Barcelona 2026 (4): Ausflug nach Westeros

Ihr Lieben,

gestern sind wir fast beraubt worden, das hatte ich völlig unterschlagen. Wir haben den dreisten Taschendieb allerdings ohne Beute in die Flucht gejagt. Und Dienstag lief ein offensichtlich unter Drogen stehender Mann auf mich zu und holte zu einem linken Haken aus. Er hat mich verfehlt. Also, aufpassen muss man schon noch…

Also, heute ging es mit dem Zug nach Königsmund. Aka Girona. Dort wurden Teile von „Games of Thrones“ gedreht. U.a. die berühmte Treppenrittszene. Auch andere Filmproduktionen nutzten die wunderprächtige Kulisse dieser mittelalterlichen Stadt.

Von Barcelona aus gibt es einen Schnellzug, für den man sich anmelden muss. Das bedeutet, man hat automatisch einen Sitzplatz. Die Abfertigung vor Betreten des Bahnsteigs gleicht der an einem Flughafen, nur nicht ganz so streng. Billig (13,50€ in der 1. Klasse) und zuverlässig ist es zudem auch. Ach, tu felix España. Die Strecke führt zu großen Teilen durch Tunnel, es gibt ein Bordrestaurant und Getränkeverkäufer. Das einzig negative: auch in den Zügen der renfe gibt es die unheimlich wichtigen Businessleute, die unentwegt in ihr Telefon plärren. Bzw. die, die so stark auf Ihre Laptoptastatur einschlagen, als wollten sie sie töten.

Der Bahnhof liegt etwas außerhalb, aber es sind nur 10 Minuten bis zur ersten Sehenswürdigkeit, der Pont de Pedra, mit dem Ausblick auf die von Gustave Eiffel erbaute Pont de les Peixateries Velles, im Vordergrund die bekannten bunten Häuser am Ufer des Rio Onyar, im Hintergrund die mächtige Kathedrale, die alles überthront.

Ich lief an der linken Uferseite bis zur roten Metallbrücke, querte den Fluss und tauchte in die Gassen der Altstadt ein. Im Mittelalter befand sich hier das Judenviertel. Es gibt eine Menge verwinkelte Gassen, Durchgänge, Treppchen und Treppen. Irgendwann gelangt man dann an den Fuß der Kathedrale, zu der 90 Stufen hinaufführen.

Die Kathedrale hat das mit 23 Metern breiteste einschiffige Gewölbe Europas. Ein Kreuzrippengewölbe, um genau zu sein, ich weiß, das würde Euch interessieren! Es ist ein dunkles Loch. Riesig, aber dunkel. Die Seitenkapellen sind halbwegs ansehnlich. Berühmt sind der Schöpfungs-Wandteppich und der Thron Karls des Großen. Die Grablege von Ermessenda von Carcassonne ist für Historiker von besonderem Interesse, ich brauchte 20 Minuten, um ihren Sarkophag zu finden. Man beachte auch das Jesuskind aus der Glasfensterausstellung. Manche sehen Jesus in der Krippe, ich sehe einen alten Mann in Bondage. Der Kreuzgang ist übrigens ausch ganz nett und natürlich ist der Ausblick von der Treppe oben ein Traum.

Hinter der Kathedrale liegt der Passeig arqueològic. Hier kann man sich über die alten deutschen Kasernen bis zur Stadtmauer durchwursteln, die man dann in einem 20-minütigen Spaziergang bis zur Plaça de Catalunya entlanglaufen kann. Dort angekommen war ich fix und foxy. Ich ließ mich sofort auf einer Restaurant-Terrasse nieder, wo ich erst einen halben Liter Wasser soff (!), um dann eine Jarra zu genießen. Gottseidank hatte ich das Wasser bestellt, da waren genug Eiswürfel drin, um das warme Bier runterzukühlen. Der Spaziergang ist aber sehr schön, man hat wirklich tolle Sicht auf die Stadt.

Ich lief diesmal die rechte Uferseite entlang, um über die Eisenbrücke zu wechseln, weil sich dort eine weltberühmte, sensationell eingerichtete Eisdiele eines Michelinsternekochs befinden sollte. Hm. Von der sensationellen Einrichtung war nichts zu sehen, aber es standen lange Schlangen davor. Die Rezensionen im Netz fallen gar nicht gut aus. Ich schenkte mir das Erlebnis.

Wieder zurück ins Altstadtgewimmel. Ich lief kreuz und quer, kaufte ein paar T-Shirts meines Lieblingsherstellers (hier könnte Ihre Werbung stehen!!), trank noch ein Bier, diesmal kalt, lief erneut rum (und Leute, hier gibt es NUR Treppen und Steigungen!), kaufte eine Turroneria leer (heißen die so?), plünderte ein Käsegeschäft und überfiel eine Metzgerei, um regionale Dauerwürste für zuhause zu haben.

