mehr, das ist schön zu wissen, wenn man gerade ZWEI Ladungen Wäsche hat. Ich bestellte mir Samstagabend daher eine neue Maschine an die neue Adresse. Angeblich werde ich von der Spedition kontaktiert, wann die kommen. Geplant ist Dienstag. Da ich da Erfahrungen habe, räusper, bin ich gespannt. Eine Waschmaschine ist dann auch dabei, denn die zickt auch schon rum. Nach 15 Jahren guter Dienste okay. Eine Reparatur wäre identisch mit dem Neukaufspreis. Zwei Tage hing dann die nasse Wäsche in meiner Wohnung rum. Bisschen nervig.

Heute hatten wir dann Doppelkopfrunde. Ich war hin- und hergerissen, ob ich die Zeit nicht besser nutze, um mit meinem Umzug weiter zu kommen, aber ich sehe die Runde ohnehin schon nicht oft, außerdem waren es nur ein paar Stunden am Nachmittag. Ich habe mich sogar einigermaßen gut geschlagen. Zuerst bin ich allerdings zur falschen Adresse gegurkt. Das passiert, wenn man Chatgruppen auf stumm schaltet :-). Man hatte sich nämlich vertagungsortet. Jaja, das Wort existiert! Der Fahrer hatte auf dem Rückweg nach Hause nigerianische Musik laufen und sang auch ein bisschen mit, so hatte ich noch ein kleines Konzert. Schöner Sonntag! Zumal es auch Waffeln mit Kirschen und Sahne gab!!

So langsam geht es jetzt in die heißen Wochen. Dienstag ist Wohnungsübergabe, ab da wird gerödelt. Mitte April wird es noch einen Flohmarkt in der alten Wohnung geben. Bin gespannt, was ich für einen Preis erziele.

Bis bald, Ihr Lieben, Euer

Das Riesenschnitzel.

Schichtdessert mit Erdbeeren nach Art eines Tiramisu

Ihr Lieben,

alles zum Thema Tiramisu ist schon gepostet worden, nur noch nicht von mir. Heute gibt es Erdbeer-Tiramisu, das man aber Puristen zufolge nicht so nennen darf. Denn das „Zieh-mich-hoch“, so die Übersetzung, ist ein heiliges Gericht. Man könne ja auch nicht Lasagne einfach „Nudeltiramisu mit Hackes“ nennen. Obwohl eine gute Lasagne mich auch immer außerordentlich hochzieht 🙂

Also: 3 Schalen Erdbeeren putzen und zwei davon in kleine Stücke schnibbeln. Die Erdbeeren, nicht die Schalen. Etwas zuckern und ziehen lassen. In der Zwischenzeit 1 kg Mascarpone mit 500 Gramm Speisequark, etwas Zitronensaft, zwei Beuteln Vanillezucker und Puderzucker nach Belieben (etwa drei oder vier gehäufte Esslöffel bei mir) mit dem Handrührgerät zu einer cremigen Masse verrühren. Sodann (hier ein spezieller Gruß an Petra S.) die Erdbeeren unterheben.

In einen Suppenteller gieße ich einen guten Schuss 43, das ist ein sehr leckerer spanischer Likör. Die gezuckerten Biskuitstangen rolle ich in dem Likör einmal kurz herum und lege damit den Boden einer sehr großen Auflaufform aus. Den Biskuit nicht ersäufen!!! Auf diesen Boden kommt die Hälfte der Erdbeermasse. Wieder eine Schicht befeuchtete Biskuits, Rest der Creme. Mit Erdbeerscheiben und etwas Grünzeug (Minze oder Zitronenmelisse oder Basilikum oder Rosmarin, egal) dekorieren. Ich hatte leider keins zur Hand. Bis zum kommenden Tag kühl stellen und verputzen.

Und nein, ich habe keine zweieinhalb Kilogramm Erdbeer-Tiramisu gegessen, ich habe das für meinen lieben Luis zum Geburtstag gemacht 🙂

Ach, und aus der halben Schale Erdbeeren, die übrig blieb, hat sich der Gerry eine kleine Erdbeerbowle gezaubert. Das kam natürlich völlig überraschend und war so keineswegs geplant…. 🙂

Der Tag, an dem ich kein Sofa kaufte

Ihr Lieben,

es ist wieder mal Zeit für Klatsch und Tratsch und zwei oder drei kleine Rezepte.

Am Montag war meine Vermieterfamilie hier, um mit mir schon einmal die Übergabe vorzubereiten. Denn ich wollte mir jetzt nicht noch im April mögliche weitere Arbeiten ans Bein binden. Erfreulicherweise gibt es keine Beanstandungen an dem Zustand der Wohnung (sie ist, wenn man die Mietzeit betrachtet, auch erstaunlich wenig abgewohnt) und wir kamen sogar überein, dass die Küche wegen Abkaufs verbleiben kann. Das ist eine Erleichterung für mich, ich sah mich schon drei Tage lang Arbeitsplatten zersägen. Die den Neffen versprochenen Küchengeräte bleiben allerdings auch drin, dafür erhalten sie dann Geld, womit sie sich wenigstens eine Spülmaschine kaufen können.

Ansonsten bilde ich mir ein, dass ich jeden Tag etwas packe, aber in Wirklichkeit schiebe ich Dinge einfach nur von einer Stelle an die andere. Ich werde die Ostertage wohl aufs Packen verwenden und alles, was ich danach noch wirklich benötige, kommt am Tag vor dem Umzug in die Kiste. Der Umzug ist übrigens am 16. April, ich weiß nicht, ob ich es schon erwähnte.

Man muss sich ja auch um Strom, Internet, Ummeldung und dergleichen kümmern. Ich war bei meinem Internetanbieter im Laden, die wollten mir ohne Entgegenkommen einfach für ein Heidengeld alles neu verkaufen („Nein, Ihr teuer bei uns gekaufter Router kann dann nicht mehr eingesetzt werden.“), inkl. Anschlussgebühren!!!! Sachma!? Ich kündigte und bekam umgehend Post, man wolle mich doch soooo gerne behalten. Diese Flachpfeifen. Sorry. Wieso muss man erst das Klientel verärgern und dann angeschlichen kommen? Problem ist, dass andere Anbieter sich ja auch so verhalten.

Am Samstag hätten wir eigentlich Familientreffen in Grevenbroich gehabt, daher entschloss ich mich, erst ein paar Sachen zu Luis zu bringen, um dann nach einer Couch in einem Möbelhaus in Pulheim zu schauen. Ich saß im Beratungsgespräch, als mein jüngerer Bruder schrieb, ob ich meinen jüngsten Neffen in Mönchengladbach abholen könne, er selbst sei krank. Ich sagte dem freundlichen Möbelverkäufer Tschüss (was der jetzt wohl denkt) und flitzte mit Benjiro gen Norden. Auf dem Weg dorthin klingelte mein älterer Bruder durch, mein Vater sei gestürzt und mit RTW auf dem Weg ins Krankenhaus. Wir riefen zusammen meinen ältesten Neffen an, der hatte Kuchen gebacken. Ich hatte übrigens Mousse au chocolat im Kofferraum. Langer Rede… es gab kein Familientreffen, alles war sehr chaotisch. Gottseidank ist Papi wieder daheim, die Platzwunde wurde geklebt.

Wie findet Ihr die? Natürlich nicht so hell.

Aber auch sonst war Chaos^10: Am Sonntag wollte ich für einen Kollegen herzhafte Knabbereien backen, die Abteilung hatte sich überlegt, ihm ein kleines Buffet zu zaubern. Er ist der Haustechniker und uns war klar, das gibt mächtig viel Kolleg*innen-Besuch. Ich bestellte alles nötige für Freitagabend beim REWE Lieferdienst. Der Fahrer verspätete sich, drückte mir hastig die Tüten in die Hand und purzelte die Treppe hinunter. Leider fehlte mindestens eine Tüte, denn wirklich alles für den Geburtstag fehlte. Die fehlenden Waren besorgte ich dann quasi Samstagnacht noch im Supermarkt. Die Reklamationsbearbeitung bei REWE war dann unterirdisch, ich werde da nicht mehr bestellen. Da hat mich Stunden gekostet. Ich hatte übrigens auch einen Reklamationschat mit einem Versandhändler über verdorbenen Wein. Der war so absurd, aber so kompliziert, das muss ich Euch persönlich erzählen. Festhalten kann man aber, dass Chat-Bots ziemlich dumm sind.

So, was gab es denn zu essen? Die Mousse ist einfach: 300 Gramm Zartbitterschokolade werden im Wasserbad in 200 ml Sahne aufgelöst, diese Mischung wird, aber abgekühlt!, unter 400 ml geschlagene Sahne gehoben. Eigentlich ist es eher eine Ganache, kommt aber sehr nah an eine Mousse au Chocolat dran. Fotos habe ich leider keine gemacht.