Irgendwie hatte ich mich inzwischen etwas vertrödelt; als ich auf die Uhr schaute, überkam mich ein Schaudern: ich hatte noch 15 Minuten Zeit, um zum Zug zu kommen, der Weg wurde mit 10 Minuten berechnet. Wir erinnern uns, man muss durch ein Check-in. Da habt Ihr aber mal einen Gerry sprinten sehen können. Ich meine, ich war schon den ganzen Tag vom Trepp-auf-trepp-ab völlig durchgeschwitzt (pralle Sonne und um die 34 Grad), da machte ein bisschen Extra-Jogging auch nix mehr aus. Aber ich war rechtzeitig da. Und der Zug um 5 Minuten verspätet. Skandal!

Eine Stunde später war ich wieder bei Rolf, wo wir uns stadtfein machten, um eines der vielen Restaurants auf der Avinguda Mistral auszuprobieren. Was soll ich sagen, nicht ein einziger Tisch war frei! Dann eben um die Ecke. „Ohne Reservierung läuft heute nichts“. Wir liefen zum Faisal, alles voll. Wir setzten uns rein. wir waren beide zu kaputt, um jetzt noch einen Platz an der Sonne zu suchen. Es gab ganz unprätentiöse Burger. Mein Chicken Burger war nix, der Ternero von Rolf ganz gut. Aber Hauptsache war, wir wurden satt, denn ich hatte nicht gefrühstückt und in Girona etwa 10 kleine Oliven gegessen. Zwei Absacker später waren wir für unsere Verhältnisse seeeehr früh daheim.

Das war es schon für heute. Girona ist nicht nur einen Abstecher wert, es lohnt sich, auch für es selbst anzuschauen. Und eigentlich hatte ich mit Trillionen von Touristen gerechnet, aber es war, siehe Fotos, angenehm leer. Für Fremdscham sorgte eine Gruppe Landsleute, die sich auf der Kathedraltreppe verteilten und zotige Lieder grölte, um sich dabei filmen zu lassen. Ich hatte nicht den Nerv, sie anzukacken. Leider.

Morgen schlafen wir auf jeden Fall mal so richtig aus! Es wird dann auch für Euch nur ein kurzer Bericht, wir fahren in die Sommerfrische. Bis morgen dann, Ihr Lieben, Euer

P.S.: Auf dem Weg zum Jardin Alemanlys gibt es eine kleine Christophoruskapelle. Da hat sich aber ein Obdachloser eingerichtet. Nun ja, Christophorus ist der Schutzheilige der Reisenden und ist einer der vierzehn Nothelfer. Passt dann wohl irgendwie.

Barcelona 2026 (3): Hoch hinaus

Ihr Lieben,

vor 25 Jahren war ich das erste Mal an der Sagrada Família. Damals eine riesige Baustelle, man zahlte auch für gar nichts irgendeinen Eintritt, wenn ich mich richtig erinnere. Inzwischen ist die Kirche Weltgeldruckerbe, was aber völlig okay ist, denn die noch ausstehenden Baukosten des Hauptportals werden über die Eintrittsgelder getragen. Durch den Erwerb meines 40-Euro-Tickets bin ich jetzt quasi Anteilseigner. Für die 40 Euro bekommt man in einer noch überschaubaren Gruppe eine dreiviertelstündige Führung, man darf einen der Türme besteigen und das Museum sowie die Gaudi-Schule besuchen.

Die „Heilige Familie“ ist schon damals ein Wunderwerk gewesen. Heute gibt es natürlich noch viel mehr zu entdecken. Die Baumeister haben nicht mit Wow-Momenten gespart. Die Fassaden geschmückt wie nix, die Türen eine Entdeckungsreise, die Fenster eine Wucht. Innen ist die Kirche eher schlicht, aber bei Sonnenschein verbreitet sich ein tolles Licht. Ich war im allerersten Schwung in der Kirche, man hat sie also tatsächlich für ein paar Minuten fast für sich allein. Im Laufe des Vormittags strömen dann die Massen.

Die Führung war ganz ordentlich, es ging viel um Erklärung der Figuren und Türme. Das Museum ist der Entwicklung des Gotteshauses gewidmet und die Schule ist, nunja, eine kleine Schule. Gaudi war sehr gläubig, aber legte auch viel Wert auf Bildung und ließ die Kinder der Bauarbeiter unterrichten. Die Krypta kann man zwar besuchen, aber nur zu Gottesdiensten. Hinter dem Altar gibt es aber Fenster, durch die man dort hineinsehen kann. Gaudi liegt dort begraben, nachdem er 1926 von einer Straßenbahn überfahren wurde.

Die Turmbesteigung? Pft. Man fährt mit einem Aufzug hoch, muss sich dann über einen Turmsteg von 10 Metern Länge auf die andere Seite bemühen und eine seeehr enge Wendeltreppe wieder runterkraxeln. Angeblich kann man mit der App der Sagrada Familia oben ein „immersives Erlebnis“ haben, aber ich habe nicht gerafft, was ich in der App machen soll und zudem drängten von hinten die Massen nach. Meiner Meinung nach ist der Turmbesuch daher verzichtbar. Insgesamt aber ist die Sagrada Familia ein Muss! Während meines Besuches wurde sogar Orgel gespielt, das war eine nette Abrundung.

Mit Rolf traf ich mich dann zum Mittagessen am Strand von San Sebastian. Die Snacks dort waren teuer, dafür hatten wir einen schönen Blick über den Stadtstrand und die Skyline der Stadt. Es war kaum etwas los im Viertel „Barceloneta“, daher wurden wir von aufmerksamen Kellnern quasi wie Könige umsorgt. Das war sehr nett. Rolf hatte dann Termine und fuhr mit dem Bus davon, während ich in die Seilbahn einstieg, um mit dieser bis zum Mirador Miramar zu gondeln. Ihr wisst ja, dass ich trotz meiner Absturzängste immer wieder Seilbahn fahre, auf Glasaussichtsplattformen rumrenne und auf Türmen rumturne. Diese Seilbahn ist mit zwei dreieinhalb Minuten langen Teilstrecken definitiv auch etwas für Feiglinge! Kostet halt 12,50 Euro für eine einfache Fahrt. Vom Mirador aus könnte man auch weiter mit einer anderen Seilbahn zur Stadtburg fahren, aber da war ich ja schon 2025. Ich lief stattdessen (man kommt kaum anders weg – aber es gäbe Taxis) den Berg hinunter bis zur Parallel, von wo ich weiter bis zur Rambla lief. Dort stieß ich auf einen Ale-Hop.

Vorletztes Jahr kaufte ich in einem Ale Hop, das ist eine sehr erfolgreiche spanische Tinneffkette, Fächer mit einem lustigen Spruch drauf: „Abanicando mis problemas“, ich fächele meine Probleme weg. Den wollte ich wieder erwerben, aber leider ist er offensichtlich nicht mehr im Programm. Ich lief weiter bis zur Plaza Real, wo ich mich auf einen Stuhl fallen ließ und auf eine Sangria hoffte. Allein, es gab keine Kellner. Hm. Meine Quanten qualmten, ich war verschwitzt, ich hatte Durst! Ich beschloss, nach Hause zu fahren und Sprudel, Bier und Wein einzukaufen. Rolf hatte offensichtlich exakt die gleiche Idee, zu trinken gibt es erst einmal genug.

Nach dieser Wanderung in der Hitze war ich erst einmal fix und fertig und ich musste eine Siesta einlegen. Rolf hatte auswärts zu tun, ich legte mich kurz hin. Aus dem geplanten kleinen Nickerchen wurde ein veritabler Tiefschlaf. Irgendjemand klingelte an der Haustür, das ignorierte ich und baute es in wirre Träume ein. Dann klingelte mein Handy: „Wollen wir uns bei Zian treffen?“. Fast zweieinhalb Stunden geratzt!

Wir trafen uns im Restaurant und aßen zusammen Gambas, Rolf Paella und ich einen Iberico-Burger, der ging fast als Nachtisch durch, denn durch den Cabra, Tomatenconfit und ein Brioche als Bun war er eher süß. Ich fand das prima, ist aber bestimmt für andere gewöhnungsbedürftig. Wir bekamen noch einen Drink aufs Haus und schauten dann in einigen Bars vorbei. In Köln ist die Gay-Bar-Szene ja zu einem jämmerlichen Resthaufen geschrumpft, wo kaum etwas los ist. In Barcelona kann man jeden Tag ausgehen, man muss nicht bis Mitternacht warten und es ist überall sehr nett.

Naja, aber auch Rolf muss morgen wieder raus, ich habe auch etwas vor, daher liefen wir zurück. Rolf in die Heia, ich zum Tagebuch.

Es war wieder ein toller Tag. Barcelona ist schon einfach mal eine Nummer. Dennoch werde ich „Barna“ morgen fremdgehen. Und ich hoffe, Ihr seid dabei! Liebe Grüße, Euer

P.S.: Die Tage sind so gefüllt. Ich könnte dreimal so viel schreiben, aber die Tage sind so gefüllt. 🙂

P.P.S.: Der Architekt der kantigen Passions-Fassade der Sagrada heißt Subirachs. Ich musste immer an ein ähnlichlautendes Medikament denken. Ich mag persönlich seine künstlerische Art nicht, erkenne aber sein Talent an. Passion halt.

Barcelona 2026 (2): Was kommt nach dem Himmel?