Dann gab es noch ein Saté-Huhn, das hat mal wieder für drei Tage gereicht, war aber sehr lecker.

Die Blätterteigschnecken habe ich fast so wie hier gemacht, aber die Füllung setzte sich diesmal aus 150 Gramm Kräuterfrischkäse, zwei Eiweiß, zwei kleinen Packungen Schinkenwürfeln und 150 Gramm geriebenem Emmentaler zusammen. Das reichte für zwei Blätterteigrollen aus dem Kühlregal. 20 Minuten backen, Eigelb drüber nicht vergessen.

Die Lachsrolle gehört ja inzwischen auch zum Standardrepertoire in jedem Haushalt: 300 Gramm Spinat gehackt und einmal mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss erwärmen. Sehr gut ausdrücken, sonst wird der Teig zu wässrig! Mit 150 Gramm geriebenem Gouda, 5 Eiern und italienischen Salatkräutern (da ist dann Knobel drin) vermengen und bei 160°C im Ofen auf einem Backblech verteilt 12-13 Minuten stocken lassen. Wenn man auf das Backpapier Trennspray sprüht, hat man nachher auch keine Probleme beim ablösen. Abkühlen lassen, eine Packung Meerrettich-Frischkäse mit ein bisschen Crème fraîche verrühren (sonst ist der zu „hart“) und würzen, auf der Spinat-Ei-Käse-Platte verstreichen, Räucherlachs darauf verteilen und in Frischhaltefolie einrollen. Beides kam übrigens ganz gut an, aber die anderen Sachen auf dem Buffet waren auch mehr als genießbar! Das Geburtstagskind hat sich gefreut.

So, Ihr Lieben, es wird Zeit fürs Abendessen. Es könnte der Eindruck entstehen, dass mein Leben fast nur aus Essen besteht. Ähm. Ja. Also.

Liebe Grüße, bis bald, Euer

P.S.: Wie schlau ist es eigentlich, sich in meinem Alter noch eine teure Wohnlandschaft zu kaufen? Ich hadere gerade.

P.P.S.: Ich sollte übrigens über die Kölner Olympiabewerbung abstimmen… Auf der einen Seite hätte man sich ja eine Modernisierung der Kölner Sportstätten wünschen können, die sind nämlich unter aller Sau. Aber ob da Geld für aus dem Olympiatopf geflossen wäre? Man darf es bezweifeln. Und da Köln ja nun wirklich NICHTS auf die Reihe bekommt…

Gib mir mein Herz zurück, bevor’s jemand anbeißt…

Huhn mit Saté-Sauce

Ihr Lieben,

ich hatte zwar schon oft etwas ähnliches gezaubert (Mafé z.B.), aber meine Erdnusssaucenkreationen nie Saté- oder Satay-Sauce genannt. Damit man das jetzt auch mal findet…

Die Sauce heute hatte ich folgendermaßen zubereitet: Eine gewürfelte Zwiebel wird mit drei kleingehackten Knoblauchzehen, einem großen Löffel Ingwer (das Püree aus dem Asia-Shop) und einer kleingehackten gelben Habanero-Chili (nach dem Schneiden nicht die Augen reiben!!!) in Öl angeschwitzt. Dazu geben wir eine grüne Paprika, kleingewürfelt. Dann kommt ein halbes Glas Erdnussmus dazu, viel Pfeffer, ein guter Schuss Soja-Sauce sowie eine Dose Kokosmilch. Auf kleiner Hitze glattrühren.

Unangebratene Hühnerbrüste in eine Auflaufform legen, salzen, pfeffern. Dann die Sate-Sauce aus der Pfanne darübergießen. Ab in den kalten Ofen, auf 180°C stellen und 45 Minuten schmoren lassen. Währenddessen Klebreis zubereiten. Den Reis bitte vorher waschen und das Wasser leicht salzen! Verhältnis 1 Tasse Reis, zwei Tassen Wasser. Dauert etwa 20 Minuten.

Anrichten, Petersilie drauf. Seeeehr lecker!

Irish Stew

Ihr Lieben,

heute ist St. Patrick’s Day und somit Gelegenheit, mal ein typisch irisches Abendessen zuzubereiten. Und das geht so: Man öffne eine Flasche Guinness.

Nee, quatsch. Gelegenheit, ein Irish Stew zu kochen. Zumal ich auch, wie berichtet, im Juni nach Dublin fahren werde. Da muss ich mich ja kulinarisch drauf einstellen. Wikipedia erläutert, dass in ein originales Irish Stew nur alter Hammel, Kartoffeln, Zwiebeln und Petersilie gehören. Alter Hammel, da es ein typisches Schäferessen war, bei dem betagte, unrentable Tiere als Fleisch verwendet wurden. Auch sei es als Nationalgericht von dem Eintopf „Coddle“ überholt worden, weil Irish Stew im Ruf stehe, ein Arme-Leute-Essen zu sein. Naja, räusper, habt Ihr schon einmal ein Kilogramm Lamm in Köln gekauft?

Ich halte mich mal nur bedingt an die wikipedianisch-puristischen Vorgaben (schlage aber bei der Sauce ein paar Kapriolen) und bereitete es folgendermaßen zu:

Der Mist-am-Platz. Ich liebe das vorgeschnittene Suppengrün, das genau so viel kostet, wie das ungeputzte! 🙂

In heißem Butterschmalz (alternativ hoch erhitzbares Öl) brate ich 1 kg Lammgulasch scharf an, ich habe es nicht so mit Hammel. Das Fleisch nehme ich dann heraus und stelle es im Ofen warm. Dann gebe ich etwas Sonnenblumenöl in den Topf und brate darin unter Zugabe von zwei gehäuften Esslöffeln Tomatenmark drei kleingeschnittene Zwiebeln, etwas gehackten Knoblauch, eine große Packung Suppengrün (siehe Foto) und eine Handvoll gewürfelter Karotten sowie zwei Handvoll gewürfelter Kartoffeln an. Dann gebe ich das Fleisch wieder dazu und lösche alles mit einem Glas Rinderfond und einer kleinen Flasche Guinness ab, salze und pfeffere das ganze, gebe ein paar Chiliflocken (ersatzweise Cayennepfeffer) dazu, versenke zwei Lorbeerblätter und ein paar Zweige Thymian und schmore das Ganze etwa eine Stunde lang im Schnellkochtopf; im klassischen Topf oder Bräter dauert es dann eher zweieinhalb Stunden. Thymian und Lorbeer rausfischen, abschmecken, ggf. mit etwas Mehlbutter binden (ich mag es lieber flüssig), viel gerupfte Petersilie drauf und ab auf den Tisch. Baguette und der Klacks Crème fraîche sind jetzt auch nicht typisch irisch, aber wir sind ja in Europa 🙂

Happy St. Patrick’s Day!

Irish Dance in June

Ihr Lieben,

heute mal nur ein kurzer Schnipsel, ich möchte ausnahmsweise mal nicht mit der Umzieherei und den damit verbundenen Mühsalen langweilen. Und dä! Schon passiert. Naja.

Das wichtigste Ereignis zuerst: Meine Gattin hatte Geburtstag und sieht aber keinen Tag älter aus als letztes Jahr. Sie hat ein kleines, aber sehr feines portugiesisches Buffet auffahren lassen und einen kleinen Kreis dazu eingeladen. Ein Drittel der Geladenen waren Hunde, die es sich nicht nehmen ließen auch hier und da mal auf mir rumzukraxeln. Wenn ich nicht so viel reisen würde, würde ich vielleicht auch gerne einen vierbeinigen Begleiter haben.

Mit Benjiro bin ich das erste Mal durch Regen gefahren, daher musste ich mal den Scheibenwischer bemühen. Herrjeh, ich sah überhaupt nichts mehr durch die Windschutzscheibe. Ich bin dann auch umgehend zu einer berühmt-berüchtigten Autozubehör- und Reparatur-Kette gefahren, um den tauschen zu lassen. 30 Euro. Naja, meine Brille war deutlich teurer. Ansonsten freue ich mich fast jeden Tag über meinen, naja wenigstens das, vierrädrigen Begleiter (Donnerstag fuhr ich ausnahmsweise wieder ÖPNV und hatte wegen der Linie 7 morgens fast einen Kreischanfall!).

Das Wochenende wollte ich eigentlich etwas Schönes unternehmen, die ganze Woche war blauer Himmel bei angenehmen Graden. Pünktlich dann zum Büroschluss Nieselregen und Temperatursturz. Die Reise nach Belgien war damit hinfällig.