Ihr Lieben,

ich habe mich beim Aufstehen ein winzig kleines bisschen schwergetan. Aber nur ein winzig kleines bisschen! Rolf musste schon arbeiten, aber er hat mir Kaffee mitgemacht und Brot hingestellt. Das fand ich sehr lieb. Da ich nun auf mich alleine gestellt war, plante ich beim Frühstück den Tag. Nationalpalast, Mediamarkt und das Viertel um Santa Maria del Mar sollten es werden.

Ich kaufte mir als erstes ein Mehrfahrtenticket (ÖPNV ist hier wirklich billig!) und erklomm sodann den Hügel an der Plaza Espana, auf dem majestätisch der Nationalpalast thront. Der beherbergt Kunstschätze ohne Ende, aber mir war mehr nach nur rumlaufen. Dafür kann man die Entrada Basica erwerben, die nur 2 Euro kostet. Damit darf man zwar nicht in die Ausstellungen, aber weite Teile des Palastes besichtigen und sogar das Dach besteigen! Man hat einen tollen Ausblick von dort. Einen kleinen Abstecher zum genialen, mies-van-der-roheschen Deutschen Pavillon der Weltausstellung machte ich natürlich auch. Und gerade wird mir klar, dass ich hier natürlich vieles zum wiederholten Male beschreibe und zeige. Aber: Auch einen Tatort schaut man sich ja gerne mehrmals an. 🙂

Wieso, liebe Gemeinde, ist der Mediamarkt eine Attraktion? Ja, Ihr fragt zu Recht: Es ist keine. Aber ich hatte meine Bluetoooth-Tastatur daheim vergessen und Reiseberichte auf einem Bildschirm tippen ist eine mühsame Angelegenheit. Insbesondere, wenn der Touchscreen jeden Schatten der Hand als eine Aktion interpretiert und Fenster aufpoppen lässt. PUH! Ich fuhr zur Plaza Catalunya, wo der Elektronikriese beheimatet ist, wurde schnell fündig und lief zur Kasse. Wo schon 20 Menschen anstanden. Eine Kassiererin. 3 oder 4 Kolleg*innen plaudernd dahinter. Hm. Das kam mir bekannt vor. Erinnert Ihr Euch an meinen Fernsehkauf? 20 Minuten später war ich erst aus dem Laden raus. Die Plaza Catalunya ist übrigens voller Tauben, die eine kleine Touristenattraktion darstellen. Man stellt sich mit ausgebreiteten Armen mitten auf den Platz, die Tauben fliegen einen an (sie denken, es gibt was zu essen), und dann kacken sie einen voll. Naja, wer es mag.

Rolf schrieb, er habe seine Dinge erledigt. Wir beschlossen, ein Menu del Dia zu uns zu nehmen. Rolf hatte Arroz Cubano, ich hatte kalte Melonensuppe mit Schinken, wir beide Steinbutt in Zitronenöl, ein Eis und einen Flan. Dazu eine Flasche Wein und ein kleines Wasser. Alles sehr lecker und alles für 40 Euro inkl. Trinkgeld. Ich glaube, ich lasse den Rückflug einfach sein.

Wir liefen in das gothische Viertel. Rolf zeigte mir die wuchtigen Überreste der Stadtmauer und anschließend einen kleinen Geheimtipp: Man schleifte im Mittelalter viele der römischen Bauten, um Häuser daraus zu bauen. Von dem antiken Augustustempels ließ man aber vier Säulen stehen, die sich jetzt quasi im Hinterhof eines Wohnhauses befinden. Das fand ich megainteressant und überraschend. Auch in der Nähe der Kathedrale gibt es ein Mosaik, das – aus lauter kleinen Bildern bestehend – zwei sich küssende Münder zeigt. Das erkennt man faszinierenderweise besser, wenn man es durch eine Kamera betrachtet. Es ist ein Instagram-Hotspot. Ein Schaulauf von… äh… räusper… neinneinnein, wir wollen nicht über Leute lästern. Ich konnte gottseidank damit leben, dass ich mich nicht lasziv-räkelnd von Rolf da habe fotografieren lassen können. Das Motiv ist dennoch spannend, aber lustiger ist natürlich die Masse von Influencern, die da posieren.

Weiter ging es zu Santa Maria del Mar. Vielen vielleicht auch bekannt aus Ildefonso Falcones grandiosem Roman „Die Kathedrale des Meeres“. Leute, lesen!! Ist auch als Miniserie verfilmt worden, aber das Buch ist fesselnder. Hat mir übrigens vor Jahren mal Ike zum Geburtstag geschenkt. Da Rolf die Kirche in- und auswendig kennt, sparten wir uns den Eintritt von 8 Euro, das Innere des Gotteshauses besuche ich dann mal, wenn ich alleine bin.