Aber ich habe mir ein paar Tage Dublin im Juni gebucht. Da die Hotels dort Fantasiepreise aufrufen, habe ich mir ein spartanisches Zimmer in einem Studentenwohnheim gemietet. Ich bin gespannt, die Rezensionen sind sehr kontrovers.

So, nu aber Schluss, sollte ja kurz werden. Bis die Tage, Euer

P.S.: Das Vorschaubild war mal wieder eine KI-Spielerei von mir. Der Titel lautet „Sehr geehrte Präsidenten a.D., wie beurteilen Sie die Arbeit des aktuellen Amtsinhabers im weißen Haus?“

P.P.S.: Elke hat nur Sachen für Nora geschenkt bekommen, außer den Blumen, auf die ich jetzt selbst neidisch bin. Ich hoffe, es gibt sie morgen noch im Blumenladen.

Dies ist die Nationalblume Südafrikas, die Protea. Ich habe sie oftmals live gesehen, es gibt sie in vielfältiger Form und fast ebenso vielen Farben.

Kunst, Kuchen und Keller

Ihr Lieben,

der noch nicht erfolgte Wohnungswechsel hält mich immer noch auf Trab. Am Montag letzter Woche war abends ein Umzugsfirmenvertreter bei mir, der sich angeschaut hat, was ich alles mitnehmen möchte. Und obwohl Küche (bis auf die Elektrogeräte, die an die Neffen gehen), Bett und Wohnlandschaft auf den Sperrmüll wandern, zahle ich zweieinhalb mal so viel, wie bei meinem letzten Umzug, und der war mit doppelt so vielen Plünnen. Ob ich gedenke, ein Gegenangebot einzuholen? Echt, ich habe keine Nerven mehr und beiße in den knapp 2.500 € teuren Apfel. Dann Sperrguttermine ausgemacht, dann versucht, einen Ummeldetermin bei der Stadt Köln zu bekommen… tja, Ende Mai wäre da was frei. Sachma. Geht’s noch? Dieses kleine, piefige Provinzkaff, dass sich so selbstbesoffen in Selbstüberschätzung feiert, bekommt nix, aber auch wirklich NIX auf die Kette.
Gestern war dann Luis da, der hilft mir mit seinem Freund, Dinge zu verscherbeln und hat auch beim Ausmisten des Kellers und diverser Schränke schon gut mit angepackt. Aber es werden definitiv mehr als die von mir geschätzten 50 Kartons.

Letzte Woche brauchte ich eine Verschreibung für ein Medikament, das auszugehen drohte. Da ich auch noch auf eine Rechnung wartete und Untersuchungsergebnisse abholen sollte, fuhr ich in die Praxis. „Der Herr Doktor ist in Urlaub, eigentlich müssten Sie zum Vertretungsarzt, aber ich will mal nicht so sein. Außerdem sind Sie ab 1. April nicht mehr unser Patient, der Herr Doktor nimmt ab da nur noch Privatpatiententermine wahr!“ WHAT??? Ich habe mir sofort einmal alles an Pillen aufschreiben lassen, was mir einfiel. Was ich denn nun tun solle? Wisse man auch nicht. Nach mindestens 25 Jahren kann ich jetzt von vorne starten. Ich sollte wegen meiner multiplen Erkrankungen in eine Kur, das war alles in Vorbereitung. Ich bin wie vor den Kopf gestoßen. Streicht das „wie“. So einen Mist kann ich gerade nicht wirklich gebrauchen.

Die KVB haben mal wieder gestreikt (man merkt den Unterschied zum Regelbetrieb aber kaum), da war ich froh, dass ich Benjiro hatte. Es kümmert mich nicht mehr. Ich würde gerne ein Fahnenträger der Verkehrswende sein, aber da ist ja keine in Sicht. Und unsere Regierungen auf allen Bundes-, Landes- und Kommunal-Ebenen sind so zugelobbyt, dass ich die in 300 Jahren nicht sehe. Aber auch mit Auto sieht man, was für ein Wrack unser Land geworden ist. Schlaglöcher ohne Ende, unbesetzte Baustellen, defekte Verkehrssteuerungen… Erwähnte ich, dass Benjiros rechter Außenspiegelblinker seine Abdeckung verloren hatte? Ich habe das Ersatzteil im Internet bestellt, eine YouTube-Video zur Montage angeguckt und tatsächlich alleine geschafft, es einzubauen. Das Ersatzteil, nicht das Video. Mannmannmann! (Ja, ich schaue gerade mal wieder „Mord mit Aussicht“). Dann bemerkte ich, dass der Blinker an sich aber auch defekt war. Grmpft. Aber ist ja wohl keinesfalls TÜV-relevant, so ein Außenspiegelblinker, oder?