Ein weiterer Grund, das Viertel zu besuchen, war übrigens ein Bild, das ich vor kurzer Zeit zufällig entdeckt hatte. „El Beso“. Eine Wandmalerei eines nach vorn gebeugten Mannes, der einen Kuss zu geben scheint. In der Regel stellten sich dann o.g. Influencerinnen davor, um sich so abbilden zu lassen, dass der Eindruck enstand, man küsse sich. Rolf und ich liefen auf und ab, fanden besagtes Mural aber nicht. Ich fragte in einem Restaurant nach und bekam die Antwort, es sei nicht mehr da, man habe es übermalt. Hm. Naja, die KI warnte schon, man stünde da Schlange. Und wenn Anwohner da Tag und Nacht das Gegiggel und Geschnatter von Hobbyfotografen ertragen müssen… Ich hätte vielleicht auch zu Farbtopf und Pinsel gegriffen.

In dem Viertel rund um die Kirche gibt es wunderschöne Läden. In einer Galerie konnte ich mich nur aus Mitleid mit Rolf (inklusive Mühe und Not) von den Bildern losreißen. Aber ich kehre wieder. Ansonsten Kerzenzieher, Naturprodukte, Schinkenläden, ganz tolle Restaurants (ich musste mal), Tinneffläden (einer hatte sich auf Kühe spezialisiert!). Ein Träumchen.

Uns war nach einem Bier. Das bekamen wir am Hafen, wo wir neidlos auf fette Yachten glotzten (Rolfs Freund hat ein kleines Boot in Amsterdam, das ist schöner als jede Yacht) und von sehr netten Kellnern mit Nachschub versorgt wurden. Dann gings mit dem Bus nach Hause, Rolf hatte noch zu tun und ich wollte das Tagebuch beginnen. Tja, und dabei erwischt Ihr mich gerade. Und Ihr erwischt mich mit ziemlich guter Laune. Kaum eine Stadt kann einen so schnell in Urlaubsmodus versetzen, wie Barcelona.

Am Abend waren wir im Restaurant Marcelino, wo uns ein wirklich reizender Kellner aufwartete, Jameson, genannt Jaminho. Wir hatten wieder Chipirones, Insalata Atun, Steaks und Schweinespieß. Alles sehr lecker. Was einem das Essen auf den kleinen Terrassen ab und an verleidet, sind die vielen Raucher. Hatten wir auch dort. Wir baten, wenigstens während unseres Essens nicht ununterbrochen zu quarzen. Sie fragten, ob wir Spanien lieben, wir bejahten, sie rauchten fortan abseits der Terrasse. Das fand ich sehr nett. Es gibt die Diskussion in Spanien, das absolute Rauchverbot an bestimmten Stellen wieder einzuführen. Die Initiative scheitert wahrscheinlich an zu vielen Interessengruppen, die dagegen ankämpfen.

Was soll aber nun diese mysteriöse Überschrift? Naja, Madrid wirbt ja mit dem Spruch „De Madrid al cielo“. Und das lasse ich mal so stehen. Wer beide Städte kennt…

P.S.: Die Bluetooth-Tastatur ist auf Spanisch. Da jetzt rumzufummeln, um Accents und dergleichen zu finden, war mir zu anstrengend.

Also, das war ein superschöner Tag. Morgen wird es hoffentlich genau so schön, ich habe zwei, drei nette Sachen vor. Seid Ihr gespannt? Ich auch 🙂 Bis morgen, Euer

P.S.:

Die Sarkophage der katalanischen Könige sind von geradezu ergreifender Schlichtheit!

Barcelona 2026: Die Anreise

Ihr Lieben,

es war mal wieder so weit: ich versuchte mein Glück beim Blind Booking eines Fluges und nach meinen Berechnungen sollte es wieder Barcelona werden. Diesmal fand ich das gut, wollte ich doch Rolf besuchen und hatte das auch mit ihm so abgesprochen. „Herzlichen Glückwunsch: Sie fliegen nach Palma de Mallorca!“ schmetterte mir die Internetseite hin- entgegen. Mist, da wollte ich doch nie wieder hin. Die Malle-Pläne erledigten sich dann aber sowieso, wie treue Leser wissen. Das war im Mai.

Ich machte mit Rolf eine andere Woche für ein Treffen aus und verließ mich diesmal nicht auf das Glück, sondern buchte direkt. Da ich keine Wucherpreise zahlen wollte, kam nur ein später Flug in Frage, die sind meistens um die Hälfte günstiger. Da ich aber auch nicht erst um Mitternacht an Rolfs Türe wummern wollte, buchte ich ab Düsseldorf. Nicht wissend, dass die rechtsrheinische ÖPNV-Verbindung nicht nur diese Woche quasi tot ist. Ach herrjeh! Ich beschloss, jetzt nicht aus übertriebener Sorge ein Hotelzimmer am Flughafen zu buchen, sondern einfach früh loszufahren. Schon am letzten Samstag brauchte ich knapp drei Stunden von Neuss Holzheim nach Hause. Wie früh muss es sein, damit ich um 17 Uhr im Flieger sitze? Lacht mich ruhig aus, aber ich fuhr um halb 12 los.