Mit Ruth war ich schon vor zwei oder drei Wochen fürs Museum verabredet. Da kam auch ein KVB-Streik dazwischen und ich hatte Benjiro noch nicht. Wir holten den Termin dann letzten Donnerstag nach. Sebastiao Salgados AMAZONIA im Rautenstrauch-Joest-Museum. Als Kölner kommt man ja am ersten Donnerstag im Monat immer für umme in die Kölner Museen. Dementsprechend voll war es. Ruth als Auswärtige, die einen ganz schönen Happen Geld für den Eintritt blechen musste, durfte dann auch kommentieren, dass der eher träge Kölner immer ganz schön flink ist, wenn es etwas umsonst gibt.

Die Ausstellung war sehr schön aufgemacht. Salgado ist ein unglaublich guter Fotograf! Wir beide waren uns aber einig, dass Schwarz-Weiß-Aufnahmen des Regenwaldes nur bedingt etwas für uns transportieren, während die Portraits und Gruppenfotos in s/w eine unfassbare Begreifbarkeit ausstrahlten. Dazu Videodokumentationen, Reliefs für Sehbehinderte, Musik und eine Dokumentationsecke über die Regenwaldstiftung der Salgados. Wirklich, wirklich sehenswert. Leider nur noch bis 15. März, Ihr müsstet Euch sputen.

Ich habe bestimmt schon einmal über „Toogoodtogo“ berichtet, die App, in der vor allem Lebensmittelhändler ablaufende oder nicht mehr verkaufbare Ware zu einem i.d.R. Drittel des Preises anbieten. Ich hole mir öfter solche Tüten. Und da am Tag des Museumbesuches eine Konditortüte fällig war, aßen wir dort auch zusammen zu Abend. Strammer Max für 18 Euro. Ich meine, wie reden von einem belegten Brot mit Kartoffelsalat. Aber sehr lecker! Habe übrigens vorhin bei einem anderen Konditor wieder eine Tüte Kuchen abgeholt. Habe jetzt drei Stücke Schokotorte; da Mittwoch aber Luis wieder kommt, teile ich das natürlich mit ihm. So jedenfalls die Planung, *räusper*.

Freitag war ich dann bei meiner Gattin, der lieben Elke. Es gab einen leckeren Nudelauflauf und natürlich wieder Selfies mit Nora. Da wir immer ein Gläschen Sekt trinken und ich eine Null-Alkohol-am-Steuer-Politik bevorzuge, fuhr ich mit der DB. Den Rückweg musste ich mir mit Umwegen zusammenbasteln, es war wieder chaotisch ohne Ende. Erinnert Ihr Euch noch an die Odyssee mit Longerich letztes Jahr? Wäre heute wieder so weit gewesen. Hat dann aber mit Umwegen ganz gut geklappt. Elke sehe ich schon am Donnerstag wieder, aber ich verrate nicht, wie alt sie wird.

Auf der Arbeit kann ich mich über Langeweile nicht beklagen. Naja, wird ja jeder behaupten, der seinen Job behalten möchte. Aber ich muss mal über das Phänomen Sitzung berichten: das ist ein Konstrukt, das mir zusehends auf die Nerven geht. Alles ist eigentlich nach 10 Minuten gesagt worden, aber noch nicht von jedem und in aller Ausführlichkeit, was die Sitzung immer zu einem stundenlangen Ereignis aufplustert. Ich plane daher eine Eingabe, Sitzungen zu verbieten. Mal sehen, mit den Rasern war ich ja nicht ganz erfolglos. Am Montag habe ich auch auf dem Dach eine Handwerkertruppe begleitet. Da war das Wetter so schön, da musste ich mich mal mit dem Dom…

Ihr Lieben, lange habe ich überlegt, ob ich diese schreckliche Nachricht in einen „Schnipsel“ packe, denn es ist ganz und gar nicht nur ein Schnipsel. Aber da Ike in meinem Blog ab und zu vorkam, sollte ich auch hier berichten, dass sie im Alter von 61 Jahren zu unserer aller Bestürzung den Kampf gegen den Krebs verloren hat und letzten Mittwoch verstarb. Wir kannten uns etwa 30 Jahre, waren in unzähligen Urlauben zusammen (Portugal, Türkei, Südafrika, Schottland usw.) und haben so einigen Blödsinn, aber auch ernste Sachen erlebt. Sie war eine lebenslustige, witzige, warmherzige Freundin, und am Ende eine tapfere Person, die eine schmerzliche Lücke hinterlässt. Ich weiß, sie ist jetzt an einem besseren Ort.