Und das war auch gut so. Das volle Horror-Programm des ÖPNV! Auf 40 km in dreieinhalb Stunden: Fällt aus, Hält hier nicht, Verspätet sich, Nicht mehr fahrbar, Baustelle, Weichenstörung, Personen im Gleis, Behördliche Maßnahme, Keine Einfahrerlaubnis, Signalstörung, Fahrt endet hier, Gleisänderung, Vorbeifahrt… dazu defekte Aufzüge, Türen, Rolltreppen, Anzeigetafeln. In Köln Hbf standen dreitausend Menschen an Gleis 9, die in die RE7 wollten. Gottseidank hielt der um nur 40 Minuten verspätete Regionalexpress mit dem Einstieg direkt vor meiner Nase, ich wäre sonst nicht mitgekommen. Am Flughafen lief dann alles einigermaßen flüssig, nur ein paar Minuten Wartezeit an der Sicherheitskontrolle.

Der Flug war okay, neben mir nur eine etwas auffällige Dame, die sich mit äußerster Hingabe um meinen Müll kümmerte. Fragt nicht.

Als Krönung des an Katastrophen nicht armen Tages fuhr mir dann auch noch der Flughafenbus vor der Nase weg. Aber nach 5 Minuten kam der nächste und Rolf empfing mich an der Conte Borell, was ich sehr nett fand. Kurz die Plünnen in die Bude gebracht, dann auf in die Bar Lucky, wo wir Patatas bravas, Chipirones, Oliven und Serrano-Schinken aßen. Danach suchten wir noch eine Gay-Bar für einen Absacker auf. Den wir zuhause noch um einen weiteren Absacker ergänzten. Es wurde spät!

Konfuzius sagte einmal „Wenn der Abend lang war, muss der Blog kurz sein!“. Räusper. Daher war es das erst einmal für heute. Ich freue mich, hier zu sein und werde dann morgen wieder berichten. Wenn Ihr nichts von mir hört, liegt es wie immer eher an technischen Problemen, als daran, dass ich… chrrrschnrrchrrr

Bis morgen bzw. gleich, Euer

Während des Fluges gelangen mir spektakuläre Aufnahmen des Pferdekopfnebels!
Der Autor nach seiner Odyssee.

Kalbszunge in Madeira-Sauce

Ihr Lieben,

„Ich esse nichts, was andere schon im Mund hatten!“ ist ein familienanekdotischer Spruch einer meiner Großmütter. Nunja, Zunge ist wirklich, wie viele Innereien, nicht jederpersons Sache. Ich, beispielsweise, esse kein Hirn, keine Nieren und keine Darmgeschichten. Alles zwar probiert, aber mit ungutem Gefühl.

Zunge war früher ein Arme-Leute-Essen und eigentlich auch immer an Fleischtheken vorrätig. Dieser Kalbszunge bin ich zwei Wochen hinterhergerannt. Eine Audienz beim Papst ist einfacher zu bewerkstelligen. Aber wir wollen ja kochen, nicht philosophieren:

Die Kalbszunge habe ich am Vortag gründlich abgewaschen und gewässert. Anschließend kommt sie zusammen mit zwei Esslöffeln buntem Pfeffer, ein paar Wacholderbeeren, drei Pimentkörnern, zwei Esslöffeln Salz, drei kleinen Lorbeerblättern sowie einer halbierten Zwiebel, in einen Schnellkochtopf. Dazu gab ich zwei TK-Pakete Suppengrün. Zwei Liter kaltes Wasser drüber und dann alles zum Kochen bringen, Deckel drauf, bei Erreichen des Dampfdrucks Herd runterschalten und ein Stunde köcheln lassen. Im normalen Topf solange simmern lassen, bis die Zunge weich ist (Stichprobe).

Die Zunge rausnehmen, kalt abschrecken und sofort die Haut abziehen und überschüssiges Fett und / oder Knorpel entfernen. Beiseite stellen (ich mit ein bisschen durchgeseihter Brühe in einer Frischhaltedose in den Kühlschrank). Die Brühe durch ein feinmaschiges Sieb gießen und auffangen.

Die Basissauce kann man auch am Vortag zubereiten: In einem großen Stück Butter eine feingewürfelte Schalotte anbraten, einen Teelöffel Zucker dazu zum karamellisieren. Mit einem Glas Madeira-Wein ablöschen und einreduzieren lassen. Einen halben Liter der Zungenbrühe dazugeben und wieder etwas einkochen lassen. Den Rest der Brühe aufheben!! Jetzt die kochende Sauce mit beurre manié* binden, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist (bisschen drunter bleiben, sie dickt später beim Aufmontieren noch nach). Das waren bei mir etwa 3 bis 4 EL. Abkühlen lassen und in den Kühlschrank damit.