Alles Gute Euch, Euer

Benjiro bedeutet „Genieße den Frieden“

Ihr Lieben,

man soll ja nicht alles glauben, was im Internet steht. Aber der Reihe nach: Mein Vater und meine Mutter haben endgültig zugunsten ihrer Brut auf ihre Autos verzichtet und so kam es zu einem Ringtausch, da der Wagen meines Vaters schon auf Leihbasis bei meinem jüngeren Bruder war. Der bekam jetzt den Toyota meiner Mutter, der wegen Reparatur an dessen Wagen als Leihfahrzeug bei meinem älteren Bruder stand, ich den Toyota meines Vaters. Mein älterer Bruder erhielt schon früher einen Zuschuss zu seinem Gefährt. Blickt Ihr noch durch? Ja? Schön!

Der knallrote Yaris, der mir gestern von älterem Bruder und einem Neffen vorbeigebracht wurde, ist ein wirklich schöner Wagen. Ich suchte sofort nach einem passenden Namen und wollte diesmal einen japanischen Vornamen mit der Bedeutung „rot“ im Namen. Die KI schlug mir „Benji“ vor, das bedeute „tiefrot“ und wäre ein beliebter Jungenname. Ich forderte dieselbe KI auf, mir Belege dafür zu liefern, worauf diese einknickte. Sie fände keine. Ich blätterte daraufhin in den einschlägigen Vornamensseiten und stieß, da ich Benji schon schön fand, auf den Namen Benjiro. Der eben „Genieße den Frieden“ bedeuten soll. Ob’s stimmt? Ich weiß es nicht. Aber mir wird der Wagen viel Frieden bringen, da ich inzwischen von Nahverkehr und deutscher Bahn mehr als genervt bin. Ich erwähne es hier ja auch von Zeit zu Zeit.

Ich war Mitte der Woche wieder zwei Tage dienstlich in Braunschweig und wie zwei Wochen zuvor war es bahntechnisch wieder eine Katastrophe! Meine Kollegen und ich mussten Zughopping machen, um irgendwie halbwegs voranzukommen. Als wir uns endlich auf der letzten Teilstrecke wähnten, beschied uns der Zugführer, der Halt in Braunschweig entfiele und wir führen jetzt nach Wolfsburg. Das ist schon eine neue Qualität, die Passagiere zu quälen. Hier in Köln dieses Jahr schon drei Tage Streik der KVB, ebenfalls ein Ärgernis, wenn man dann – ohne Auto – Verabredungen absagen muss. Ich hoffe, mit Benjiro kann ich nun entspannter planen. Papi, ganz lieben Dank an Dich! Du bist der Beste!!

Wolfsburg auch beim Rückweg…

Ich habe natürlich gerade viel mit meinem Umzug zu tun. Die Vormieterin ließ mich noch einmal zum „Nochmalnachsehen“ und Ausmessen der Wohnung herein, so konnte ich entscheiden, welche Küchengeräte ich nutzen werde; meine recht neu erworbenen aus Poll oder die abgekauften aus Holweide. Spoiler: Es wird gemischt und die anderen Geräte bekommen meine Neffen. Mit Schrecken musste ich aber feststellen, dass ich meine Wohnlandschaft (schönes Wort) nicht mitnehmen kann, da sich der Ottomanen-Schenkel an der falschen Seite befindet und nicht getauscht werden kann. Naja, hat ja auch schon ein paar Jahre auf dem Buckel, daher jetzt keine Tragödie.

Einen Maler habe ich inzwischen beauftragt, noch einmal komplett durchzupinseln, ein erstes Umzugsunternehmen kommt Montag zur Bestandsaufnahme und Abgabe eines Angebotes. Ich werde so einiges vorher noch ausmisten bzw. versuchen, zu verkaufen.

Klar habe ich auch wieder etwas in den Food-Blog eingestellt, aber ich komme gerade nicht viel zum Kochen. Ich merke auch die ganzen Pizzen und Fertiggerichte, man isst insgesamt doch ungesünder und wird schlapper. Da ist das Huhn in Gorgonzola-Sahnesauce jetzt zwar auch keine Vitaminbombe, aber wenigstens war es richtig lecker (dafür war der Salade Russe ein paar Tage zuvor mit viel Gemüse).