Am Tag des Servierens die Zunge in Scheiben schneiden, in die vorbereitete Sauce geben und erwärmen. Fleisch dann herausnehmen, die Sauce mit eiskalter Butter aufmontieren, noch einen guten Schuss Madeira rein, abschmecken und das Fleisch zurück spedieren. Ab auf den Tisch.

Dazu gibt es Reis, den wir mit der aufgehobenen Brühe zubereitet haben, und Salat mit durch Schalotten angereichter Vinaigrette.

*) Mehlbutter: Zu gleichen Teilen Mehl und Butter ordentlich verkneten. Ergibt eine deutlich schmackhaftere Bindung als Saucenbinder.

P.S.: Zunge eklig finden, aber Schinken essen… 😂

Einfacher Nudelsalat im 70er Stil

Ihr Lieben,

seit Urzeiten gibt es immer mal wieder den einen Nudelsalat in unserer Familie. Meist zum Grillen, aber auch für Buffets. Samstag habe ich ihn als Sonntagsmittagessen für meine Mutter, meinen älteren Bruder und mich zubereitet, den es tut dem Salat gut, einen Tag durchzuziehen.

Here we go: Eine Packung Spiralnudeln (500gr.) al dente kochen, abschrecken. Mit einer Dose Ananasstücke (die ich jeweils immer noch einmal durchteile), dem Saft und zwei kleinen Paketen Fleischsalat mit Gurken und Meerrettich vermengen. Sollte der nicht erhältlich sein, einfach Meerrettich aus dem Glas mit dem Ananassaft verrühren und dann unterheben.

Klingt banal, ist aber ein ziemlicher Renner. Als Hauptgericht reicht die Menge eigentlich für 6 Personen, aber wenn man einen Bruder hat, der sich für einen Triathlon fit macht, wird die Schüssel auch bei dreien leer. 🙂

Leider kein Foto ohne Frischhaltefolie gemacht. 🙁

Powidl (oder „Die Nacht, in der mein Haar ergraute“)

Ihr Lieben,

neinneinnein, Powidl ist kein Unsinn à la cofveve, wie berüchtigte, demente Präsidenten vor sich hin sabbeln. Powidl ist ein österreichisches Lehnwort aus dem Tschechischen. Das dortige Povidla heißt schlichtweg Pflaumenmus.

Das besondere daran ist, dass es stundenlang ohne Zucker und Geliermittel gekocht werden soll, bis es eine fast schon zähe Konsistenz habe und kaum noch Restfeuchte enthalte. Das verstärke das Aroma der Zwetschgen oder Pflaumen sehr. Verfeinert würde mit etwas Zimt, einer Prise Nelkenpulver, einem Spritzer Zitronensaft, einem Tütchen Vanillezucker und einem Schuss dunklen Rum.

Wenn man jetzt nicht 6 oder 7 Stunden am Herd stehen wolle, denn der Powidl muss ununterbrochen gerührt werden, könne man auch einen Auguste (so heißt meine Kochmaschine) benutzen. Das würde Stunden sparen! Soweit jedenfalls die Behauptung.

Was soll ich sagen? Schon Nostradamus riet davon ab, alles zu glauben, was im Internet geschrieben steht. Also. Hier die Zeugenaussage:

Ich metzelte 2 kg Pflaumen auf Stufe 7 für 10 Sekunden hin (in zwei Tranchen), und ließ diese sodann mit Rückwärtslauf 4 Stunden kochen, jetzt schon mehr als verlangt. Dabei deckte ich das Deckelloch die ganze Zeit nur mit einem Sieb bzw. gar nicht ab, damit die Flüssigkeit verdampfen konnte. Das Mus wurde nicht dicker. Ich durchforstete das Internet. Apfel dazureiben. Okay. Ich rieb einen Apfel dazu (wegen der Pektine, die wie Gelatine wirken). Es wurde etwas besser. Ich gab Geschmacksbooster dazu und ließ es eine weitere halbe Stunde kochen. Es schmeckte furchtbar, die Nelke kam so was von durch. KI befragt. Mehr Zimt, mehr Limette, etwas Rohrzucker). Noch einen Apfel. Aber dicker wurde es nicht. Weitere 45 Minuten. Es tat sich was. Jetzt hatte ich auch langsam die Lust verloren.

Ich gab die Masse in heiß ausgespülte Gläser geben und verschloss sie. Dann leckte ich Trichter und Schüsseln aus. Boah ey! So einen konzentrierten Geschmack hatte ich lange nicht mehr. Definitiv nicht zum reinen löffeln, aber auf Brötchen oder in Knödeln garantiert der Hammer.

Mein Zwetschkenröster für den Kaiserschmarrn habt Ihr ja bestimmt schon gesehen 🙂

P.S.: Mein Haar war ja schon grau. Ich bin nur großer Kishon-Fan und wollte mal was von ihm verwursten. 🙂

Thunfisch-Tataki mit Kartoffelsalat

Ihr Lieben.