Vor ein paar Wochen war ich beim Betriebsarzt, meine Augen haben sich verschlechtert. Auf den Befund musste ich fast vier Wochen warten, dann kam die Karnevalsflucht dazwischen. Daher war ich erst die letzte Woche beim Optiker. Die Bildschirmarbeitsplatzbrille schlug mit nur ein paar Euro zu Buche, aber die Gleitsichtbrille macht mich arm. Seufz. Ich konnte aber auch vor Ort für 35 Euro eine Augeninnendruckmessung und eine Netzhautfotografie machen lassen. Das nahm ich mal wahr, denn beim Augenarzt wartet man ja monatelang auf einen Termin (zumal meine letzte Ärztin während der Untersuchung die ganze Zeit privat am Handy quasselte, das war nicht vertrauenerweckend). Jetzt bin ich stolzer Besitzer zweier wunderhübscher Fotografien meines Augenhintergrundes.

So, noch einmal zurück: Benjiro war inzwischen im Luxus-Spa. Komplette Handpflege innen und Wachsen außen mit allem Pipapo. Ich fand beim vorherigen Ausräumen insgesamt 4 Erste-Hilfe-Kästen mit verschiedenen Verfallsdaten, 3 Schirme, ein halbes Dutzend Eiskratzer und zwei Lackreparatursets, drei Rosinen und diverse Schutzelemente (Fatimas Hand, das blaue Auge, ein Kreuz). Nach der Kosmetik fuhren wir noch zum Handelshof und kauften eine Handyhalterung. Eine Abdeckung für den Außenspiegelblinker braucht Benjiro auch noch, die hat er irgendwie verloren, aber wenn ich die Schlüsselnummer zur Identifizierung des Yaris angebe, bekomme ich 20 Modelle angezeigt. PUH! Und außerdem: heißt „links“ von vorne oder vom Fahrersitz aus gesehen? Ich habe mir das so genau wie möglich angeguckt und hoffe, dass das richtige Ersatzteil kommt.

So, das war mal wieder ein kurzer Einblick in mein Treiben. Bis zum nächsten Schnipsel, macht es gut, Euer

Die hat es gut, die muss nicht ständig umziehen. Aber das Gewicht ist natürlich… puh!

Hühnerbrust mit Gorgonzola überbacken und Kräuterkartoffeln

Ihr Lieben!

Gestern gab es etwas sehr einfaches, aber auch raffiniertes: Ein One-Casserole-Dish mit Huhn und Kartoffeln in Gorgonzola-Sauce.

Ich schälte zwei Handvoll Drillinge und bepinselte diese mit etwas Sonnenblumenöl, in das ich einen gehäuften Esslöffel gefriergetrocknete Salatkräuter (die mit Knoblauch!) sowie Pfeffer und Salz gegeben hatte. Die drapierte ich in einer Auflaufform. Mit zwei Brustfilets wischte ich die Ölschüssel aus (so bekamen die auch etwas von der Marinade ab) und legte sie zwischen die Kartoffeln.

Auf das gesalzene und gepfefferte Huhn dann je eine dicke Scheibe Gorgonzola, ich nehme den pikanten, Weicheier nehmen dann den milden. Über alles etwa 100 ml Sahne gießen und ab in den kalten Ofen. 180°C Umluft, nach ca. 45 bis 50 Minuten sind die Kartoffeln durch und das Huhn noch schön saftig.

Snack-Check: Mango-Chili-Chips von LISAS

Ich habe ja seit dem Hambacher Fest keinen Snack-Check mehr veröffentlicht. Gestern aber gab es eine Offenbarung, wieder einmal bewerte ich Chips.

Mango&Chili-Kesselchips der Fa. LISAS, die im Allgäu ihre Wirk- und Werkstätten hat. Im Gegensatz zu den zuletzt bewerteten Chips sind diese Weltklasse!

Leichte Mangonote, leichte Chilischärfe (ohne unangenehm zu sein), krasse Knusprigkeit, kein Muff, nicht zu salzig… Ich kann überhaupt nichts Schlechtes über diese herrliche Kreation sagen, außer, dass die Packung schon an einem halben Abend leer ist.

Klare 5 von 5 Punkten, ich werde nach den anderen Sorten Ausschau halten (diese hatte ich bei REWE entdeckt).

Note: 1+ mit Sternchen!