Heute gibt es Cross-Fusion-Food oder wie auch immer das heißt. Wir braten Thunfisch auf japanische Weise und kredenzen dazu einen internationalen Kartoffelsalat.

Die Kartoffelsalatbasis kann man schon am Vortag zubereiten: Ein Kilo Drillinge werden geputzt und in reichlich gesalzenem Wasser gegart, sodann gepellt und in Stücke oder Scheiben geschnitten. Während der Garzeit rühren wir ein Dressing an. 3 EL Sesamöl, 3 EL Reisessig, 1 EL Mirin, 1 EL Sojasauce, 1 TL geriebenen Ingwer, 1 TL geriebenen Knoblauch, 1 TL helle Miso-Paste, 1 TL Zucker und 1 TL gemahlener schwarzer Pfeffer werden verrührt und über die noch warmen Kartoffelscheiben gegeben. Kaltstellen.

Eine Stunde vor dem Servieren eine kleine Schale kurz blanchierter Edamame sowie eine Handvoll Frühlingszwiebelringe sowie bei Bedarf noch einmal die Hälfte des o.g. Dressings dazugeben.

Die Thunfischsteaks sollten nicht zu dünn sein. Pro Person ein 220-250-Gramm-Stück. Die Steaks werden in eine Mischung aus weißem und schwarzem Sesam gedrückt und bei sehr hoher Temperatur mit hocherhitzbarem Öl (Raps z.B.) für 1 Minute scharf angebraten. Wenden, eine weitere Minute braten. Auf eine vorgewärmte Platte geben. Dazu reichen wir eine kalte Sauce aus 4 EL Sojasauce, 2 EL Reisessig, 1 EL Mirin, 1 EL Sesamöl, 1 cm frischer geriebener Ingwer sowie 1 Prise Zucker. Ja, fast so, wie das Salatdressing.

In Restaurants schneidet man die Steaks ja oft fächerartig auf, beträufelt sie in der Küche und bringt sie dann zum Gast. Ich mag meine Gäste in der Regel und bringe ihnen das Steak unaufgeschnitten und warm. Jeder kann sich dann so viel Sauce über das Steak träufeln, wie er/sie mag.

Ich kaufte fertigen Wakame, den gab es auch dazu. Die Gäste waren begeistert, wie die Kommentare beweisen. WIE DIE KOMMENTARE BEWEISEN, SAGTE ICH!!!

Als Vorspeise gab es übrigens Sommerrollen, als Dessert Kaiserschmarrn.

Kaiserschmarrn mit Zwetschgenröster

Ihr Lieben,

noch nie habe ich mich an einen Kaiserschmarrn herangetraut. Auf Bluesky dann habe ich gesehen, wie jemand Powidl präsentierte, ein lange eingekochtes Pflaumenmus. Ich hatte welche, die wegmussten und suchte nach anderen Verwendungsmöglichkeiten und stieß auf Zwetschkenröster, als Beilage zu Kaiserschmarrn. Los geht’s:

Den Röster habe ich am Vortag vorbereitet. Eine Schale Pflaumen (vermutlich 1 kg) gewaschen, entsteint und geviertelt, 1 Zimtstange sowie 2 Gewürznelken (an einem Küchenzwirn befestigt, um sie besser rausfischen zu können), 75 Gramm Rohrzucker, 100 ml Wasser und 50 ml dunklen Rum in einen Topf geben, aufkochen lassen, 15 Minuten bei reduzierter Temperatur weiterschmurgeln lassen. Fertig. Gewürze raus, umfüllen und ab in den Kühlschrank.

So weit soll er ungefähr heruntergekocht werden, bisschen stückig muss bei mir sein.

Am Tag der Herstellung 4 Eier trennen, aus dem Eiweiß festen Eischnee schlagen. 150 Gramm Mehl, 50 Gramm Zucker, die 4 Eigelbe, einen Beutel Vanillinzucker, 1 Beutel Backpulver und eine Prise Salz mit 250 ml Milch verquirlen, bis ein klumpenfreier Teig entstanden ist. Den Eischnee unterheben. Für das Ausbacken bei recht hoher Temperatur 3EL Butter in einer Pfanne schmelzen lassen, den Teig hineingeben und die Unterseite fest und braun werden lassen (aufpassen, dass nix verbrennt), wenden und diese Seite ebenfalls fest und braun werden lassen, Kurz vor Ende damit beginnen, den Pfannkuchen auseinanderzurupfen.

Das mit dem Rupfen muss ich noch üben…

Ab auf die vorgewärmten Teller (50°C im Backofen), mit dem Pflaumenzwetschger servieren. In den Teig kommen wahlweise auch noch Rosinen, die würde ich aber selbst nur verwenden, wenn ich statt Pflaumen Apfel als Kompott oder Vanillesauce dazureichen würde.